in D/A/CH

Thilo Sarrazin ist wie Hans-Georg Maaßen jemand, der in der politischen Landschaft und in den Medien für Aufsehen gesorgt hat. Sarrazin hat deshalb für Aufsehen gesorgt, weil er schlicht die Wahrheit sagt – sowohl in der Öffentlichkeit als auch in medialen Gastbeiträgen und in seinen Büchern. Unsere Meinung dazu: Menschen, die die Wahrheit sagen sind unbequem und in Zeiten der sogenannten „Merkel-Diktatur“, in der zumindest zahlreiche Menschen den Eindruck haben, dass die Meinungszensur zunimmt,  müssen solche Leute, die dem Regime und seiner Propaganda gefährlich werden könnten, weg. Die SPD hat nun also beschlossen, Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Sarrazin will den Ausschluss aus der SPD nicht akzeptieren und wird dagegen Berufung einlegen, „notfalls durch alle Instanzen durch, bis zum Bundesgerichtshof“, so Sarrazin wörtlich.

Nicht nur Thilo Sarrazin ist in Ungnade gefallen. Auch Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsschutzes und CDU-Mitglied, soll nun aus der Partei ausgeschlossen werden. Dies hat die Parteichefin, Annegret Kramp-Karrenbauer, höchstpersönlich verkündet. Hans-Georg Maaßen ist, wie Sarrazin, einer der wenigen, der sich in diesem Land traut, seine Meinung öffentlich zu vertreten, die Kanzlerin und ihre Politik zu kritisieren und die Wahrheit auszusprechen. Das Aussprechen der Wahrheit kostete ihn bereits sein Amt als Verfassungsschutzpräsident.

Maaßen ist seitdem in der Werteunion aktiv, einem konservativem Flügel der CDU, der die Politik Merkels regelmäßig kritisiert. Da Maaßen immer mehr Anhänger, Gehör und Zustimmung in der Öffentlichkeit gewinnt, wurde Frau Kramp-Karrenbauer sicherlich von Merkel aufgetragen, ihn aus der Partei auszuschließen. Schließlich darf keine potentielle Konkurrenz geduldet werden. Und Maaßen könnte tatsächlich zur Konkurrenz werden, nämlich dann, wenn er sich bei den nächsten Bundestagswahlen als Kanzlerkandidat aufstellen lassen würde. Ein Grund mehr, auch für AKK, die voll auf Merkels Linie ist, ihn aus der CDU zu werfen.

AKK sagte: „Die CDU hält es aus, wenn unterschiedliche Meinungen äußert werden. Aber: Die CDU ist auch eine Partei, die von einer gemeinsamen bürgerlich-konservativen Haltung getragen wird. Eine Politik unter dem Deckmantel der CDU zu machen, die den politischen Gegner vor allem in den eigenen Reihen sieht, wird dieser Haltung nicht gerecht.“ Es sei das gute Recht jedes Mitglieds, seine Meinung zu äußern, so AKK weiter. „Der Versuch aber, eine gänzlich andere Partei zu schaffen, stößt aber auf meinen allerhärtesten Widerstand.“

AKK dürfte klar sein, dass sie im Kampf um das Kanzleramt keine Chance gegen Maaßen hätte – es sei denn Merkel, in ihren letzten Zügen als Kanzlerin, kann verhindern, dass Maaßen Kanzler wird. Es wäre nicht das erste Mal, dass Merkel unliebsame Konkurrenten aus dem Weg geräumt hat. Wie es mit Merkel weitergeht, sehen Sie hier…

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  1. Weiberwirtschaft allerorten … einhergehend mit dem Verfall von Anstand und Aufrichtigkeit. Schaut euch um : noch mehr „Weiber“ in verantwortlichen Positionen und der Niedergang beschleunigt sich … „das Ende ist nahe !“