in Politik

Die Fed in den USA wird die Zinsen – wohl – senken. Analysten erwarten eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte. Dies kann zu einer fatalen Entwicklung an den Märkten führen – und auch in den Vermögensverhältnissen der Sparer, der Versicherte und sogar der Rentenbezieher. Die neue Zinssenkung könnte eine „letzte Runde“ einleiten.

Zinssenkung heißt: Mehr Geld….

Die Geschäftsbanken sollen und werden die niedrigeren Zinsen nutzen, um neue Kredite zu vergeben. Niedrige Zinsen erhöhen jedenfalls in der Theorie die Nachfrage. Neue Kredite jedoch erhöhen per Definition und auch in der Realität die Geldmenge. Denn Bankkunden, denen ein Kreditrahmen zugeschrieben wird, können darauf – etwa per EC-Karte – zugreifen und bezahlen. Erhöht sich aber gleichzeitig die Produktionsmenge nicht, wird das Geld rechnerisch entwertet. Niedrigere Zinsen im aktuellen Umfeld entwerten Ihr Geld und Ihr Vermögen.

Das wird Auswirkungen haben, mutmaßen die Ökonomen: Immobilien im Dollar-Raum könnten noch teurer werden, die Ölpreise können noch weiter steigen und die Kosten für sonstige Rohstoffe dürften gleichfalls in die Höhe schnellen. Wie weit dieser Effekt auf die höhere Geldmenge zurückzuführen ist, kann kein Mensch seriös zu 100 % sagen – dennoch bleibt der niedrigere Zins eine Triebfeder.

Sie können jetzt bereits davon ausgehen, dass auch die Europäische Zentralbank EZB neues Geld produzieren lässt – über weiter niedrige und niedrigere Zinsen. Die Negativzinsen reichen dem Institut noch nicht: Die Wirtschaft schwächelt. Dies wird weitere Bargeldeinschränkungen mit sich bringen. Schützen Sie sich und Ihr Eigentum. Sachvermögen hilft eher als reines Geldvermögen. Mehr lesen Sie hier. Dabei können Sie auf Gold setzen, teils auf Silber und auch auf einen kleineren Anteil an Immobilien, wenn Sie hinreichend Mittel zur Verfügung haben. Wer Erfahrung mit Wertpapieren hat, kann auch Aktien bestimmter Unternehmen erwerben. Auf jeden Fall benötigen Sie Werte, die auch ohne einen festen Euro einen Wert haben werden. Sehen Sie sich die Vorschläge hier an.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Es ist schon beachtlich, dass die FED vor kurzem aus dem Nullzinsbereich wieder bis auf 2,5% hochgegangen ist und nun schon wieder nach unten will. Da sollte man nach einer tatsächlichen nationalen Leitwährung schauen, dem Rubel. Oh, große Lacher jetzt? Bloß nicht zu früh! Denn auch dort wurde der Zinssatz vor kurzem heruntergesetzt auf „gerade mal“ 7,25% . So lohnt es sich in den Rubel zu investieren, umso mehr hinter diesem immer höhere nationale Goldvorräte stehen, ganz im Gegenteil zum aufgekündigtem Bretton Woods System.

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  • Zinspolitik fatal: Was jetzt an den Finanzmärkten passieren kann… - Leserbriefe 31. Juli 2019

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