in Politik

Die USA haben gestern die Zinsen um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Dies ist nach Meinung von Volkswirten ein weiterer Schritt auf dem Weg in den Abgrund. Die Geldmenge wird weiter steigen, womit sich auch die Gefahr erhöhe, dass es zu einer höheren Inflationsrate als bislang komme. Die Inflationierung der Preise ist vor allem deshalb wahrscheinlicher geworden, weil die eigentliche Wirtschaftstätigkeit sich nun reduziert – durch das Corona-Virus.

Niedrigere Zinsen – gegen private Haushalte

Die niedrigeren Zinsen helfen zunächst jenen, die Arbeitsplätze schaffen sollen: Unternehmen. Die sollen möglichst viel und schnell investieren. Dass das nicht funktioniert, wissen Ökonomen. Ein Seil lässt sich schlecht schieben. Investitionen fallen dann an, wenn sie sinnvoll in eine neue Produktivität münden. Unabhängig davon, wie niedrig die aktuellen Zinsen sind oder waren, ist eine Investition dann nicht sinnvoll, wenn die Nachfrage nach Waren und Gütern zusammenbricht. Dies jedoch erwarten Ökonomen, wenn das Virus sich weiter ausbreiten sollte.

Damit ist der Zinsschritt zwar auf der einen Seite nachvollziehbar, tatsächlich aber eine Katastrophe für private Haushalte. Denn jetzt könnte es dazu kommen, dass die anderen westlichen Zentralbanken ihre Zinsen auch senken. Dies wird dazu führen, dass Lebensversicherungen noch weniger ausschütten als ohnehin schon. Zudem werden auch private Rentenversicherungen weniger verdienen als gedacht. Die Immobilienpreise werden tendenziell weiter steigen, wenn die Geldmenge wächst und die Mieten werden, sofern es keinen Mietdeckel gibt, schließlich auch noch steigen. Das zahlen private Haushalte, die wiederum ihre eigenen Ersparnisse nicht mehr gewinnbringend werden anlegen können.

Die Zinsen auf den Bankkonten werden annahmegemäß weiter sinken, teils auf weniger als 0 % sinken und zu einer weiteren Falle werden. Denn „Totalverluste“ mit Aktien werden die Finanzämter künftig auch nicht mehr über einen Betrag von 10.000 Euro hinaus anerkennen. Dafür sorgen die neuen Gesetzestexte der Bundesregierung nach einem heimlichen Trick Ende Dezember.

Mit anderen Worten: Die Regierung greift nach Ihrem Vermögen. Wehren Sie sich – hier.

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Kommentar

  1. Wer glaubt noch an diesen Irrtum, dass Inflation durch Geldmenge und Zinsen gesteuert werden kann? Der ist ein Narr! Seit über 10 Jahren werden diese Stellschrauben von den Notenbanken hin und hergedreht (Vorreiter war Japan), aber irgendwie will weder die Inflation darauf reagieren noch das Wirtschaftswachstum. Warum sieht das niemand?
    Die EZB § Co erzählen uns doch die Geschichte vom Pferd! Das Monopoly Spiel ist jetzt da, wo einer alles Geld hat und die anderen Mitspieler kurz vor der Aufgabe stehen, wegen Schulden und Geldmangel. Das Sagen, wie lange das Spiel noch weitergeht, hat derjenige, der das Geld hat. Wenn er Lust hat noch weiter zu spielen, schenkt er jedem Spieler ein Bündel seiner Scheine, oder reformiert die Währung = Reset.

    • Zitat Bernd Knecht:
      „…,wo einer alles Geld hat und die anderen Mitspieler kurz vor der Aufgabe stehen, wegen Schulden und Geldmangel“

      Der „eine“ (wer sind die eigentlich?) hat Forderungen, nicht das Geld, der Wähler hat Schulden, er hat es dank demo-kratisch gewählter Volks-Vertretter (für was?), alle paar Jahre
      so gewollt.
      Bürger, Bürge, Bürgschaffter und vice versa.

      Zitat Bernd Knecht:
      „Warum sieht das niemand?“

      Du hast das Recht auf Schulden, allles darüber hinaus kann und wird dir
      sonst genommen. Hast du dieses Recht verstanden?

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  • Der mögliche Anfang vom Ende – Die Welt 12. März 2020

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