in Politik

Ursula von der Leyen hat die Berateraffäre im Verteidigungsministerium nach Meinung von Beobachtern noch nicht ausgestanden. Nun würden die Untersuchungen ausgeweitet, wie die „Welt“ berichtete. Zwei „weitere Mitarbeiter“ stehen derzeit im Rampenlicht. Gegen sie wird wegen des Löschens von Unterlagen ermittelt. Auch dazu wird Ursula von der Leyen sich noch äußern müssen Die frühere Verteidigungsministerium allerdings geht als EU-Kommissionspräsidentin nach Brüssel.

Aufklärung geht voran

„Nur für den Dienstgebrauch“ seien die Unterlagen, so vermerkt die „Welt“, aus denen hervorginge, dass Beamte aus dem Verteidigungsministerium weitere „Verdachtsfälle“ aufarbeiteten. Das Schreiben ist vom 20. August datiert und dokumentiert damit, dass die Krise und Affäre größere Kreise zieht als gedacht.

Es geht um „mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung von Leistungen“ zweiter wichtiger IT-Projekte für die Bundeswehr. Die beiden neuen Fälle wiederum sind zu unterscheiden von jenen, in denen es um das Löschen von Aktien ging.

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages beschäftigt sich mit eben diesen Fällen. Die Projekte führten dazu, dass das Verteidigungsministerium unter von der Leyen externe Berater verpflichtete. Dabei steht das Ministerium im Verdacht, Unregelmäßigkeiten und sogar Interessenkonflikte gegebenenfalls übersehen zu haben.

Ursula von der Leyen wird zu den Vorgängen dennoch vor dem Untersuchungsausschuß aussagen müssen. Betrug oder „vorsätzlich falsches Handeln“ wollen die Ministerialbeamten in der Löschung der Aktien und im gesamten Gebahren nicht sehen. Es wird spannend – und vielleicht sogar eng für Frau von der Leyen.

Allerdings rechnen in Berlin die Beobachter nicht damit, hier ginge es um das Amt der neuen EU-Kommissionspräsidentin. Sie wird Anfang November das Amt antreten können, ohne auf dem Weg noch gehindert zu werden. Der Verdacht, dass Angela Merkel eine unbeliebte und erfolglose Ministerin kaltgestellt hat, gilt allerdings immer noch. Wir bleiben dabei.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die „von der Dingsda“ ist genau so kriminell veranlagt, wie die Merkel mit Stasiausbildung?
    Diese Merkel wurde auch als Schläfer, in der damals noch demokratischen Republik Deutschland, eingesetzt!

    • Internationale Medien behaupten, Merkels Privatvermögen liegt bei 11 Millionen Dollar. Mir einer ehrlichen Arbeit hat sich es nicht verdient

  2. Wie kann eine Frau gegen die Ermittlungen (wahrscheinlich wegen Betrug) laufen, als EU-Kommissarin präsentiert und eingesetzt werden?
    Hier hieven sich die Verbrecher wohl gegenseitig in die Höhe.

Webmentions

  • Von der Leyen: Berateraffäre noch nicht ausgestanden - bekommt sie Angst? - NEOpresse - Counternet News 25. August 2019

    […] (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Von der Leyen: Berateraffäre noch nicht ausgestanden – bekommt sie Angst?  NEOpresse […]