in Politik

Der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat gesprochen. Zum zweiten Male in den vergangenen Tagen übrigens. Zunächst forderte der Mann uns Bürger auf anzuerkennen, dass es keinen Klimaschutz zum „Nulltarif“ gäbe. Zudem aber würden die Ostdeutschen, so seine neue Aufforderung, mehr Erfahrung als die Westdeutschen haben. Die Rede ist davon, dass die Ostdeutschen sich besser an „massive gesellschaftliche Umwälzungen“ anpassten oder jedenfalls Erfahrungen darin hätten.

Anpassung bitte

Auch wir stehen vor und in diesen „massiven gesellschaftlichen Umwälzungen“. Ganz konkret wird auch Schäuble: Digitalisierung und Globalisierung sind die Umwälzungen, an die wir uns eben anpassen müssen. Oder bis dato noch nicht angepasst haben, sind die Worte wohl zu verstehen.

Der Großvater der Politik kann sich gemütlich zurücklehnen, während seine Politik und die der Union die Globalisierung und die Digitalisierung offenbar schönreden. Globalisierung ist mit einem weltweiten Wettbewerb um Ressourcen wie Rohstoffe, Arbeitszeit und Mitbestimmungsrechte verbunden. Alles ist auf dem Altar der Produktivität gelandet. Der vermeintliche Segen der Wirtschaftlichkeit entfaltet sich nun aber vollends mit der Digitalisierung.

Wir schieben Arbeitsprozesse nach Indien, nach China oder auch nach Afrika. Die dort bearbeiteten Prozesse sind kostengünstiger – und erhöhen den Profit am Markt oder noch schlimmer: Senken den Profit gleich bei allen Beteiligten, die im Wettbewerbsdruck untereinander stehen.

Wir sollten uns also die Erfahrung der Anpassung der Ostdeutschen alle zu Gemüte führen. Die wurden allerdings im Wesentlichen auch nicht gefragt, als ihre Fabriken schlossen, als die Landwirtschaft massiv privatisiert wurde oder kulturelle Leistungen der vergangenen vier Jahrzehnte in einem Regionalsender verschwanden. Die „Ostdeutschen“ haben ihre Identität weitgehend eingebüßt. Diese Anpassungsleistung also verlangt der Bundestagspräsident nun erneut, und zwar von allen. Vor uns stehen harte Jahre. Herr Bundestagspräsident macht, wenn Sie genau hinhören, kein Hehl daraus. Vergleichen Sie auch diese Berichte…

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

    • Ihre Worte sind satanisch. In der Bibel steht: Liebet Eure Feinde. Tut gutes denen die Euch hassen. Ein. neues Jahr: Ein neuer Anfang!

      • Es steht auch geschrieben: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben!“ oder anders formuliert wie im „Vater unser“: „Geheiliget werde DEIN Name.“
        Nun – was haben uns Schäuble & Co KG anzuschaffen oder aufzufordern ??? Was muss ich mich an deren Gesetze, Verordnungen oder Erwartungen halten, wenn es ein höheres Recht gibt, welches bekanntlich das niedere bricht ???

      • Die Bibel wurde an manchen Stellen wie z.B. dieser gefälscht von den Satanisten. Warum wohl?
        Aber es gibt noch immer Gutgläubige, die alles übernehmen ohne zu hinterfragen!!

  1. Wer ist der bundestagspräsident?
    Etwa der der mit Kohl da den Sumpf aus Spenden bis ins nicht mehr nachvollziehbare zum Verlust des erinnerungsvegmögens schönte?
    Dass solche Leute noch ämter bekleiden dürfen.
    Ich glaube eher die Leistung der ostdeutschen war der friedliche umsturz. Bitte zeigt es uns nochmal, macht es uns vor. Gern nach Modell Prager fenstersturz.
    Aber dann zur Direktdemokratie Modell Schweiz.
    Schweine wechseln Trog bleibt kennen wir aus Jahren grüne…zb
    Steckts Lkw in einen Sack in Berlin und hauts drauf. Triffst nie den falschen gell

  2. Der ist halt ein Verbrecher und bleibt einer. Dreck schwimmt immer oben. Ich werde dem niemals glauben, das er nicht wußte was in der Aktentasche vom Schreiber gewesen ist. Sollte er wirklich dermaßen demant sein, das er sich an nichts erinnern kann, dann hat er in Berlin als hochrangiger Politiker nichts, aber auch gar nichts mehr zu suchen. Der Schwachkopf.

Webmentions

  • Wolfgang Schäuble: Wunsch nach Duckmäusern… – Die Welt 1. Januar 2020

    […] Source link […]