in Politik

Heute Morgen, am dritten Tag nach den Anschlägen von Paris, musste ich sogar das Radio ausschalten weil ich es einfach nicht mehr hören kann. Nicht das ich kein Mitgefühl gegenüber dem habe was in Paris passiert ist, oder dass mir die Verbliebenen der unschuldigen Opfer nicht leid tun würden, sondern weil in dem Radiosender den ich mir sonst den ganzen Tag anhöre (wegen der Musik) diese Anschläge und die Auswirkungen auf die Menschen hier das alles beherrschende Thema sind.

Im gefühlten Minutentakt wird davon berichtet, Menschen sollen anrufen und ihre Meinung kund tun, sollen sagen mit welchem Gefühl sie heute aufgestanden sind und zur Arbeit gefahren sind.

Während der ganzen Zeit habe ich darauf gewartet das wenigstens ein kleiner Hinweis kommt, dass es nur 24 Stunden vor den Anschlägen von Paris auch in Beirut – ironischerweise wurde Beirut während der französischen Besatzungszeit und danach als „Paris des Nahen Ostens“ bezeichnet – zu einem schweren Doppelanschlag kam.

Auch in Beirut starben viele unschuldige Menschen, darunter Frauen und Kinder. Doch davon haben wir nichts gehört, keinerlei Solidaritätbekundungen. Auch der Umgang der westlichen Medien über diese zwei Anschläge von Beirut und Paris ist alles andere als objektiv, geschweige denn vergleichbar.

Deshalb spricht mir dieser Artikel gewissermassen aus dem Herzen, weshalb ich ihn auf deutsch übersetzt habe.

Genauso unschuldig: Vergleiche zwischen Beirut & Paris

Weil die libanesische Gemeinschaft eine der grössten und ältesten Gemeinschaften der Einwanderungsgruppen Australiens ist, war es nicht gänzlich überraschend die libanesische Flagge an dem weltberühmten Opera House von Sydney projiziert zu sehen, wie eine Lokalzeitung berichtete.

Aber dieses Bild der Solidarität nach den Bombenanschlägen letzte Woche von Beirut erwies sich als digitalisierter Fake, was die Doppelmoral, die unterhalb des Mythos‘ des globalen Mitgefühls für die Opfer solcher Attacken lauert, unterstreicht.

Libanesische Blogger und Twitternutzer haben schnell darauf hingewiesen, dass während Monumente auf der ganzen Welt mit der französischen Flagge aus Respekt den Opfern der Attacken von Paris gegenüber umhüllt wurden, es keine solchen Kerzenlichter oder Homage an die Opfer des Doppelanschlages von Beirut einen Tag zuvor gab.

Diese Ironie entging einigen in der australischen Presse nicht, die anmerkten, dass es dreimal so viele libanesische Australier wie französische Australier gibt. Und dennoch wurde der Libanon nicht erwähnt als der Premierminister Malcolm Turnbull twitterte, dass „Australiens Gedanken, Gebete & resolute Solidarität dem französischen Volk“ gehören.

„Man würde meinen das wenn wir uns mit irgendjemandem identifizieren können, dann wären es die libanesischen Australier – immerhin gehören viele von ihnen zu den beliebtesten dieser Nation, und sie haben enorm viel zum öffentlichen Leben beigetragen“, schrieb Chris Graham in New Matilda.

Währenddessen bezeichnete in Washington US-Präsident Barack Obama die Anschläge von Paris als „Attacke gegen die ganze Menschheit“, und wieder waren die Anschläge von Beirut „nicht erwähnenswert“ wie der prominente libanesische Akademiker Saree Makdisi twitterte.

Verwässerung der Massaker

Aber was vermutlich noch verstörender als die Auslassung der Beirut-Attacken von der internationalen Bühne der Entrüstung ist, war die Zahl der westlichen Berichte die versucht haben die libanesischen Opfer zu kategorisieren anstatt sie zu betrauern.

