Ja, Russland hat die US-Wahl beeinflusst

Sündenbock - Bild: Scapegoat / Hartwig HKD / flickr.com / CC BY-ND 2.0

Hat oder hat Russland nicht die US-Präsidentschaftswahl im November 2016 beeinflusst, deren Sieg der Kandidat der Republikaner, Donald Trump, davongetragen hat? Darüber streitet man sich bin in die höchsten Regierungsebenen in Amerika und Russland, aber auch in diversen anderen Ländern auf dem „alten Kontinent“.

Irgendjemand muss schließlich schuld daran sein, dass ein Mann gewählt wurde, dem Medien und Umfrageinstitute anfänglich (und manche bis zum Schluss) keinerlei Chance gegen ex- US-Außenministerin und Kandidatin der Demokraten Hillary Rodham Clinton zugestanden haben.

Der Schock, nicht nur in Amerika selbst, sondern noch viel mehr in Europa, saß tief, als Clinton ihre Niederlage einräumte. Selbst heute, kurz nach der Inauguration des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, hat man diesen Schock weder in Europa und erst recht nicht auf der anderen Seite des Atlantiks verdaut.

Die Schuld für ihre Niederlage, beschrieb Clinton folgendermassen:

„Es gab einige noch nie dagewesene Faktoren, von denen ich glaube, dass wir sie nicht ignorieren können, weil sie ansonsten eine Gefahr für uns darstellen. Aber, nehmt es (die Fakten/Anm.) nicht von mir. Nehmt es von unabhängigen Analysten. Nehmt es von der Trump-Kampagne. Nehmt es von Nate Silver, der darauf hingewiesen hat, dass Wähler der Schwingstaaten ihre Entscheidung gegen mich in den letzten Tagen getroffen haben, wegen dem FBI-Brief von Direktor Comey.

Und Nate Silver glaubt – und ich glaube das – dass dieser Brief höchstwahrscheinlich den Unterschied im Ausgang (der Wahl/Anm.) gemacht hat. Aber wir hören auch jeden Tag etwas mehr über die noch nie dagewesene russische Verschwörung, die Wahlen zu beeinflussen. Und das ist etwas, worüber sich jeder Amerikaner sorgen sollte.

Wir müssen anerkennen, wie es die letzten Berichte klargemacht haben, dass Wladimir Putin selbst die geheimen Cyberattacken gegen unser Wahlsystem, gegen unsere Demokratie gesteuert hat, augenscheinlich (deswegen) weil er etwas persönliches gegen mich hat.“

Auch der scheidende Präsident Obama äußerte sich in ähnlicher Weise. Dass es Hillary Clinton nicht geschafft hat, durch ihre „Erfahrung, ihrer – ihrem Wissen, ihrer herausragender Reputation weltweit als Aussenministerin“, dass hätte an der veränderten „Atmosphäre“ nach der vermeintlichen russischen Einmischung gelegen. Deshalb habe er bereits Anfang September dem russischen Präsidenten Putin persönlich gesagt, er solle sich „zurückziehen“, andernfalls würden „ernsthafte Konsequenzen“ drohen.

Fassen wir also kurz aus der Sicht von Hillary Clinton zusammen: Donald Trump wurde zum 45. US-Präsidenten gewählt, weil a) sich Hillary Clintons Wahlkampfatmosphäre durch eine wie auch immer geartete russische Einmischung verschlechtert hat, in dem Wähler vom Clinton-Wahlkampf durch einen Clinton-Skandal nach dem anderen abgelenkt wurden;

b) die US-Medien genauso mitschuldig daran sind, weil sie erst jetzt „endlich damit beginnen Fakten aufzugreifen, die wir ihnen verzweifelt während den letzten Monaten des Wahlkampfes zeigen wollten“;

c) FBI-Direktor James Comey am 28. Oktober 2016 einen Brief veröffentlichte, in welchem er Clinton eine erneute FBI-Untersuchung wegen der E-Mail-Affäre androhte; d) und sozusagen last but not least, weil Nate Silver, ein Statistiker der einigen Ruhm seit der Wahl von 2008 erreicht hat und seitdem aber mit dem meisten falsch lag, ihren Sieg vorausgesagt und sie es laut eigener Aussage ja auch geglaubt hat.

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