Obama: Haben Vereinbarung zur Machtübergabe in der Ukraine arrangiert

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Obama gesteht:  Maidan-Revolution in Ukraine war US inszenierter Putsch

Der russische Präsident Wladimir Putin sei von den Ereignissen in der Ukraine Ende 2013 und Anfang 2014 überrascht worden, „nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten.“ Das sagte US-Präsident Barack Obama am 1.2.15. im Gespräch mit Fareed Zakaria von CNN: „… Mr. Putin made this decision around Crimea and Ukraine – not because of some grand strategy, but essentially because he was caught off-balance by the protests in the Maidan and Yanukovych then fleeing after we had brokered a deal to transition power in Ukraine …”

Im Gespräch mit dem CNN-Moderator Fareed Zakaria über die russisch-US-amerikanischen Beziehungen sagte der US-Präsident übersetzt wörtlich :

“Putin traf die Entscheidung in Bezug auf die Krim, nicht etwa aus einer großen Strategie heraus, sondern einfach, weil er von den Protesten des Maidan und der Flucht vom ehemaligen Präsidenten Janukowytsch überrascht wurde, nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten.”

Im weiteren Verlauf des Interviews machte er deutlich, dass damit Rußland systematisch unter Druck gesetzt wurde hat er auf die Frage nach möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland, zudem freimütig eingeräumt:

“Wir sind in der Lage die Kosten für Russland immer weiter in die Höhe zu treiben. Und das ist genau das was wir machen, in Verbindung mit diplomatischem Druck.” (Sanktionen).

Rußland  wurde also zum Vorgehen auf der Krim und zum möglichen Völkerrechtsbruch bzw. zur Reaktion gezwungen, um den dadurch entstandenen Schaden an der Peripherie Rußlands zu begrenzen.  Ein us-höriger Staat direkt an der russischen Grenze wäre der Megagau für Moskau gewesen. So wurde im Osten und Süden der Ukraine ein Puffer geschaffen, der nicht von den USA ( beispielsweise durch Nato-Beitritt)  indirekt kontrolliert werden kann.

Zahlreiche Politik-Analysten aus dem In- und Ausland, zeigten sich erstaunt darüber, in welcher Offenheit sich Obama zu der US-Rolle beim Sturz des gewählten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch bekannt hatte und kritisierten das dahinter stehende  fehelnde “Demokratieverständnis”. Im Kern gibt Obama so zu, dass ein inszenierter Putsch von oben in der Ukraine und keine Maidan-Revolution der Massen stattgefunden habe.

Im November 2013 hatte Präsident Janukovitsch die Pläne für ein Freihandelsabkommen der Ukraine mit der EU ausgesetzt.

Plötzlich erschienen massenhaft protestierende Demonstranten auf dem Maidan, die sich als Anhänger von drei Rechtsparteien inklusive der faschistischen Swoboda-Partei zu erkennen gaben. Diese Mobilisierung kam aber nicht wirklich überraschend, denn die US Regierungen hatten die Opposition und viele NGO s inklusive USAID seit 1991 finanziell massiv unterstützt. Die Ukraine entwickelte sich zum heimlichen Lieblingsprojekt der US-Regierungen in Osteuropa.

Am 13. Dezember 2013 sagte die US Staatssekretärin Victoria Nuland dem „National Press Club“, dass seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahre 1991 mehr als 5 Milliarden Dollar in oppositionelle Projekte  und in „andere Ziele“  investiert wurden. Für dese Unterstützung erwartete man natürlich Gegenleistungen, die während des Putsches gewährt wurden.

Die Rechtsradikalen auf dem Maidan wurden zudem bewaffnet und so auf einen Bürgerkrieg im Lande vorbereitet.

Die Bewaffnung finanzierte der ukrainische Oligarch und spätere Präsident Poroschenko, der wie der Putsch-Regierungschef Jazenjuk gute Beziehungen zu den USA hatte.  Inzwischen wurde beispielsweise der Sohn des US Politikers Joe Biden als CEO in einer der wichtigsten und größten Firmen in der Ukraine eingesetzt.