Die ersten Headlines über die Tötungen in Paris wurden objektiv beschrieben, wenn nicht sogar mitfühlend: „Paris Attacks Kill More Than 100, Border Controls Tightened“ (In Anschlägen von Paris mehr als 100 getötet, Grenzkontrollen intensiviert) berichtete die New York Times und Reuters erklärte: „Disbelief, Panic as Militants Cause Carnage in Paris“ (Fassungslosigkeit, Panik nachdem Militante ein Blutbad in Paris angerichtet haben).
Doch in Beirut waren einfache Beschreibungen von der Gewalt und Leid auf der Strasse nicht genug. Headlines vermischten die Massaker mit qualifizierenden Adjektiven die die Opfer nach deren Geografie und der angenommenen politischen Führung bezeichneten.

Die New York Times titelte: „Deadly Blasts Hit Hezbollah Stronghold in Southern Beirut“ (Tödliche Explosionen in Hezbollah Hochburg von Süd-Beirut), während es bei Reuters hiess: „Two Suicide Bombers hit Hezbollah bastion in Lebanon„. (Zwei Selbstmörder treffen Hezbollah Bastion im Libanon)

In den ersten Absätzen der Artikel über Paris, beschreiben Reuters und New York Times Szenen des Horrors, gespickt mit schaurigen Aussagen von Opfern und die Bemühungen der Polizei, die Terroristen zu fangen.

Irgendwo tiefer in den Berichten begraben, wird kurz die militärische Beteiligung Frankreichs in Syrien erwähnt. Im Gegenzug dazu nehmen in den Berichten über Beirut die militärischen und geopolitischen Details die zentrale Stellung ein, nahezu in jedem Absatz wird Hezbollah`s Rolle in Syrien durchleuchtet. Es gibt nahezu keine Aussagen von den Opfern und das Wort „Terrorismus“ wird selten gebraucht.

Über Paris gibt es detaillierte Beschreibungen des Konzerts und Stadions wo die Gewalt verübt wurde. Über Beirut gibt es entweder nur sehr wenig oder gar keine Beschreibung des Marktplatzes, Moschee oder Schule die die Hauptlast der Explosionen tragen mussten.

Wenn die Reportage eine Tragödie als Teil eines militärischen Konflikts rationalisiert, dann werden gleichzeitig die Opfer entwürdigt und die Interessen der Angreifer bedient, indem eindimensionale Klischees bedient werden und so jene aussen vor gelassen, die an weiter entfernten Plätzen leiden. Diese Narrative füttern nicht nur rechte, xenophobische oder islamophobische politische Sichtweisen, sondern sie verfärben auch die Wahrnehmung der Leser(innen) und Redakteure der Mainstream Medien.

Nehmen sie (als Beispiel) diese Analyse die in der Huffington Post in weniger als 24 Stunden nach den Beirut-Anschlägen veröffentlicht wurde, die ernsthaft behauptete das diese Tragödie zu erwarten war. „Es war eine Frage der Zeit bevor die Bewohner von Dahiyeh, dem Hezbollah-kontrollierten Stadtteil von Beirut, wieder bombardiert wird“, schrieb ein Fellow eines Think Tanks in Washington.

Kann sich jemand einen Artikel einen Tag nach den Anschlägen von Paris vorstellen, in dem behauptet wird dass es „nur eine Frage der Zeit war“ bis Europäer massakriert wurden?

Anstatt sich auf die Brutalität der Selbstmörder zu fokussieren, verhört der Huffington Post Artikel die Opfer. Der Fokus war nicht auf den Terrorzellen oder deren Finanzierer, sondern die „Zwickmühle“ der „schiitischen Gemeinschaft“, einer „gefangen gehaltenen Bevölkerung“ die in der „Falle sitzt“, „feststeckt“ und „für immer von ihrer Führung eingekerkert bleiben wird“. Des Autors einzige Hoffnung für einen Wandel? „Vielleicht sind libanesischen Schia-Muslime nur ein paar weitere Selbstmordsprengungen und unschuldige Tote entfernt, um Hezbollah`s Mission in Syrien zu hinterfragen.“

