in USA

Die USA kämpfen derzeit leidenschaftlich an einem Umsturz der Regierung in Venezuela. Die Parallelregierung von Juan Guaidó gilt als US-gestützt und wird auch von der Bundesregierung durch Außenminister Maas öffentlich weiterhin unterstützt. Dabei fällt auf, dass Monsanto in vielen Ländern mittlerweile seine Produkte wie das Pestizid Glyphosat vermarkten kann (Markenname: Roundup), nur ausgerechnet in Venzuela nicht.

Venezuela: Ein interessanter Markt für Monsanto?

Schon 2004 hat der vormalige Präsident Hugo Chávez den Vertrag mit Monsanto für sein Land Venezuela gekündigt. Dabei wollte Monsanto seine gentechnisch veränderten Sojabohnen auf 500.000 Hektar Land anbauen, also einer relevanten und großen Anbaufläche. Chávez handelte dem Vernehmen nach nicht aus Bedenken gegen die Umweltfolgen des Anbaus, sondern vielmehr wegen des möglichen Verlustes der eigenen Ernährungsgrundlagen.

Aus diesem Grund hat Venezuela die Einfuhr gentechnisch veränderter Produkte wiederum nicht verhindert. 2013 dann versuchte die neue Regierung im Land, über ein neues Saatgutgesetz den Verkauf gentechnisch veränderten Saatguts im Land zu ermöglichen. Proteste führten zur Überarbeitung dieser Normen und dazu, dass ein „People’s Seed Law“ wiederum sowohl die Einfuhr gentechnisch veränderten Saatguts verhinderte wie auch weitere Substanzen. Dazu zählten Agrochemikalien, die als „giftig“ deklariert wurden.

Möglicherweise haben die USA darauf reagiert. Der sogenannte „Volkswille“ von Guadiò wiederum gehörte zu einer Gruppe von Parteien, die als „Roundtable“-Gesamtorganisation von den USA unterstützt wurde. Diese Gruppe konnte die Kontrolle über das Parlament gewinnen. Unter anderem versuchte sie, das neue Saatgutgesetz wieder „aufzuheben“. Es sei „anti-wissenschaftlich“. Kritiker meinen, dass dieses Gesetz spätestens dann aufgehoben würde, wenn tatsächlich der sogenannte Interimspräsident Guaidó an die Macht käme.

Leider sind Zusammenhänge dieser Art in den deutschen Leitmedien nicht zu vernehmen. Das Außenministerium hat mit seinem unbegründeten Vorstoß für die Anerkennung der Parallelregierung zusätzliche Fragezeichen hinterlassen – warum wird sollte dieses Land eine nicht gewählte Regierung mehr als 60 Tage (wie eigentlich üblich) anerkennen? Die Antwort scheint wirtschaftlicher Natur zu sein. Mutterkonzern von Monsanto ist inzwischen die deutsche Bayer AG. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Kommentar

  1. Die USA sind gleich der Pest für jede alternative Ernährung; sie unterminieren das Zusammenspiel
    gesunde Wurzeln, gesunder Körper, wacher Geist.

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  • Monsanto, Venezuela und die USA: Eine unheilvolle Verbindung - Leserbriefe 21. Mai 2019

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