in Politik

„Die Linke müsste endlich anerkennen, dass der Kommunismus eine Gewaltherrschaft war“. So lauten die einleitenden Worte eines Artikels der Neuen Zürcher Zeitung. In dem Artikel setzt sich die Schweizer Zeitung mit dem größer werdenden Problem des gewaltbereiten Linksextremismus in Deutschland auseinander, sowie mit der Frage, was Formulierungen von linken Politikern anrichten, die sagen, man „solle doch Reiche erschießen oder der Kapitalismus schade mehr als er nütze“. Entsprechende Reaktionen dürfte es auch in der Corona-Krise geben, so die Auffassung hier.

Anfang März warb eine Rednerin bei einer Strategiekonferenz der Linken in Kassel für den Ökosozialismus: „Energiewende ist auch nötig nach einer Revolution. Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen. Naja, ist so!“. Parteichef Bernd Riexinger, der ebenfalls auf der Bühne saß, fügte lächelnd hinzu, dass „man sie (also die Reichen), nicht erschieße, sondern sie für nützliche Arbeit einsetze“.

Die NZZ kommentiert, Erschießungen und Arbeitslager stünden zwar nicht auf dem Programm der Linken, doch zum realen Kommunismus würde das „wie die Sohle zum Schuh passen“. Genau dieses Vorhaben werde aber von den Linken abgestritten und deren „Vision der klassenlosen Gesellschaft“ sei bereits von ihrem Hausphilosophen Karl Marx als „Diktatur des Proletariats“, als „revolutionärer Terror“ bezeichnet worden. Und schon Lenin, der linke Revolutionsführer, habe Massenmorde, Hinrichtungen und Deportationen beauftragt. Reiche und politisch Andersdenkende, so die NZZ, hätten der linken Utopie und den neuen Machthabern im Weg gestanden – sie wurden schlicht ermordet.

Die Arbeitslager- und Erschießungsphantasien der SED-Nachfolgepartei müssten nicht nur angesichts der weltweit 100 Millionen kommunistischen Gewaltopfer ein No-Go sein, so die NZZ. Es liege kaum Jahrzehnte zurück, dass die SED Erschießungen und Arbeitslager nicht nur phantasiert, sondern auch praktiziert habe: „Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben“, hieß es damals in einer DDR-Anweisung.

Die Linke behaupte immer wieder, sie habe sich von solchen Verbrechen distanziert. Als der Deutsche Bundestag jedoch vor kurzem ein Mahnmal für die Opfer kommunistischer Gewalt beschloss, stimmte die Linkspartei gegen die Vorlage.

Bodo Ramelow, von vielen Politschranzen als „bürgerlich“ bezeichnet, wollte die DDR nicht als „Unrechtsstaat“ bezeichnen – für einen „Rechtsstaat halte er sie aber auch nicht“. Geht es nach Ramelow, hat es an der Mauer der DDR keine Erschießungsbefehle gegeben. Diese Position hat schon Erich Honecker vertreten, kommentiert die NZZ. Das Wissen um die 327 Mauertoten sollte heute allgemeines demokratisches Bildungsgut sein. Wie auch die Tatsache, dass es sehr wohl einen Tötungsbefehl gab.

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Kommentar

  1. Die LINKEN sind die heutigen Nazis und noch dazu viel schlimmer,den Sie hätten aus der Vergangenheit lernen können. Doch Links- Grüne sind Lern-resisdent. Unser aller Untergang.

  2. Wenn alle nach links rutschen
    Gibt es rechts platz.
    Diese linke welle wird verschwinden wie sie gekommen ist.
    Hier in bolivien war ein linker 13 jahre an dem hebel.
    Vieles wurde voübergehend besser und noch mehr wurde schlechter. Kokain handel mit venezuela mexico cuba. Diebstahl, korruption höchsten grades, illegal im regierungsamt, wahlfälschung u.s.w. und am schluss geflohen.
    Links links links

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  • Wie gewaltbereite Linksextremisten den Staat unterhöhlen wollen – Die Welt 3. April 2020

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