Kann sich jemand die Antwort vorstellen, wenn Huffington Post einen ähnlichen Artikel veröffentlicht hätte, in dem angedeutet würde das die Anschläge von Paris etwas mit der „Zwickmühle“ der Pariser Gesellschaft zu tun hatten? Das die unschuldigen Zivilisten getötet wurden weil ihre Führung sie im Stich gelassen hat, oder dass die französische Bevölkerung „in der Falle sitzt“ aufgrund der imperialen Militärpolitik? Würde solch einem Artikel ein prominenter Platz eingeräumt werden, oder würde es als ISIS-Propaganda abgetan werden?
Und was wenn einer sehnsüchtig geschrieben hätte das Paris nur „ein paar weitere Selbstmordsprengungen entfernt ist“ bevor die Regierungspolitik im Mittleren Osten „hinterfragt“ wird? Würden die Redakteure von Huffington Post solch einen Artikel nur 24 Stunden nach dieser Tragödie zulassen?
Können wir uns vorstellen wie schnell die Leser und vielleicht sogar Politiker die Seite angreifen und sie als Sprachrohr der Terroristen beschuldigen würden? Stellen sie sich genauso die Reaktion vor, wenn eine Zeitung einen Artikel am 12. September 2001 veröffentlicht hätte, in welchem die „fehlgeleitete“ Bevölkerung von Manhatten nur einen Tag nach dem Kollaps der Zwillingstürme hinterfragt werden würde.
Was aber noch problematischer als eine geografische oder politische Rationalisierung im Versuch die Anschläge in Beirut zu erklären, ist, dass eine sektiererische Beschreibung als deren Ursache identifiziert wurde, d.h. ein „Problem der Schia Gemeinschaft“. Kann sich jemand die gerechtfertigte Entrüstung vorstellen, wenn eine Attacke auf eine Kirche oder Synagoge oder bestimmtes „ethnisches“ Viertel als ein christliches, oder jüdisches oder ethnisches Problem erklärt würde?

In den kommenden Tagen und Monaten wird über die Opfer von Paris in grösstmöglichem Detail berichtet, während die Opfer von Beirut, Bagdad, Homs und sonstwo weiter in die Vergessenheit abrutschen.

Doch die Technologie gibt denjenigen am Rande vermehrt eine Stimme und Nachrichtenunternehmen kommen unter zusätzlichen Druck um die Beschwerden zu beantworten, welche man immer schwieriger ignorieren kann wenn sie in den sozialen und alternativen Medien verstärkt diskutiert werden.

So hat zum Beispiel die New York Times die Headlines mehrmals unter diesem Druck geändert, von „Deadly Blast hits Hezbollah stronghold“ (Tödliche Explosion trifft Hezbollah Hochburg) zu „Deadly Blast hits Hezbollah Area“ (Tödliche Explosion trifft Hezbollah Gebiet) und weiter zu „Deadly Blast hit Crowded Neighborhood“ (Tödliche Explosion trifft überfülltes Viertel).

Ein Einstellungs-Reset, nicht Headline Reset

Die Autorin dieses Artikels, Anne Barnard, die New York Times Bürochefin von Beirut, twitterte als Antwort auf die Frage das die Wechsel der Headline von ihr beantragt wurden, und nicht von der Leserschaft. Aber in einer privaten Mitteilung gab sie auch zu dass ein „ungehaltener Tweet“ sie darauf gebracht habe. „Ich hätte die Änderung aber sowieso beantragt“, schrieb Barnard. „Aber Social Media hat es vielleicht beschleunigt indem es mich auf die Headline gebracht hat.“

Artikel der New York Times von 2013 und 2014 haben auch „Hezbollah Hochburg“ in den Headlines verwendet. Wird die letzte Verbesserung einen Präzedenzfall für künftige Artikel bilden? Wird es möglicherweise andere Medien wie Reuters, CNN, MSNBC, FOX News und hunderte andere englischsprachige (und deutschsprachige / Anm. durch mich) Zeitungen und Webseiten beeinflussen, die weiterhin die „Hezbollah Hochburg“-Terminologie benutzen?

