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Zürich – Laut dem Vorsitzenden der neu eingerichteten Audit- und Compliance-Kommission des Weltfußballverbandes Fifa könnte die WM-Vergabe an Katar juristisch nichtig sein.

„Sollte im Vorfeld der WM-Vergabe nach Katar nachweislich bestochen worden sein, wäre die Vergabe möglicherweise nichtig“, sagte er der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“. In diesem Fall müsse der Prozess wiederholt werden.

Solange jedoch Bestechungen nicht bewiesen seien, sei die Fifa an die Verträge gebunden. Auch das deutsche Mitglied im Fifa-Exekutivkomitee, Theo Zwanziger, kritisierte die Vergabe: „Diese Entscheidung war eine Fehlentscheidung und wird die Fifa noch jahrelang beschäftigen.“ Zuletzt hatte sich die Kritik an der Vergabe nach Berichten über menschenunwürdige Bedingungen auf den WM-Baustellen in Katar gemehrt.

Die Fifa diskutiert offiziell bislang lediglich die Verlegung der WM 2022 in den Winter, um Spieler und Zuschauer nicht den hohen Temperaturen in der Wüstennation auszusetzen. (dts)

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