in Politik

Angesichts der „verheerenden Umfragewerte“ der Union will die konservative Werte-Union in der CDU/CSU eine Initiative für eine Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten starten. Dieser Schritt sei angesichts der dramatisch schlechten Umfragewerte notwendig: „Die aktuellen Umfrageergebnisse bei der Sonntagsfrage zur Bundestagswahl und zur Kanzlerfrage sind alarmierend. Deutschland droht eine Linksregierung unter einem Kanzler Habeck“, sagte der Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch. „Im Interesse unseres Vaterlandes sind die Unionsparteien dazu aufgerufen, endlich alles Notwendige zu unternehmen, um dieses Worst-Case-Szenario zu verhindern.“

Neben dem längst überfälligen Politikwechsel gehöre dabei auch die Ernennung eines gemeinsamen Kanzlerkandidaten, der von der Mehrheit der Unionsmitglieder auch uneingeschränkt unterstützt werde, so Mitsch. Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hingegen hält die „Abkehr vom Kurs der Kanzlerin für riskant“: „Das Erfolgsrezept der CDU in der Kanzlerschaft von Angela Merkel war nicht zuletzt, Probleme pragmatisch zu lösen und über die CDU-Stammwähler hinaus viele Bürger anzusprechen“, sagte Laschet der „Welt am Sonntag“.

Während Laschet an Realitätsverlust zu leiden scheint, fordert Mitsch von der WerteUnion das einzig Richtige: Eine völlige Abkehr der bisherigen Merkel-Politik. Denn nicht nur die Große Koalition ist unter Frau Merkel gescheitert – sie hat das Land mit ihrer Politik, der sich unverständlicherweise kaum ein Politiker wirklich widersetzte, an den Rand des Ruins getrieben.

Mitsch betont, dass die GroKo nicht nur inhaltlich gescheitert sei, sondern auch vor den Augen der Bürger. Und nun „drohe Rot-Rot-Grün“. Mitsch sieht im derzeitigen Agieren der Partei die Fortführung des Merkel-Kurses. Nicht nur Frau Kramp-Karrenbauer, die ein politisches Abziehbild Merkels ist, müsste ausgetauscht werden, sondern all diejenigen, die die Politik Merkels mitgetragen haben.

„Deutschland und die Union brauchen dringend eine Politikwende für mehr innere Sicherheit, niedrigere Steuern und Sozialabgaben sowie eine ökologische Marktwirtschaft“, sagte Mitsch. Zudem „mache es keinen Sinn, den Themen der ‚grünen Ökopopulisten‘ wie einer übergreifenden CO2-Steuer hinterherzulaufen. Die Trendwende werde erst mit einer neuen Führung erreicht.“ Doch wer oder was steckt hinter der Führung Merkels? Wir gehen dieser Frage nach….

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  • WerteUnion fordert Urwahl des Kanzlerkandidaten - Leserbriefe 15. Juni 2019

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