in USA

Laut einer statistischen Kalkulation kommen auf 100 amerikanische Staatsbürger ganze 94 Handfeuerwaffen (Stand: 2007). Trotz der Möglichkeit einer ungleichen Verteilung, weniger der 94 Amerikaner haben mehrere Waffen, ist die USA damit weltweit führend, dicht gefolgt vom Jemen mit 90 Waffen /100 Einwohner.

Schusswaffengewalt kostet mehr als Fettleibigkeit und fast soviel wie Medicare

Auch wenn sich viele der Anschuldigungen und Vergleiche wie ‘weniger Waffen führen zu weniger Mordopfern’ oder ähnlichem statistisch nicht belegen können, so sind die 94% Waffenbesitz der US-Bürger doch eine Hausnummer.

Neben den Todesopfern, die es zu beklagen gilt, haben die Konsequenzen von Waffengewalt aber auch eine finanzielle Seite, die nun von einem Team von Investigatoren untersucht wurde: Die finanziellen Konsequenzen lassen sich auf US $229 Milliarden beziffern, ein bisschen mehr wie die Kosten der Fettleibigkeit (US $224 Mrd) und ein bisschen weniger wie die Kosten von Medicare (US $251 Mrd).

In den USA sterben pro Jahr 33.000 Menschen an Schusswaffengewalt, 80.000 werden verletzt. Die Kosten lassen sich in direkte und indirekte Kosten aufteilen, wobei sich die direkten auf US $6,8 Mrd und die indirekten auf US $221 Mrd beziffern lassen. Zu den direkten Kosten eines einzigen Todesfalls gehören der Polizeinotdienst (US $2,200), der Einsatz (US $450), das Krankenhaus (US $10.700), psychologische Betreuung (US $11,500), Gerichte (US $2,300) und Gefängnissaufenthalte (US $414,000). Im Durchschnitt gibt 32 Schusswaffentote pro Tag. Zu den indirekten Kosten gehören Einkommens- und Produktivitätsverlust (US $49 Mrd/Jahr) und Verlust an Lebensqualität (US $169 Mrd/Jahr). Das hat einen Jahreskostenanteil von US $700 pro US-Amerikaner zur Folge.

Folgend die Geschichte eines Opfers von Schusswaffengewalt:

Quellen:
*Die Videos sind Produktionen der Platform motherjones.com.
http://www.motherjones.com/politics/2015/04/true-cost-of-gun-violence-in-america
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36531/umfrage/anzahl-der-waffen-pro-100-einwohner-nach-laendern-in-2007/
http://www.fwr.de/statistik/fakten-zum-waffenbesitz/

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Kommentar

  1. Haha.

    „Zu den indirekten Kosten gehören Einkommens- und Produktivitätsverlust (US $49 Mrd/Jahr) und Verlust an Lebensqualität (US $169 Mrd/Jahr)“

    macht zusammen 218 Mrd.

    Die Griechen sollten das auch so rechnen. Den Verlust an Lebensqualität mit 300 Milliarden beziffern und der Troika verrechnen.
    Man müsste allerdings die Sonnenstunden abziehen und die Gebühren am Jachthafen dazurechnen.

    Heute ist übrigens der 1. Mai, nicht der 1.April.

  2. Und in der Schweiz hat der Bürger sein Armeegewehr zuhause im Schrank stehen. Haben wir in der Schweiz ähnliche Gewaltexcezze wie in den usa?

    Auch in Kanada sollen Schußwaffen weit verbreitet sein – bei vergleichsweise geringer Kriminalität.

    Das eigentliche Prob der usa ist also erkennbar ein anderes.

    Ich vermute hier den rücksichtslosen Raubtierkapitalismus als ein Faktor, der zu sozialen Härten und Verelendung der Massen führt. Slums und hohe Kriminalität sind symptomatisch für Kapitalismus.

    Weitere Faktoren sind vermutlich Mentalität und Entwurzelung von Volksgruppen. Ich denke dabei an Neger und Latinos.

  3. Die Bürger in den USA können wenigstens noch Froh sein sich im Fall der Fälle auch verteidigen zu können.

    Wir hier in Deutschland wären einem totalitärem System ganz hilflos ausgeliefert. Aber nich stellen sie uns ja mit Fussball ruhig….

  4. Was für ein seltsamer Artikel: Volkswirtschaftliche Kosten als Argument gegen Handfeuerwaffen? Noch dazu mit einer Berechnung, die sich in keiner Weise nachvollziehen lässt: als Löwenanteil „Verlust an Lebensqualität (US $169 Mrd/Jahr)“. Wie kommt so eine Zahl zustande? Von wem stammt die dubiose Berechnung? Was will der Artikel?
    Schlage als nächstes eine volkswirtschaftliche Bwerechnung der Kosten sozialer Ungerechtigkeit vor, in die auch Ausgaben für Frustessen miteinfließen.

  5. Die Schußwaffengewalt des braven Soldaten, der USA, die bedingungslos der Weltregierung unter dem schwarzen Papst dient, kostet mehr als der Militäretat aller anderen Staaten zusammen.
    Die Militärausgaben von DEUTSCH für die USA liegen offizielle bei 35 Milliarden im Jahr. Inoffiziell kann man die 200 Milliarden, die der Exportüberschuß von DEUTSCH pro Jahr macht und der von den Herren der USA jedes Jahr seit 1971 gestrichen wird, dazuzählen.
    Dieser enorme Militärhaushalt wird über die City of London, einer exteritorialen Firma mit vielen Templersymbolen, dem Drachen. Die kreuzende, durchgezogene oder sogar doppelte kreuzenden, durchgezogene Drachen- bzw. Feuerlinien findet man auf vielen Flaggen.

    • Die kreuzenden oder dopppelt kreuzenden Energielinien wie z.B. in den Fahnen von Großbritannien oder dem Baskenland oder auf dem Hof des Vatikan symbolisieren, die Macht von Energiepunkten. Gerade Linien sind dagegen auch heute noch Symbole mächtiger Herrscher in wichtigen Städte wie z.B. die Hauptstädte der Erdbeherrschung, der Vatikan (Religion), City of London (Finanzen) und Washington D.C. (Militär). Und die Drachen in den unterschiedlichen Farben symbolisieren die Rangfolge dieser Organisationen.

  6. Vor einiger Zeit fand ich diese Seite sehr interessant.
    Leider muss ich immer mehr feststellen das sich diese Seite mehr und mehr zu einer Art „Bild“ mit anderer Sichtweise entwickelt.

    Sehr schade…