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Am letzten Tag der sommerlichen Fußball-Wechselphase hat sich der deutsche Nationalspieler Mesut Özil überraschend Arsenal London angeschlossen. Der Premier League Club überweist für den offensiven Mittelfeldspieler knapp 50 Millionen Euro nach Spanien.

Für die seit mehr als acht Jahren titellosen „Gunners“ ist dies der finanziell mit Abstand größte Einkauf ihrer Geschichte. Umso pikanter, dass Özil eigentlich bei Real Madrid bleiben wollte und bis heute wenig Interesse zeigte, beim Verein von Arsène Wenger anzuheuern.

„Ich habe keine Sekunde an einen Wechsel gedacht. Es war von Anfang an klar, dass ich bei Real bleibe. Für mich kommt kein anderer Klub in Frage“, sagte der gebürtige Gelsenkirchener noch am Mittwoch.

Zum sehr kurzfristigen Umdenken hat ihn wohl die Tatsache bewegt, dass Real ihn nach den Verpflichtungen von Isco und Gareth Bale als überflüssig ansah und den Anschein erweckte, ihn unbedingt loswerden zu wollen.

Der Waliser Gareth Bale wurde derweil heute offiziell als Neuzugang in Madrid präsentiert. Für 100 Millionen Euro wechselt der offensive Außenspieler von Tottenham zu den „Königlichen“. Ob der spanische Vizemeister mit diesem Transfer den großen Coup gelandet ist, wird sich noch zeigen. Vom Talent und seinen schauspielerischen Fähigkeiten passt Bale zweifellos sehr gut zu Real, aber von der Klasse eines Ronaldo oder gar Messi ist er ein ganzes Stück entfernt. Bales Ablöse, aber auch die Tatsache, dass er für mehr als doppelt so viel Geld wie Özil den Verein wechselt, kann man nur als bizarr bezeichnen.

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