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Am Dienstag wurde bekannt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel offenbar an ihrer Nachfolgerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, zweifeln soll. Dies zumindest schrieb die Agentur Bloomberg. Merkel wolle deswegen bis 2021 als Kanzlerin im Amt bleiben. AKK, die bereits als Kanzler-Nachfolgerin gehandelt wurde, scheint Punkte bei ihrer „Chefin“ verloren zu haben. Bloomberg beruft sich dabei auf „zwei nicht näher genannte Quellen aus Merkels Umfeld.“

Die Gründe für Merkels Zweifel an AKKs Fähigkeiten als Kanzlerin soll die sinkende Popularität der CDU seit der Amtsübernahme AKKs als CDU-Chefin sein sowie das schlechte Abschneiden der Partei bei den EU-Wahlen. Die Nachricht sorgte für Aufruhr in Berlin: Distanziert sich AKK von Merkel? Doch wer wird dann ihr neuer Schützling? Bloomberg zufolge soll AKK dem Job einer Bundeskanzlerin und dem damit verbundenen Druck nicht gewachsen sein. Deshalb wolle Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt bleiben – „dies habe sie auch den Menschen versprochen“.

Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob Merkel nach den EU-Wahlen von ihrem Amt als Kanzlerin abgelöst wird. Merkel war im Dezember 2018 vorzeitig als CDU-Chefin zurückgetreten. Vermutlich aus reinem Kalkül, denn jetzt, so wie es scheint, kann Frau Merkel den weiter sinkenden Stern der CDU und den endgültigen Absturz der Partei, der unweigerlich kommen muss, dann genüsslich Frau Kramp-Karrenbauer in die Schuhe schieben. Sie hat ja dann mit der Partei-Politik nichts mehr zu tun gehabt, werden ihre Worte lauten.

Doch tatsächlich war und ist es Frau Merkel, die seit den nun über 13 währenden Jahren ihrer Kanzlerschaft nicht nur die CDU an den Abgrund geführt hat – sie hat auch Deutschland beinahe restlos zerstört und wird in den ihr verbleibenden Jahren dafür sorgen, dass Deutschland endgültig dem Erdboden gleichgemacht wird. Lesen Sie hier mehr dazu….

Am Mittwoch jedoch meldete sich Frau Merkel plötzlich aus der Versenkung und dementierte: „Die Spekulationen um ihre Haltung zu Kramp-Karrenbauer seien alles Unsinn“. Merkel habe sich in ihren vielen Jahren politischer Tätigkeit mit Unsinn auch nicht intensiv befasst. Und deshalb wolle sie das nicht weiter kommentieren, so Merkel. Annegret Kramp-Karrenbauer hatte nach Veröffentlichung des „Rezo“-Videos Regeln für „Meinungsmache“ im Internet ins Gespräch gemacht und dafür heftige Kritik sowohl von SPD und Opposition erhalten. Später korrigierte sich AKK: „Es sei ihr nicht um die Einschränkung der Meinungsfreiheit gegangen.“ Einer Umfrage zufolge sollen 70 Prozent der Deutschen AKK das Amt der Bundeskanzlerin nicht zutrauen. Kann man Umfragen denn trauen?

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