in D/A/CH

Unglaublich, aber wahr: Im Jahr 2019 hat die Regierung von Angela Merkel bereits ungefähr 333 Millionen Euro für die Beratung durch externe Kräfte ausgegeben. So hat alleine „IBM“ offenbar 115 Millionen Euro eingenommen. Überhaupt haben die großen Technologie- und Beratungsunternehmen den höchsten Batzen bezogen. Alleine das Ministerium von Ursula von der Leyen, künftig nicht mehr Verteidigungsministerin, sondern EU-Kommissionschefin, hat sich dabei als enormer Verbraucher hervorgetan. Darüber berichteten wir an anderer Stelle – und zitieren angesichts der bald bevorstehenden Einführung ins Amt und der hinter uns liegenden Haushaltsdebatte im Bundestag.

Abermillionen ausgegeben….

Unter den Beratern „war auch das Beratungsunternehmen McKinsey, das über die Affäre von Ursula von der Leyen bekannt geworden ist. Das Verteidigungsministerium gab insgesamt 155 Millionen für Berater aus. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss prüft derzeit die Rechtmäßigkeit sowie die Prozesse im Zusammenhang mit den Beratungsaufträgen, heißt es. Der Linken-Politiker Matthias Höhn hatte die Anfrage an die Regierung gerichtet. Er hielt die Merkel-Regierung an, „mehr Transparenz“ ausüben zu müssen. Sie habe die Pflicht, den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, „wieso Abermillionen an Steuergeldern auf den Konten dieser externen Berater landen.“

Die Ministerien beschäftigen insgesamt selbst gut 20.000 Menschen. Insofern ist die Frage, inwieweit hohe Beratungsaufträge gerechtfertigt sind, so Beobachtern. Die von-der-Leyen-Affäre hat diese Fragen zeitweise an das Licht der Öffentlichkeit geholt. Allerdings ist die Neugierde der Medien in den vergangenen Wochen wieder etwas geringer geworden.

Die Beratungsdienstleistungen stehen indes im Hoheitsrecht der Ministerien, die über die Budgetausgaben eines verabschiedeten Haushaltes frei entscheiden dürfen. Rechtlich ist die Situation daher durchaus schwierig, sofern keine unnötigen Ausgaben nachgewiesen werden können, die auf Korruption, Freundschaftsdienste oder dergleichen verweisen würden. Dies wiederum ist weder nachweisbar noch sind die Anzeichen dafür derzeit besonders gravierend. Dennoch: Die Kosten für externe Zusatzleistungen erscheinen angesichts der allgemeinen Sparsamkeit im Bund bedenklich. Insofern ist es interessant, sich weitere Verfehlungen der Ministerin von der Leyen und insgesamt das Gebahren dieser Regierung zu betrachten“ – klicken Sie einfach hier.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Man sehe das unter der Rubrik Job(profitabler Arbeitsplatz)-sicherung.
    20000 in den Ministerien, dazu die Beraterfirmen, dann ist es wohl so besser, bevor all jene mit Hartz4 gefüttert werden müssten. Also sparsamer, zumal es keine Steuern, sondern Schutzgelder sind, mit denen das bezahlt wird. Ja und dann kann das durchaus so weiter laufen, breitbeinig auf dem linken und dem rechten Bein und das Gemächt hängt schlaff und ungebraucht. Was will man mehr, als das man nun das Lied vom Bossa Nova anstimmt.

Webmentions

  • Von der Leyen und Co: So teuer war der Berater-„Spaß“ - NEOpresse - Counternet News 16. September 2019

    […] (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Von der Leyen und Co: So teuer war der Berater-„Spaß“  NEOpresse […]