Obwohl es im Parlament keine erforderliche Mehrheit für die formale Absetzung  des geflohenen Janukovitsch gegeben hatte, wurde die Einsetzung der neuen Regierung trotz offensichtlicher Verfassungswidrigkeit der Aktion weiter durchgezogen und unliebsame Abgeordnete wurden verhaftet und vom Parlamentsbetrieb ausgeschlossen. Schlägertrupps des „Rechten Sektors“ achteten darauf, dass oppositionelle Politiker oftmals keinen Zutritt zur Rada mehr erhielten. Auch der US-Oligarch Soros unterstütze entsprechende Stiftungen in der Ukraine und er repräsentiert jenem Teil des US- Kapitals, der sich das Erobern von Pfründen in der Ukraine erhofft . Soros gestand auch kürzlich gegenüber CNN, dass seine Stiftung beim Umsturz im Lande eine wichtige Rolle gespielt habe.

Mittlerweile gibt es US-Waffen im Lande und es operieren auch bis zu 5000 US-Söldner der Fa. Academi ( vormals Blackwater) im Lande. Zudem wird erstmals erwogen, US Kampftruppen direkt in die Ukraine zu verlegen. Das würde die Kriegsgefahr mit Rußland drastisch erhöhen  und es wäre ein weiteres Spiel mit dem Feuer.

Michael Hudsen vom US- Journal „Counterpunch“ berichtete, dass der  IWF der Ukraine bereits im April einen 17 Mrd. Dollar Kredit gewährte. Dieser Kreditrahmen war, gemessen an der Wirtschaftsleistung des Landes, demnach deutlich höher als in vergleichbaren Fällen und vor allem wurde das Geld in den sinnlosen Bürgerkrieg im Osten gepumpt, was den in Washington beheimateten IWF somit zum verlängerten Arm des Kalten Krieges der USA gegen Russland gemacht habe.

„Kiew verwendet das Darlehen für Militärausgaben, um Krieg gegen das eigene Volk zu führen und die östlichen Provinzen anzugreifen und nicht um den Haushalt  des Landes insgesamt zu stabilisieren.“

Entlarvend waren seinerzeit auch die Telefonate von US-Staatsekretärin Victoria Nuland mit Offiziellen in der Ukraine. in der sie die EU als irrelevant und unwichtig bezeichnete, indem sie „Fuck the EU“ rief. Es ging der US Regierung Obama von Anfang an darum, Europäer gegen Europäer aufzuhetzen und im Zweifelsfalle auch in einen Krieg gegeneinander zu treiben. Seither ist der Druck der USA auf Europa jedenfalls ständig weiter gestiegen und die US-Beteiligungsrufe an immer wieder neuen Sanktionen gegen Rußland verstummen nicht.

Zudem hatte Nuland in Telefonaten mit dem US-Boschafter Geoffrey Pyatt in der Ukraine auch  Vladimir Klitschko als unfähig bezeichnet. Er habe in der Ukraine- Regierung nichts zu suchen und er solle erstmal seine Hausaufgaben machen. Stattdessen solle lieber Jazenjuk die Regierung führen und genauso kam es ja auch – also wie von außen dirigiert. Jazenjuk brauche aber den Swoboda-Nazi-Führer Tagnybok und Klitschko quasi als Korrektiv. US-Botschafter Pyatt bestätigte diese Einschätzung von Nuland als aus seiner Sicht richtig.

Die US-Regierung demonstriert wieder einmal arrogant, dass die Souveränität von Staaten und das Völkerrecht sie nicht interessiert und genau diese Haltung führt die Menschheit immer wieder in neue verdeckte und offene Kriege der imperialen Weltmacht und dieses Vorgehen stellt eine echte Bedrohung für den Weltfrieden dar.

Quellen:
http://cnnpressroom.blogs.cnn.com/2015/02/01/pres-obama-on-fareed-zakaria-gps-cnn-exclusive/
http://www.rtdeutsch.com/10795/international/obama-im-cnn-interview-wir-ueberraschten-putin-mit-deal-zum-machttransfer-in-der-ukraine/
http://www.thenation.com/article/178344/distorting-russia
http://www.bbc.com/news/world-europe-26079957
https://consortiumnews.com/2015/01/06/nyt-still-pretends-no-coup-in-ukraine/

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