in Sport

Im zweiten Spiel namhafter Nationen bei der Fußball-Weltmeisterschaft, setze sich die italienische Mannschaft am Samstag in Manaus in der Gruppe D mit 2-1 gegen England durch.

Bereits nach wenigen Minuten kam der erst 19-jährige Raheem Sterling für den leichten Außenseiter zur ersten Chance der Partie. Der in Jamaika geborene Offensivspieler traf allerdings nur das Außennetz. Sterling, einer von fünf Akteuren des Liverpool FC in Englands Startformation, hatte fortan einige weitere gute Aktionen. In der Folgezeit entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel. Italien verfügte über mehr Ballbesitz, während England in der Offensive deutlich mehr Akzente setzen konnte. Mehrmals wirkte die italienische Abwehr, abgesehen von Giorgio Chiellini, außergewöhnlich anfällig. England verteidigte tief in der eigenen Hälfte gegen sehr ideenlose Italiener dagegen äußerst souverän.

In der 35. Minute fiel dann aus dem Nichts das 1-0 für den vierfachen Weltmeister. Nach einer Ecke ließ Andrea Pirlo den Ball clever zu Claudio Marchisio durch, der aus der Distanz mit einem unhaltbaren Schuss Joe Hart zum 1-0 bezwang. Es war die erste Chance der Italiener, die aber nur wenig später den verdienten Ausgleich kassierten. Sterling leitete einen englischen Angriff gekonnt über links ein, Wayne Rooney flankte den Ball platziert in die Mitte, wo Daniel Sturridge problemlos zum 1-1 einschoss. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam Italien plötzlich noch zu zwei Möglichkeiten, die ungenutzt blieben.

In der zweiten Hälfte machte es die Mannschaft von Cesare Prandelli, die verletzungsbedingt auf Stammtorhüter Buffon verzichten musste, nach nicht einmal fünf Minuten besser. Antonio Candreva führte auf rechts Leighton Baines vor und flankte den Ball perfekt auf Mario Balotelli, der zum 2-1 einköpfte. Nur wenig später blieb ein Foul von Gabriel Paletta im italienischen Strafraum an Steven Gerrard ungeahndet. England hatte dennoch die ein oder andere Möglichkeit zum Ausgleich. Die wahrscheinlich beste vergab Rooney nach schönem Zuspiel von Baines kläglich.

Im Kollektiv verteidigte Italien anschließend besser, während der englischen Mannschaft trotz großen Engagements Stück für Stück die Kräfte ausgingen. Gute Freistoßsituationen blieben hinzu von Baines und Gerrard ungenutzt. Etwas besser machte es Routinier Pirlo, der in der 94. Minute auf der anderen Seite aber auch nur die Latte traf. Eine überraschend offensive englische Mannschaft, die sich ein Unentschieden verdient hätte, steht nun bereits unter großem Druck. Die Elf von Roy Hodgson trifft im zweiten Gruppenspiel am Donnerstag in São Paulo auf das ebenfalls punktlose Uruguay, Italien erwartet am Freitag in Recife den überraschenden Tabellenführer der Gruppe D, Costa Rica.

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Kommentar

  1. Man hatte das Gefühl, Championsleague zu schauen.

    Das Spieltempo war recht hoch, so gesehen recht ansehnlich.

    Was die WM für mich jedoch eher irrelevant macht ist der Umstand, dass dort keine Nationalmanschaften wie früher auflaufen.

    Da spielen zusammengewürfelte Asylbetrüger, Wirtschaftsflüchtlinge und was noch so an dahergelaufenen nicht-Zugehörige der spielenden Nation aufgestellt wurde.

    Beachtet man dann noch die Globalismus-Propaganda an den Werbetafeln: „No to Racism“ so erkennt man den Mißbrauch der WM durch das Establishment.

    Ne, danke!

    • Was für ein unterirdischer Kommentar. Gibt´s im NPD Forum eigentlich keinen Thread zur WM?

      Was mir immer etwas absurd vorkommt, ist, wenn Spieler von Schalke und Dortmund oder Liverpool und Manchester United plötzlich gemeinsam jubeln.

      Wie ein Spieler heißt, wo er herkommt und was seine Wurzeln sind, war mir hingehen schon immer egal und darüber bin ich extrem froh.

      • Ob die NPD überhaupt ein Forum hat, weiß ich nicht.
        Bei den üppigen VS-Geldern halte ich das aber für möglich.

        Dass es jedoch Menschen außerhalb der NPD gibt, die nicht die Meinung „überirdischer“ Kommentatoren vertreten scheint letzteren ebenso unbekannt.

        Ja, es gibt tatsächlich Patrioten, die unter Nationalmanschaft eine Manschaft der Nation verstehen und die sich auch nicht von Parallelkulturlern vertreten sehen möchten.

        Vom Prinzip her dürfte das übrigens die hiesige Bevölkerung der letzten 2000 Jahre so gesehen haben. Mußte selbst ein Varus feststellen.

        Aber gut, die waren bestimmt auch „unterirdische“ NPDler.

  2. Es ist doch doch Grundgedanke der WM. Menschen aus allen Ländern der Welt spielen friedlich Fußball. Da ist weder innerhalb des Teams noch zwischen den Ländern Rassismus angebracht.
    So wie es schon in der FIFA-Werbung zu sehen ist ;-)

    • Ich wehre mich gegen die in diesem Zusammenhang unpassende Verwendung des Begriffs „Rassismus“.

      Man kann nicht das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes, oder auch nur einer Einzelperson wie meiner Wenigkeit gegen das Schlagwort „Rassismus“ ausspielen.

      Wenn, wie das bei den Deutschen der Fall ist die Menschen mehrheitlich gegen Masseneinwanderung sind, ist die Aufstellung nicht gewollter Einwanderer als Nationalspieler eine Mißachtung des demokratischen Mehrheitswillen sowie des Selbstbestimmungsrechtes.