in USA

Die Vorbereitungen zu den US-Wahlen bleiben spannend. Der parteilose Bernard ‘Bernie’ Sanders holt in der Vorwahl der Demokraten auf Hillary Clinton auf. Auf der Wahlkampagnentour in Iowa hat er es bei einer Ansprache geschafft, die meisten Menschen in diesem Wahlkampf zu versammeln. In New Hampshire lag er bei einer Umfrage mit 31% nur 10% hinter Hillary Clinton. Unter männlichen Wählern liegt er hier sogar vorn.

Ein großes Problem sind bisher die Wähler des afro-amerikanischen Teils der Bevölkerung. Die NY Times schrieb dazu, “dass schwarze Wähler nur wenig Interesse in Sanders haben”, was auch Wahlkampfberater von Sanders zugeben.

Doch das könnte sich jetzt ändern. Mit Professor Cornel West gesellt sich nun einer der führenden intellektuellen Amerikas zu Sanders. West gehört zu den wenigen Akademikern, die stark in der Öffentlichkeit präsent sind und ist mit Größen wie MIT’s Noam Chomsky und dem Slowenen Slavoj Zizek zu vergleichen. Und vor allem: er ist selber Afro-Amerikaner.

In einer TV-Show antwortete West auf die Frage, ob er Sanders utnerstützen würde:

“Ich liebe Bruder Bernie. Er sagt die Wahrheit über die Wallstreet.”

Doch er fügte auch mahnend hinzu:

“Ich bin kein Hillary Clinton Fan. Wenn er seine Macht nutzen würde, um sie Clinton zu übertragen, wäre er sehr aufgebracht.”

Wie Sanders hat auch West eine radikale Meinung zur aktuellen Politik und vor allem zu Obama. Diesen hat er schon als “Kriegsverbrecher, Rockefeller-Republikaner mit schwarzem Gesicht, schwarzes Maskottchen der Wall Street Oligarchen und Drohnenpräsident” bezeichnet.

Durch die Unterstützung von West könnte Sanders einen weiteren Stimmenzuwachs bekommen, wenn nun ein Gate-Keeper zur afro-amerikanischen Bevölkerung an Sanders Seite steht.

* Die Zitate sind freie Übersetzungen aus dem Englischen und den Quellen entnommen.

Quellen:
http://edition.cnn.com/2015/06/16/politics/bernie-sanders-hillary-clinton-suffolk-poll/
http://www.nytimes.com/2015/06/01/us/politics/challenging-hillary-clinton-bernie-sanders-gains-momentum-in-iowa.html?_r=0
http://www.neopresse.com/politik/usa/bernard-bernie-sanders-eine-alternative-fuer-die-usa/
http://www.salon.com/2015/06/24/bernie_sanders_cornel_west_the_radical_alliance_that_could_change_everything/

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Dein Kommentar

Kommentar

    • Ist eh egal, wen die Leute „wählen“, es wird sowieso die Clinton. Die Scheintoten, wie Mc Cain dürfen immer die Gegenspieler miemen.
      Obama ist noch nicht mal nativ US-Amerikaner und ist deshalb auch nur Präsident der United States Corp., na ja der Vizepräsident und der oberste Richter schwören ja auch auf die Firma. Es spielt keine Rolle, was der Pöbel wählt. Es wurde vorher erwählt.

  1. Sanders ist doch erst 74 und wird doch nur für ein paar Jahre gewählt!

    Da er von polnisch-jüdischer Herkunft ist, braucht er „nur“ noch die Unterstützung der Schwarzen und der Mexikaner.

    Aber das wäre doch mal was ein Gegner des Vietnam-Krieges und des Irakkrieges von 2003, zudem ein Philosoph im Weißen Haus (und das nach den vielen korrupten Juristen und Schauspielern seit Nixon und Reagan!).