in Politik

Indien gehört heute zu den aufstrebendsten Wirtschaftsnationen. Das Land leistet sich Flugzeugträger und gilt als Atommacht – d. h. Indien verfügt über Kernwaffen und die dafür geeigneten Trägersysteme. Das Land ist inzwischen weit davon entfernt, ein Entwicklungsland zu sein. Indien ist die drittgrößte Wirtschaftsmacht Asiens. Dennoch hat Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Indienbesuch am Wochenende dem Land zugesagt, es mit einer Milliarde Euro für „grüne Mobilität“ zu unterstützen.

„Vor dem Hintergrund einer extremen Smog-Lage in Neu-Delhi“ sagte Merkel das Geld für den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu. Das Geld solle innerhalb der nächsten fünf Jahre in grüne Mobilität in den indischen Städten fließen, sagte Merkel am Samstag. Für 200 Millionen Euro sollen zum Beispiel Diesel-Busse in Südindien durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. „Jeder, die Verschmutzung in der Hauptstadt gesehen habe, könne darin ein Argument für diesen Schritt sehen“, sagte Merkel.

Erst vor wenigen Tagen machte die Bundeskanzlerin Schlagzeilen, als sie der Wirtschaftsmacht China 710 Millionen Dollar für „Entwicklungshilfe“ zusagte. Watergate.tv berichtete. Die Meldungen stehen im krassen Widerspruch zu den Meldungen, die vergangene Woche zu uns hereinflatterten. Da war in der „FAZ“ die Rede von einem „sagenhaften Investitionsrückstau“ an überfälligen Infrastrukturmaßnahmen in einer Größenordnung von 450 Milliarden Euro. Auch die deutschen Rentner dürften sich fragen, weshalb „Spenden“ in solchen Größenordnungen an offensichtlich reiche Länder verteilt werden, während jeder Zweite nicht weiß, wie er über die Runden kommen soll, Flaschen sammeln und zur Tafel gehen muss, um nicht zu verhungern.

In Deutschland versinken Autobahnen im Verkehrschaos, Brücken sind wegen Einsturzgefahr nicht mehr befahrbar und die mangelnde Verlagerung des Güterverkehrs sind nur wenige der Probleme, unter denen man hierzulande zu leiden hat. Die Kanzlerin scheinen reale Probleme nicht zu interessieren. Stattdessen will sie noch 54 Milliarden Euro – natürlich aus Steuergeldern – für den „Klimaschutz“ investieren, während die Autoindustrie aufgrund der „Feinstaub“- und „CO2-Hysterie“ zugrunde gerichtet wird.

Die Milliarden, die Merkel im Ausland verschleudert, werden in Deutschland dringender denn je gebraucht. Doch Frau Merkel hat selbst bei der Verabschiedung von Mario Draghi dessen Geldpolitik in den höchsten Tönen gelobt. Eine Politik, die nicht die deutschen Sparer um über 350 Millionen Euro beraubt hat, sondern die zu einem gigantischen Finanz- und Eurocrash in Europa führen wird. Viel offensichtlicher kann man ein Land nicht zerstören – mit Absicht, versteht sich. Hier finden Sie weitere Beispiele.

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Kommentar

  1. Es besteht kein Grund zur Aufregung. Die Budesregierungen wissen genau was sie tun. Ex-Aussenminister Fischer (DIE GRÜNEN) hat es uns schon vor Jahren wie folgt erklärt:
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, dis­ziplinierter und begabter als der Rest Europas und der Welt sind. Das wird immer wieder zu ‚Ungleich­ge­wichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutsch­land herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal ver­­­schwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
    Genau dieser destruktiven Programmvorgabe folgen auch die Merkelisten.

  2. Wer jemals geglaubt hat, dass die Regierungen v.a. der letzten Jahrzehnte allzu viel mit den Interessen „ihrer“ breiten Bevölkerung am Hut haben, darf jetzt aufgeklärt sein. Keine Wahl und keine Parteienkonstellation wird daran etwas ändern außer der Farbe der Etiketten, mit denen die Politik gegen die eigene Bevölkerung verkauft wird. Eine so ignorierte Bevölkerung kann sich von Protesten wenig versprechen. Der Weg zu Zukunft weisenden Lösungen beginnt in einer tagtäglichen und bedingungslosen Gegenseitigkeit unter den Betroffenen und ihren Freunden. Demokratische Regeln lassen hierbei die Mehrheitsinteressen am Besten zur Geltung kommen. Da kann sich nnach und nach eine demokratische Struktur entwickeln.

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  • Merkel verspricht Indien eine Milliarde – Die Welt 9. November 2019

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