in USA

Kultur ist eine ernste Sache, über die kann man nicht wirklich streiten. Die hat man oder eben nicht. Sich mit kulturlosen Menschen über dieses Thema auseinandersetzen zu wollen, ist so ähnlich, wie einer Kuh das Fliegen zu lehren. Die Kulturlosigkeit der USA ist legendär und ab heute wieder ein Stück offizieller. Als herausragender Ausdruck dieser wenig von Kultur belasteten Lebensart werden gerne die Essgewohnheiten der Nordamerikaner angeführt. Dessen ungeachtet, muss man neidlos anerkennen, dass die amerikanische Kulturlosigkeit sich über die Jahrzehnte zu einem wirtschaftstragenden Exportschlager entwickelt hat.

Um nunmehr diesen kulturlosen Status der USA gegen den Rest der Welt eisern zu verteidigen, geht Donald Trump dieser Tage voll in die Offensive. Hier der erste Streich: Austritt aus der Unesco ♦️ Amerikas Abkehr … [SpeiGel auf Linie]. Der Austritt aus der UNESCO ist ein ernsthafter Beleg dafür, auch weiterhin kulturlos leben zu wollen. Die Begründung für den Austritt liest sich zwar etwas anders, ist aber unerheblich. Das Signal an die Rest-Welt ist dafür umso eindeutiger. Und tatsächlich, damit lässt sich ein “kleines Geld” an Beiträgen einsparen … und allerhand weitere sachliche Verpflichtungen. Das Kleingeld, so scheint es, ist derzeit viel dringender beim amerikanischen Militär für neue Rüstungsprojekte vonnöten.

Wäre die UNESCO doch nur hingegangen und hätte die Definition von “Kultur” ein wenig im Sinne der USA “gepimpt”. Dann wäre es womöglich soweit nicht gekommen. Kultur, im Sinne der Fähigkeit Kriege zu führen, über ein großes stehendes Heer zu verfügen und jederzeit ein anderes Land überfallen zu können, das wär’s gewesen. Das ist eine Kultur ganz nach dem Geschmack der USA und besonders ihres jetzigen Präsidenten. Eine waffenstarrende Nation, die vor Kraft nicht mehr gehen kann. Unter solchen Kautelen möchte man die USA als die kultivierteste Nation auf diesem Planeten bezeichnen.

Profitmaximierung steht über der Kultur

Sich nach dem vorherrschenden Begriff für kulturlos zu erklären ist dabei nur der erste Schritt. Der zweite folgt sogleich: Trumps Attacke auf die Naturschutzgebiete … [SpeiGel auf Linie]. Demzufolge ist es lange noch nicht ausreichend, die Beitragsgelder für die UNESCO zu sparen, man muss sich sogleich noch an der Natur vergehen, Mutter Erde mal richtig unter den Rock und in den Schritt greifen. Das ist das Wesen des Trump. Vermutlich hat er in der Bibelstunde super gut aufgepasst und sich dabei den folgenden Satz gut eingeprägt: “… und macht euch die Erde Untertan“! Folgerichtig holt er die Peitsche raus und sucht damit die Knechte blutig zu motivieren. Was tut man nicht alles zur Steigerung der Rendite.

Eine erweiterte Auslegung besagter Bibelstelle (1.Moses 1,28) scheint mit dem trump’schen Intellekt unvereinbar zu sein. Geringfügig kulturbegabte Leute legen diese Bibelstelle so aus, dass man seine Untertanen zunächst richtig ernähren, kleiden, anleiten/ausbilden und am Ende pfleglich behandeln muss, damit sie einem nachhaltig, problemlos sowie anständig zu Diensten sein können. So verhält sich ein echter “Herr”! Nur der Rüpel nimmt kurzentschlossen die Peitsche zur Hand und prügelt das Beste und alles was ihm beliebt aus den Untertanen heraus. Und wer Israel in demselben Boot sieht, der vermutet richtig. Hier weiterer Hintergrund: Zahlungsboykott ♦️ USA und Israel verlieren Stimmrecht bei der Unesco … [SpeiGel auf Linie].

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Da fehlt jetzt nur noch, dass er „Willkommenskultur“ wahrscheinlich auch ned amal buchstabieren kann, dieser redneck.
    Der braucht eindeutig ein bisserl Nachhilfe aus DE, da hat er ja eh seine Wurzeln, wie 50 Mio. andere Amis auch.
    Vielleicht könnts ihm ja den moralischen Mutti – Leuchtturm leihen, der grad so hell ganz Europa strahlt, damit die da drüben endlich lernen, wie Kültür denn so geht, so mit Kraut & Klöße, statt Big Mac?

    Trump – bashing ist ja ganz lustig, aber liegt vor der eigenen Tür nicht auch allerhand?

    • Tja so ist es, wenn zu viele Völker durcheinandergewirbelt zusammenleben, dann geht hat die eigene Kultur unter. Ist ganz normal, da kann Trump nix dafür.
      Dieser Artikel ist einfältig.

  2. Die sicherlich gegebene „Kulturlosigkeit“ der Mehrheitsgesellschaft in den USA ist aber global gesehen höchst attraktiv. Die Eliten weltweit eifern denen in den USA nach und setzen sich nicht selten irgendwann dorthin ab. Wer Karriere machen will in Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik muss eine Zeitlang in den USA verbracht haben, um dort den „richtigen Schliff“ zu erhalten, angefangen beim obligatorischen College-Jahr beim Elite-Nachwuchs. Die breite Masse träumt von einem Leben, wie es in den Hollywood-Erzeugnissen konstruiert wird. Das Vorbild USA bzw. US-Life Style gilt weltweit, sogar bei den geopolitischen Rivalen der Supermacht. Das Mind-Setting funktioniert perfekt im Sinne der US-Eliten.

  3. Zur Kultur gehoert auch die Sprache: es muss heissen „eine Kuh das Fliegen zu lehren“ (und nicht „einer“… frage einfach „WEN lehre ich was? – und dann hast du es).
    Ferner muss es heissen „Macht euch die Erde untertan“ (und nicht „Untertan“ – denn in diesem Zusammenhang ist „untertan“ kein gross
    zu schreibendes Hauptwort…frage „WIE mache ich mir die Erde?“
    Ansonsten finde ich den Artikel gut. Die Amis werden das trotzdem nicht verstehen – leider.

  4. Der einzige Weltpolitiker mit Durchblick scheint mir Putin zu sein und solange Trumpel nach Putin’s Pfeife trumpelt, sollte er mir mal schön recht sein!
    Obama hat zum Schluß nicht andres mehr drauf gehabt, als den Putin von der Rotglut zur Weißglut zu treiben und die Clinton hat recht deutlich zu verstehen gegeben gehabt, mit ihr würde es noch schlimmer.
    Ergo: Lieber ein Trumpel mit Frieden ohne Kultur als eine Clinton mit Kultur und III. Weltkriege!
    Außerdem dürfte mit Trumpel Putin wohl kaum am Gashahne spielen wollen.
    Eine Clinton dürften sich nur die linksliberalen, wohlsituierten, gelangweilten Intellektuellen des öffentlichen Dienstes leisten können.
    Vater Staat zahlte schließlich immer!