in Reisen

Wenn man als Tourist Athen bereist, imponieren natürlich zunächst die Akropolis oder das Nationalmuseum. Aber es gibt darüberhinaus viele weitere Sehenswürdigkeiten, so z.B. die Markthallen. Man findet sie, vom Omonia-Platz kommend, linkerhand in der Athinas-Straße. Die Markthallen wurden 1886 eröffnet. Seitdem sind sie eine Institition Athens. Im Prinzip gliedern sie sich in zwei große Bereiche – in einer Halle wird Fleisch angeboten, in der anderen Fisch. An der Außenfront der Hallen, speziell in der Athinas-Straße, haben zahlreiche kleine Händler ihre Stände, und bieten Obst, Gemüse, Nüsse und Süßigkeiten an.

Noch in den 1970er Jahren war in jeder Halle ein Stand der Marktpolizei, die den korrekten Handelsablauf überwachte und ggf. auch Beschwerden entgegennahm. In dieser Gegend findet man noch ein Stück des alten Athen. Die Markthalle hat auch heute noch eine wichtige Funktion. Sie dient der Bevölkerung des umgebenden Zentrums sowie dem dort ansässigen Einzelhandel und den zahlreichen Tavernen als Lieferant frischer Lebensmittel.

Was viele Touristen nicht wissen – es gibt in den Hallen drei Tavernen, die 24 Stunden geöffnet haben. Ein besonderes Erlebnis ist ein Tavernenbesuch um Mitternacht. Die Fleisch- und Fischstände sind geschlossen, die Waren in großen Kühlschränken verstaut und die Gänge mit dem Wasserschlauch sauber gespritzt. In den Tavernen werden typisch griechische Speisen angeboten, wie man sie nicht überall bekommt. So die legendäre Patsá, eine aus Innereien (Kutteln) in großen Alu-Töpfen gekochte und mit Essig gesäuerte Suppe – sehr schmackhaft!

Den Markthallen sollte man also zwei Besuche abstatten – einmal bei Tag und einmal bei Nacht!

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