in USA

In der vergangenen Woche hat FOX News republikanische Präsidenten-Debatte die fesselndsten zwei Minuten politischer Diskussion gesendet, die je im nationalen Fernsehen zu hören war. In einem kurzen Dialog zwischen dem republikanischen Spitzenkandidaten Donald Trump und dem FOX-Moderator Brett Baier hat der streitlustige Kasino-Magnat klare Sätze über das US-politische System verloren, dass die großen Geldtypen wie Trump selbst den gesamten Apparat mit allem Drum und Dran besitzen und die falschen politischen Führer des Landes tun, was immer ihnen zu tun gesagt wird. Zweifellos war dies der erhellendste Kommentar, der je über den Äther geschickt wurde. Hier folgt der gesamte Wortwechsel direkt von dem Transkript:

FOX News Brett Baier (zu Trump): Nun, vor 15 Jahren nannten Sie sich einen Liberalen in der Gesundheitsfrage. Sie waren für die Einheitskasse nach kanadischen Muster. Wieso waren Sie damals dafür und sind jetzt dagegen?

TRUMP: Was das die Einheitskasse angeht, so funktioniert sie in Kanada. Sie funktioniert unglaublich gut in Schottland. Sie hätte in einer anderen Zeit gut funktionieren können, in der Zeit, über die wir hier sprechen.

Ich würde gerne ein Privat-System sehen ohne die künstlichen Grenzen um jeden Staat. Ich habe ein großes Unternehmen mit abertausenden Angestellten. Und wenn ich in New York oder in New Jersey oder in Kalifornien verhandle, dann habe ich quasi nur einen Interessenten. Niemand kann bieten.
Wissen Sie warum?
Weil die Versicherungsgesellschaften ein Vermögen machen, weil sie natürlich die Politiker kontrollieren, außer den hier anwesenden (angestrengtes Lachen). Und sie haben die totale Kontrolle über die Politiker. Und machen ein Vermögen.
Reisst die künstlichen Grenzen nieder und Sie selbst werden — große Pläne haben.

FOX: Herr Trump, es geht nicht nur um ihre frühere Hilfe für die Einheitskasse. Sie haben auch eine Reihe anderer liberaler Ideen unterstützt … Sie haben für mehrere demokratische Kandidaten gespendet, auch für Hillary Clinton und Nancy Pelosi. Sie erklärten diese Spenden weg indem Sie sagten, dass Sie dafür geschäftliche Vorteile erhielten. Und kürzlich sagten Sie, ich zitiere: ‚Wenn man gibt, dann tun sie, was zum Teufel man von ihnen verlangt‘.

TRUMP: Sie täten gut daran, es zu glauben.

FOX: Tun Sie das?

TRUMP: Wen ich sie bitte, wenn ich sie brauche, Sie wissen, den meisten Leuten auf diesem Podium habe ich eine Menge Geld gegeben, damit Sie verstehen.
Ich werde Ihnen sagen, dass unser System kaputt ist. Ich gab vielen Leuten vorher, als ich Geschäftsmann war vor zwei Monaten. Ich gebe allen. Wenn sie anrufen, gebe ich. Und wissen Sie was? Wenn ich etwas brauche von ihnen, zwei, drei Jahre später, rufe ich sie an und sie sind für mich da. Und das ist ein kaputtes System.

UNBEKANNTER MANN: Was habe sie von Hillary Clinton und Nancy Pelosi bekommen?

TRUMP: Nun, ich sage es Ihnen. Zu Hillary Clinton sagte ich, komm zu meiner Hochzeit und sie kam zur Hochzeit. Wissen Sie warum?

Sie hatte keine andere Wahl, weil ich für ihre Stiftung spendete, offen gesagt, diese Stiftung soll angeblich Gutes tun. Ich wusste nicht, dass ihr Geld benutzt wurde für Privatflüge in der ganzen Welt. So war’s.

FOX: Warten Sie mal … Wir gehen – wir gehen weiter.
(Hier kann man den ganzen Text der Debatte lesen.]

