Brasilien schlägt Spanien im Finale des Confed-Cups mit 3-0

Überraschend deutlich mit 3-0 siegte die brasilianische Fußballnationalmannschaft gestern im Finale des Confed Cups vor heimischer Kulisse gegen Spanien. Die Partie um den dritten Platz gewann Italien gegen Uruguay im Elfmeterschießen. 

Ist die Dominanz Spaniens im Weltfußball vorbei? Diese Behauptung aufzustellen ist schon ziemlich übertrieben. Niemand darf vergessen, wie wenig Prestige der Confed Cup insgesamt hat. Dennoch war die deutliche 3-0 Pleite des amtierenden Welt- und Europameisters beachtenswert. Bereits in der zweiten Minute geriet die Mannschaft von Trainer del Bosque auf die Verliererstraße. Aus kurzer Distanz staubte Fred für die Brasilianer ab.

Kurz vor der Pause erhöhte Jungstar Neymar mit einen schönen, wenn auch vielleicht nicht ganz unhaltbaren Treffer auf 2-0. Entschieden war die Angelegenheit kurz nach dem Seitenwechsel, als Fred sein zweites Tor des Abends erzielte. Eine rote Karte von Piqué und ein von Sergio Ramos verschossener Elfmeter machten die Blamage für die Spanier perfekt.

Den dritten Platz des Turniers sicherte sich die italienische Nationalmannschaft mit einem 3-2 nach Elfmeterschießen gegen Uruguay. Astori und Diamanti brachten die Elf von Cesare Prandelli zweimal mit einem Treffer in Führung. Stürmerstar Cavani glich für die Südamerikaner jeweils aus, ehe es nach torloser Verlängerung ins Elfmeterschießen ging. Dort hatten die Italiener ihre Nerven im Griff, während für Uruguay nur Cavani und Suárez trafen.

Am Ende war das alles aber auch ziemlich egal. Das Einzige, wofür man diese Veranstaltung in Erinnerung behalten muss, sind die Demonstrationen, die in den letzten Wochen in Brasilien zeitgleich zu den insgesamt eher uninteressanten und langweiligen Fußballspielen stattgefunden haben.