Die Implikation geht weiter über den Libanon oder Headlines hinaus. Es sind die ganzen Nachrichtenräume und die Weltsicht von Journalisten und Redakteure die auf dem Spiel stehen. Wie die Kommentatorin Rula Jebreal gesagt hat: „NYT braucht ein Einstellungs-Reset, nicht ein Headline Reset.“

Abgesehen vom Journalismus fragen sich viele in der Region wann das Sydney Opera House und andere weltberühmte Bauten die Flaggen von Syrien, Yemen, Palästina, Irak oder unzähligen anderen Plätze zeigen werden, die viel öfter als Frankreich getroffen wurden. Vielleicht sollte man in der Zwischenzeit diese Städte mit bearbeiteten Bildern zuspammen, die zeigen wie eine inklusivere Form der Opfersolidarität aussieht.“

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27 Kommentare

  1. die anderen sind weit weg… aber: wenn zwei sich streiten, dann freut sich der dritte. Und wir belegen im Rüstungsexport einen Platz im oberen Drittel… und für die Geschäfte wäre es nicht gut, wenn wir uns solidarisch und mitfühlend zeigten… zumindest auf politischer Ebene

    • in Syrien darf Terror herrschen aber wenn hier so was passiert was dort Alltag ist, dann ist plötzlich .. ja dann ist das was anderes. Daran sieht man mal wieder wie die Presse Menschen sieht : rassistisch.

  2. Diese Orte sind einfach zu weit weg. Erst wenn in der Nähe was passiert, dann werden die meisten aufmerksam. Auch die ständige Menge der Opferzahl in der Berichterstattung ist befremdlich. Ist das wirklich entscheidend? Nein. Deutlich höhrere Zahlen weiter weg interessieren niemanden. Auch die Suche „Sind Deutsche unter den Opfern?“. Für möglicherweise Betroffene und in Ungewissheit schwebende Angehörige ein Anhaltspunkt aber grundsätzlich doch unerheblich wo die Opfer herkommen. Und unsere Nationalmanschaft wird von Rauball ausdrücklich gelobt, weil die mal ein paar Stunden in einer engen Kabine warten mussten. Wie lobt man dann die Polizisten im Einsatz, die Helfer usw. ?

  3. Vielen Dank für diesen Artikel! Leider ist in diesen Tagen nur sehr selten von der Doppelmoral zu lesen, welche die westlichen MSM und die von ihr gehirngewaschene Öffentlichkeit sich durchgängig leisten.
    Das, was die Menschen letzten Freitag in Paris erlebt haben, erleben Iraker, Afghanen, Lybier, Syrer, Libanesen, Palästinenser und viele andere mehr seit Jahren. Nur dass es dort unterschiedliche Mitglieder der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ sind, die diese Gräuel verbreiten. Der Opfer dieser Terrorangriffe gedenkt niemand. :-(

    • „Das, was die Menschen letzten Freitag in Paris erlebt haben, erleben Iraker, Afghanen, Lybier, Syrer, Libanesen, Palästinenser und viele andere mehr seit Jahren.“

      Naja, ist jetzt nicht zynisch gemeint, aber in diesen Ländern ist es halt eben ein nicht seltenes Mittel der politischen Auseinandersetzung oder religiöser Streitigkeiten, und Selbstmordattentate sind bei uns ja doch eher unüblich.

  4. Ich finde es auch schrecklich was in Paris passiert ist, aber was da jetzt in den Medien passiert ist nervig. Wenn die mal darüber berichten würden wie viel unschuldige Menschen in Syrien und wo sonst die ganzen Kriege begangen werden, oder im Mittelmeer ersaufen, die ganze Trauer ist doch geheuchel. Jetzt können sie richtig los legen und ihrer Waffen weiter einsetzen gegen die ganzen unschuldige, Grenzen schließen, und noch mehr über Wachung, Polizei und bald das Militär.