Da haben wir es, zwei wunderbare Minuten reiner, ungepanschter Wahrheit im nationalen Fernsehen. Wie oft passiert das?
Wie oft tritt ein Milliardär-Geldsack-Insider im Fernsehen auf und erklärt, dass das ganze System ein großer, faustdicker Betrug ist, das von Gaunern und Paten in Gang gehalten wird.
Niemals. Aber Trump hat es gestern abend getan. Und deswegen wetzt die Bande von skrupellosen Schurken, die hinter dem Rauchvorhang von falschen Politikern das System manipulieren, die Messer, bevor Manhattans gefährlicher Elefant noch mehr Schaden ihrem wertvollen System antut.

Denkt doch mal nach, was der Mann sagte. Er erklärte nicht nur, dass das ganze System manipuliert ist (FOX: Wenn man gibt, dann tun sie, was zum Teufel man von ihnen verlangt‘. TRUMP: Sie täten gut daran, es zu glauben.) und er sagte auch, dass die Politiker tun, was immer man ihnen sagt (TRUMP: Ich sagte zu Hillary Clinton, ‚Komm zu meiner Hochzeit und sie kam. Wissen Sie warum? Sie hatte keine Wahl, weil ich gespendet habe.)

Bestätigt dies nicht eure schlimmsten Befürchtungen über die Art, wie das System wirklich funktioniert, dass Geld spricht und dass Wahlen eine Art sind, die Herdenmenschen dazu zu bringen, ein korruptes Betrugssystem abzusegnen?
Natürlich ist es so.
Lasst uns also zusammenfassen. Der kapitalistische Schreihals der Geldsäcke erklärt 80 Millionen verduzten Amerikanern, die Fenrsehen zur besten Sendezeit schauen, dass das große Geld alles in der Hand hat und dass selbst er denkt, dass das System kaputt ist.

Ist das nicht unschlagbar? Im Ernst, meine Frau und ich lachten und klatschten in die Hände, als hätten wir gerade in der Lotterie gewonnen.
Danke, Don. Wir schulden dir was.

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Kommentar

21 Kommentare

  1. Joa und in Deutschland läuft das nicht anders. Spende für die Medien bis du aus den Ohren blutest und sie schreiben dass der Grieche über seine Verhältnisse lebt. Ob er das wirklich tut, dann musst du schon selber hinfliegen.

  2. Können Sie bitte die Quelle angeben? Nach 30 minütiger Recherche habe ich den Dialog immer noch nicht gefunden und der Link zum kompletten Dialog in Ihrem Fließtext ist nicht (mehr) vorhanden. Danke.

  3. Wenn die Meinungsverkäufer uns mit dem Verlauf der Geschichte auch so belogen haben, wie mit den sog. Werten der westlichen Demokratie, dann haben wir jetzt das verbrecherischste Regime aller Zeiten. Was bei dem unsäglichen Elend, Leid und Zerstörung in unserer Welt nicht unlogisch wäre. Aber „schlimmer geht immer“ und daran arbeiten die Aktivisten Made in USA und EU. Die schlappen 20-30 Millionen toten Zivilopfer der Kriege in den letzten 10 Jahren reichen offensichtlich den Blutsaugern noch lange nicht auf den Weg zur NWO.

  4. ist trump der neue kennedy , dann wird er nicht mehr lange leben . da nützen ihm seine milliarden sehr wenig . es geht nur um geld und um noch mehr geld , und um die macht . wir sind in deren augen nur stimmvieh und biomasse , nicht mehr und nicht weniger .

  5. hahaha … genau der gleiche scheiss wie vor jahren in italien … damals hatte sich auch die liga-nord und die liga-sud gegenseitig beschuldigt, mit der mafia eng verknüpft zu sein … und als beide parteien sehr schnell realisierten, dass BEIDE mit der mafia zu tun haben, ließen sie von diesem blödsinn sehr schnell ab ;-) aber es ist schön zu sehen, dass es jemand anspricht, was ohnehin klar ist.

  6. Naja, Wasser predigen und Wein saufen, würde man dazu sagen… Die Scheinheiligkeit in Person?!
    Hat USA sowas wirklich verdient…?
    Wenn Mr. Bill Gates antreten würde, könnte ich das ja noch verstehen. Aber das wird ja wohl nie geschehen – Bill weiß selbst, warum! ??

