Kommentar: White America

Wie tief sitzt der Rassismus in Amerika? Sie sind die älteste terroristische Vereinigung der USA. Sie sind rassistisch, gewalttätig, gut organisiert und sie pflegen Beziehungen bis ins weiße Haus. Der Ku Klux Klan.

Gegründet in den Südstaaten, nach dem Bürgerkrieg vor rund 150 Jahren, hat sich der umstrittene Ku-Klux-Klan bis heute gehalten.Dazwischen lagen ein Verbot des rassistischen Geheimbundes und sein Wiederaufleben, Mitgliederzuwachs und Schwund – und die vielen grausamen Verbrechen gegen Schwarze, besonders während der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre.

Viele haben schon gedacht, dass diese rassistische Gruppierung der Vergangenheit angehört. Leider ist dem nicht so. Der KKK hat sich in viele kleine Splittergruppen geteilt. Sie planen jedoch wieder zu einer großen Gruppe zu verschmelzen. Angesiedelt sind die 5.000 bis 8.000 Klan-Mitglieder in allen Bundesstaaten, jedoch verstärkt in den Südstaaten.

Während der Sklaverei waren es die Südstaaten, die von den schwarzen Sklaven, die aus Afrika entführt worden sind, profitiert haben. Die aus Afrika verschleppten Menschen waren nicht die einzigen, die unter dem Rassismus vieler Amerikaner leiden mussten. Der Begründung der USA war ein einziges Blutbad. Millionen Indianer wurden ermordet. Das war ein Völkermord, für den sich die USA bis heute weder entschuldigt noch die Verantwortung übernommen haben.Die Vereinigten Staaten von Amerika sorgen nicht nur weltweit für Terror, sie verbreiten ihn auch im eigenen Land. Dabei ist der KKK eines der kleineren Probleme.

Der Rassismus hat sich durch die Gesellschaft gezogen, wie das Wasser durch den Teebeutel. Der Rassismus macht auch nicht vor der Staatsgewalt halt. Jedes Jahr verlieren knapp 1000 Menschen durch Polizeigewalt ihr Leben. Es handelt sich meist um Afroamerikaner.Derzeit geht eine Protestwelle durch die USA und sogar afroamerikanische NBA Stars protestieren. Die „Black Lives Matter“ Bewegung ist auch hier angekommen. Jeden Tag sind Afroamerikaner von Polizeigewalt bedroht. Viele rufen selbst nicht mal mehr die Polizei, wenn sie in Not sind. Sie sind auf sich selbst gestellt. Es gibt ganze Stadtteile, die auf sich selbst gestellt sind. Und das in einem Land, in dem der Präsident schwarz ist.

Mittlerweile ist der Rassismus nicht nur an der Tagesordnung, er ist sogar gesellschaftsfähig geworden. Sogar der Präsidentschaftskandidat Donald Trump steht offen zu seiner Fremdenfeindlichkeit. Der Chef des Ku-Klux-Klans hat eine Wahlempfehlung für ihn ausgesprochen. Der tiefsitzende Fremdenhass wird immer mehr nach außen getragen.Der ursprünglich aus Schottland stammende Donald Trump fordert, dass Ausländer des Landes verwiesen werden sollen und er hat nicht gerade wenige Anhänger.

Ein Mischvolk, dass aus vielen verschiedenen Ländern in die USA immigriert ist und die dort lebenden Ureinwohner abgeschlachtet hat, um dann Menschen aus Afrika selbst ins Land holen, um sie zu versklaven, beschwert sich über „Eindringlinge“.Seit Begründung der USA befindet sich dieses Land im Krieg. Sie verfügen über knapp 1000 Militärstützpunkte im Ausland, sie halten sich weder an Abkommen, Gesetze oder Menschenrechte, möchten aber die ganze Welt „demokratisieren“.

Ich finde dieses Volk ist vollkommen durchgeknallt. Sie halten sich für den Mittelpunkt der Erde und sind stolz auf ihr Land. Ein Land, dass seither Blut vergießt. Rücksichtslos, manipuliert und fehlgeleitet. So würde ich die amerikanische Bevölkerung beschreiben. Natürlich sind nicht alle Amerikaner so, aber ein erschreckende hoher Anteil der Bevölkerung.

Die USA sind von Rassismus geprägt und die Entwicklung lässt nichts Gutes erhoffen. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch in Deutschland. Rechte Gruppierungen wachsen und ihre Stimmen werden immer lauter. Wir müssen zur Vernunft kommen, sonst sind wir nicht besser als die Amerikaner. Wie werden absichtlich gegeneinander aufgehetzt, damit wir damit beschäftigt sind, uns zu streiten, um „wichtigen“ Leuten nicht in die Quere zu kommen. Wir sind Spielfiguren auf einem Schachbrett. Lasst uns nicht die Bauern sein.