in Politik

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Hunderttausende Menschen beim traditionellen Unabhängigkeitsmarsch am 11. November in Warschau eingefunden. Mit einer Großdemonstration und kleineren Gedenkveranstaltungen im ganzen Land hatte Polen 2018 seinen 100. Unabhängigkeitstag gefeiert. Mehr als zweihunderttausend Menschen waren dem Aufruf von Staatspräsident Duda und Regierungschef Morawiecki gefolgt. Kritiker werfen der nationalkonservativen Regierungspartei PiS vor, damit nationalistische und rechte Gruppen zu unterstützen.

Auch in diesem Jahr fanden sich mehrere zehntausend Menschen zum Unabhängigkeitsmarsch in Warschau ein, auch unter dem Motto „Nein zur Europäischen Union“. Die deutschen Medien sprechen von Rechtsextremen, Faschisten, Neonazis, Rechtsradikalen und Antisemiten, die zu der Versammlung aufgerufen hätten. Doch bei der Großkundgebung, die unter dem Motto „Gott, Ehre und Vaterland“ stand, waren auch Priester, Nonnen, Ausländer und Juden zu sehen. In zahlreichen Heiligen Messen für die Nation haben die Menschen für ihr Vaterland, seine Helden und die künftigen Generationen gebetet.

Im polnischen Patriotismus ist die Freiheit inbegriffen, der Kampf um den Erhalt der eigenen Kultur, insbesondere der Religion. Es geht um die Sorge für das gemeinsame Wohl derjenigen, die zu dieser Nation gehören, was allerdings nicht die Sorge um das Wohl der Anderen ausschließt. Bei dem Kampf um die Unabhängigkeit Polens geht es um den Kampf für die christlichen Werte, die dieser Nation inhärent sind. In Aktionen, wie dem patriotischen Marsch, werden diese Werte zum Ausdruck gebracht. Auch der verstorbene Papst Johannes Paul II. wurde von den Polen als Patriot gefeiert, weil er einen großen Anteil an der Bekämpfung des Kommunismus hatte. Die Polen sehen in ihrer Nation die Sicherstellung ihrer Werte, ihrer Kultur und ihrer Geschichte.

Leider „verwechseln“ deutsche Politiker und Medien Patriotismus mit ungesundem Nationalismus und mit dem Hass gegen Fremde. Gesunder Patriotismus zeigt sich in der Übernahme der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen, damit die Werte eines Landes auch in Zukunft erhalten bleiben. Der Organisator der Veranstaltung sagte, „wir müssen zu unseren Wurzeln zurückkehren. Unsere Welt hat Gott und das Christentum verlassen. Wir werden sterben, wenn die Nationen Westeuropas im Sterben liegen.“

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Kommentar

  1. Ist doch ganz einfach. EU-Gelder sofort sperren und jede Form von Vergünstigung durch EU-Politik abschaffen. Aber wie wollen wir das machen mit einer Kanzlerin die ihre polnischen Wurzeln nicht verleugnen kann? Mal sehen ,ob zum Ende der Ära Merkel noch eine größere Reparationszahlung erfolgt. Wundern würde mich das nicht mehr.

  2. Die EU ist nur noch ein totalitärer Staat der seine Bürger über irre Gesetze ungefragt immer mehr Geld abnimmt, weil die Bestimmer diese selbstherrlichen Politiker sind und nicht das Volk. Dringend notwendig wäre eine Volksabstimmung der Länder ob sie weiter Mitglied dieser Mafia sein wollen.