  5. Ja, und um dem Zynismus noch eins draufzusetzen – aus DEN Reihen, die für dieses Schlamassel mitverantwortlich sind, wird jetzt heuchlerisch in die Populisten-Hörner geblasen um die emotional aufgeladene Stimmung in die entsprechende Richtung zu lenken .. während im muslimischen „Hinterland“ weiter das Höllenfeuer am Lodern gehalten wird – ich schäme mich für diese schamlose so genannte Elite, die sich wieder mal zur rechten Zeit als Wolf im Schafspelz präsentiert…

  6. Und was ist jetzt daran so schlimm das man sein Mitgefühl zeigt ? Auch wenn man nicht alle Tragödien dieser Welt beweinen kann, aber wo man es mitbekommt – da find ichs gut ! Mit der selben Logik kann man auch sagen ich geh nicht zur Beerdigung meiner Eltern, weil ja jeden Tag Leute sterben ?

  7. Obama 3000 Tote ? Mit solchen Kleinigkeiten gibt sich der Obimbo doch nicht ab.
    Das macht nicht mal die Deutsche Pharma und krankenhauslobbv da gehts ab 50000 jählich erst mal los Stichwort ab Krankenhauskeime

    Der Islamische Staat im Irak und in Syrien (IS (IS), ISIL) ist ein Konstrukt, das von den USA, der NATO, Israel und Saudi-Arabien gegründet, finanziert, ausgebildet und ausgerüstet wird,

    https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/

  8. Ich war schon x mal in Paris, hab französisch gelernt und verbindet etwas mit dem Land. Desergen trifft es mich mehr als etwas das in einem Land passiert das ich nicht kenne. Das ist ganz normal. Man kann sich nicht für alles betroffen fühlen. Es passieren täglich über all schreckliche Dinge!

  9. Ja jetzt, nachdem sich die Leute die das von Anfang an gefragt haben, sich von den Facebook-Profilbild-Änderern aus ‚Solidarität‘, immer mehr abgehoben haben, muss natürlich auch die Presse so tun als würde es sie interessieren, dass wo anders genauso viel scheiße passiert und demnächst ändern alle dann ihre Profilbilder jeden Tag für ein anderes betroffenes Land und heucheln ihr Mitleid vor.

  10. wann hat sich die vollgefressene, konsumgeile und verrottete „westliche“ Masse den das letzte Mal für das Schicksal der Indianer, Genozide an den Tasmaniern, Ausrottung indigigener Völker Afrikas, Zerstörung der Kulturen auf dem Erdball geschert?
    Die lapidare Entschuldigung ist „man kann doch sowieso nichts daran ändern“; „so ist die Welt nunmal“; „wenn wir es nicht machen würden, dann die“;
    Diese abgedroschenen Phrasen, um den egozentrischen, feigen und bequemen Charakter hinter angeblichen Zwängen und festgeschriebenen Naturgesetzen zu verstecken.
    Aber die Europäer merken, dass das „große Fressen“ nicht mehr lange so weitergeht und beginnen nun zaghaft zu zittern — weil sie merken, dass die Eliten nun sie aufs Korn nehmen.

  11. All diese gewalt, tot, leid und hinterfotzigkeit in der Welt. SCheisse, wenn man da als einigermaßen vernünftiger und MOralischer mensch nicht den verstand verlieren will muss man ja gezwungenermaßen irgendwann abstumpfen. Ein Deprimierendes zeichen unserer Zeit.

  12. Der Terroranschlag in Paris legitimiert einen europäischen Bodentruppenangriff auf Syrien…Alle Meldungen anderer Anschläge auf dieser Welt würden die Kanalisation unseres – durch Medien erzeugten- Hasses zerstreuen. Wir erfahren nur das, was wir erfahren sollen. Schließlich sollen wir ja auch hinter den Politikern stehen, wenn sie wiedermal auf Raubzug gehen.