in USA

Noch im Dezember 2018 wurde in den US-Medien gefragt ob „Trump ein Verräter“ sei. Die New York Times zeigte zu ihrem Artikel passend ein Bild, auf dem Trump Putin die Hand reichte. In dem Artikel war immer wieder die Rede von geheimen Absprachen Trumps mit Russland und von einem möglicherweise für Trump vernichtenden „Mueller-Bericht“.

Doch es kam alles anders. 22 Monate wartete die Weltöffentlichkeit auf den Bericht von FBI-Sonderermittle Mueller. 22 Monate wurde Trump von den Medien als Russland-Kollaborateur verteufelt. 22 Monate hetzten deutsche und US-Medien gegen den Präsidenten der USA und widmeten sich beinahe täglich dem Thema „Russiagate“.

FBI-Sonderermittler Mueller hat seine Untersuchungen jetzt beendet und seinen Abschlussbericht vorgelebt. Was die Mainstream-Medien als „Wahrheiten“ verbreiteten, erwies sich jetzt, wer hätte es gedacht, als Verschwörungstheorie. Ob und welche Folgen diese Blamage für die Medien haben wird, ist noch ungewiss. Jedenfalls bemühen sich die Medien derzeit um Schadensbegrenzung: „Trump sei deshalb noch lange nicht aus dem Schneider“. Schließlich habe man auch nicht erwarten können, dass Trump „wie im Fernsehen als Bösewicht von der Polizei abgeführt werde, hätten sich die Vorwürfe als wahr herausgestellt“. Die USA könnten jetzt „froh sein, dass sie nicht von einem Mann regiert würden, dem von Putin dabei geholfen wurde, die Wahl zu gewinnen“.

Doch die Hetze in den Medien findet dennoch kein Ende: „Selbst wenn Trump keine Absprachen mit Putin getroffen habe, so hätten die Russen dennoch eindeutig die US-Wahl beeinflusst. Die Russen hätten soziale Medien manipuliert und die Emails der US-Demokraten gehackt.“ Und Trump könne ja schließlich „nichts dafür, dass ihn der Putin besser finde, als Hillary Clinton“, schreibt der „Spiegel“.

Der russische Präsident würde eben „machen, was er will – auch wenn Trumps nichts davon wusste“. Doch selbst Mueller hätte nicht herausfinden können, was Trump wirklich wusste, so der „Spiegel“ weiter – Mueller konnte es nur nicht herausfinden. Der „Spiegel“ resümiert: „Die USA werden zwar von einem Mann regiert, dem von den Russen dabei geholfen wurde, die Wahl zu gewinnen, aber der Sonderermittler Mueller hat keine Beweise dafür gefunden, dass er dabei mit den Russen zusammengearbeitet hat. Und das ist doch, ähm, eine gute Nachricht“.

Das ist Qualitätsjournalismus der feinsten Relotius-Art. Die kruden Verschwörungstheorien und die haltlose und billige Anti-Russland-Polemik gehen weiter. Schade. Denn der „Spiegel“ gehörte einmal – vor sehr langer Zeit – zu den Medien, die noch Verfechter der echten Demokratie und Kontrolleure der Regierung waren. Doch das war einmal.

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  1. Die sogenannten US-„Demokraten“ und ihre Anhänger geben nicht auf. Das ist auch nicht anders zu erwarten. Sie sind noch immer und auf Dauer zutiefst in ihrer „Ehre“ gekränkt, dass „so jemand“ wie Trump ihnen bei der Wahl einfach mal den (Stinke)Finger gezeigt hat.
    Offenbar gab es endlich wieder genug Amerikaner, die den „Demokraten“ nicht mehr auf den schleimigen Leim gehen wollten – und SOWAS vertragen solche Leute ja nun mal gar nicht!