  7. 80 Millionen verduzten Amerikanern ?
    Ich glaube ein großer Teil dachte nur: Nix neues.
    Ein noch größerer Teil dachte vielleicht gar nichts bei diesen Worten.
    Ich glaube irgendwie nicht das viele Münder offen standen.
    Wissen tu‘ ich’s allerdings nicht.

  8. Wenn übrigens Gates antreten würde, was er nicht braucht, weil er einer der Drahtzieher der ganzen Politmarionetten ist, würde wohl die Weltbevölkerung erst mal radikal dezimiert. Geht ja relativ einfach, wenn man ein paar Pharmaunternehmen und ihre Labors besitzt.

  9. Es bestätigt nicht wirklich meine schlimmsten vemutungen sondern dass was ich angenommen hatte.
    Das aber gerade Donald Trump damit anfängt hätte ich nicht erwartet. Das macht Ihn nicht wirklich sympathischer aber immerhin, hut ab!

  10. Ich denke das er ein typischer Provokateure ist, der mit Sicherheit weiß, wann er was sagen darf und wann nicht. Dieses „trumpelhafte“ gehört mit zu seiner Rolle die er spielt, vielleicht ist es ja das was die Drehbuchschreiber wollen, den Herden suggerieren: „Hey, der sagt das alle käuflich sind, er spricht das aus! Wählen wir Ihn!

    …Drehbuch! Glaubt ihr ernsthaft das die Autoren nicht wissen wenn sie da „Kandidieren“ lassen?

    Hinterfragen, hinterfragen, hinterfra… .

    Gruß

  11. Nicht nur das amerikanische politische System ist kaputt, sondern ebenfalls das europäische. Die Politiker fürchten eigentlich nichts mit einer Ausnahme ihr eigenes Volk. Gewählte Politiker so möchte man glauben wären für Volksabstimmungen. Schaut in den Bundestag, schaut in die Bundesländer überall haben sie Angst vor Volkes Meinung. Nun hat einer in den USA öffentlich das gesagt was wir ja schon alle ahnten und wissen. Dieses System ist kaputt und aufgebaut auf Lügen und Intrigen sowie Bestechungen fiesester Art und Weise. Die reichen und damit mächtigen zeigen den Politikern entweder die gelbe oder rote Karte wie ein Schiedsrichter auf dem Fußballfeld. Der Unterschied besteht darin das die rote Karte tödlich sein kann im Machtspiel.

  12. „VERBRECHER IM WEISSEN HAUS“

    Von Noam Chomski

    „Wenn man Obama vor einen Internationalen Gerichtshof stellen würde, dann sollte man ihn dafür anklagen, dass er eine der extremsten Terroristen-Kampagnen der Welt organisiert hat.“ El Kaida sei schlimm, aber dieser Staatsterror sei noch schlimmer. Noam Chomsky wirft Obama und der Vorgängerregierung unter George W. Bush vor, die Grundsätze der Magna Carta außer Kraft gesetzt zu haben – allen voran den Grundsatz der Unschuldsvermutung gegenüber jedem Menschen. Bush und Obama hätten jedoch Verdächtige töten lassen – unter ihnen Osama bin Laden – denen nach dem Geist der Magna Carta erst einmal ein Gerichtsverfahren zugestanden hätte. Sie hielten Menschen in Guantanamo ohne Gerichtsverfahren fest. „Das alles verletzt Prinzipien, die seit 800 Jahren gelten.“

    Zu Noam Chomski: „Bei einer Umfrage des US-Magazins „Foreign Policy“ wurde der Linguistikprofessor Noam Chomsky zum wichtigsten Intellektuellen im englischsprachigen Raum gewählt. Gegenüber Kulturzeit kritisiert Chomsky, der gerade als Ehrengast des Global Media Forums in Bonn war, den US-Präsidenten scharf.“
    https://www.youtube.com/watch?list=PLvmfx8IQ_P7t_nKFkMx9kMFli3of3xKd8&t=89&v=h0OmSXJcrjo

  13. Dass Donald Trump ein „Geheimnis“ öffentlich gemacht ist schön und gut, aber man darf nicht vergessen, dass Trump auch ein Unterstützer Israels ist.

Webmentions

  • Brief an Donald Trump | Lintention 17. August 2015

    […] „FOX News Brett Baier (zu Trump): Nun, vor 15 Jahren nannten Sie sich einen Liberalen in der G… […]