Hillary Clinton – Wie undemokratisch ist sie?

„Unsere Hillary“ nimmt es mit der Wahrheit nicht genau, ist käuflich und gewann die Vorwahl mit Hilfe von Wahlmanipulation. Warum besitzt diese Frau in deutschen Medien und in der deutschen Presse das Prädikat, sie wäre eine gute Wahl? Gäbe es in den USA wirklich eine freie und demokratische Vorwahl, so müsste der Kandidat der Demokraten Bernie Sanders heißen!

Lüge oder Ahnungslosigkeit – Beides keine Qualifikation als Staatsoberhaupt

Der FBI Direktors James Comey erklärte bei seiner Befragung im Juli 2016 durch den Kongress, dass einige der Nachforschungen des FBI nicht mit den Aussagen Frau Clintons übereinstimmten.

Er gab an:

…the FBI did not believe Clinton had the sophistication to understand the classification system.

(…das FBI glaubte nicht, dass Clinton die Erfahrung hatte das Klassifizierungssystem zu verstehen.)

Dies bezog sich auf ihre Zeit als Außenministerin und ihre Aussage, sie hätte keine klassifizierten Emails auf ihrem Server. Jedoch stufte das FBI 8 Emails als streng geheim, 36 als geheim und 8 als vertraulich ein. Nachträglich wurden noch 2000 Emails als vertraulich klassifiziert.

Somit hat Hillary Clinton unter Eid, bei einer Befragung im amerikanischen Kongress, 5 Falschaussagen gemacht. Dies betraf ihre sogenannte „Email-Affäre“. Hat sie bewusst gelogen, oder hatte sie einfach nur keine Ahnung über den tatsächlichen Sachverhalt? Beides würde sie nicht für das verantwortungsvolle Amt des Präsidenten qualifizieren.

Aber Hillary Clinton hat öfter die Unwahrheit gesagt. Sie erzählte z.B., sie wäre bei einem Besuch in Bosnien 1996 unter Beschuss geraten. Gegenüber der Philadelphia Daily News sagte sie, nachdem sie von der BBC durch ein Video überführt wurde:

„Ich habe mich geirrt“

Hillary Clinton ist käuflich


Peter Schweizer schrieb das Buch: Clinton Cash: The Untold Story of How and Why Foreign Governments and Businesses Helped Make Bill and Hillary Rich

  • (Das Geld der Clintons: Die unerzählte Geschichte wie und warum ausländische Regierungen und Geschäfte Bill und Hillary halfen reich zu werden)

Dieses Buch (welches es auch als Dokumentation gibt) zeigt die vielfältigen Verflechtungen der Clinton Foundation mit Bill und Hillary Clinton. Auch in ihrer Zeit als Außenministerin. Es zeigt Zusammenhänge von Spenden an die Foundation und später getroffenen Entscheidungen zugunsten der Spender.

So spendeten (eine kleine Auswahl!) folgende Länder an die Clinton Foundation:

  • Saudi Arabien: 10 – 25 Millionen US-Dollar
  • Norwegen: 10 – 25 Millionen US-Dollar
  • Vereinigte Arabische Emirate: 1 – 5 Millionen US-Dollar
  • Kuwait: 5 – 10 Millionen US-Dollar
  • Australien: 5 -10 Millionen US-Dollar

Geschäftsleute, Regierungen, Banken, Unternehmen spendeten der Foundation Millionen. Das Buch zeigt die Vorgänge auf und welche Entscheidungen nach dem Spenden im Sinne des Spenders getroffen wurden. Definitiv zu viele, um als Einzelfall zu gelten und definitiv zu deutlich, um nicht als Käuflichkeit gewertet zu werden.

Verdienst Clintons: 163 Millionen Dollar in 11 Jahren

Bill und Hillary Clinton verdienten (2001 – 2012) 163 Millionen US-Dollar. Den Großteil davon durch Reden. Februar 2016 gab Frau Clinton ein Interview. Der Moderator fragte nach den Redehonoraren. Goldmann Sachs bezahlte für 3 Reden 675.000 Dollar. Er wollte wissen, ob sie das Honorar für angemessen hielt? Sie erwiderte:

Das haben sie angeboten

Wahlsieg durch Wahlmanipulation

Greg Palast beschreibt in seinem Buch: „Gern geschehen, Mr. President! Wie man die US-Wahl manipuliert in 10 einfachen Schritten“, wie in den USA Wahlbetrug funktioniert. In einem Interview beschreibt er:

In der Vorwahl der Demokraten in New York zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders erschienen allein in Brooklyn 126.000 Wähler in den Wahllokalen und mussten dort feststellen, dass ihre Registrierungen gelöscht worden waren. Niemand hat eine gute Erklärung dafür. Aber es ist klar, dass die meisten dieser Wähler Bernie Sanders bevorzugten.

Juraprofessor Bobby Kennedy Jr. und ich schätzen, dass insgesamt etwa sechs Millionen Stimmen verloren gehen, weil sie nicht gezählt oder Wähler von der Stimmabgabe abgehalten werden. Die meisten von ihnen sind Arme, Afroamerikaner, oder Menschen lateinamerikanischer oder asiatischer Herkunft, mit anderen Worten, vor allem Wähler der Demokratischen Partei.

In diesem Fall überwiegend Wähler von Bernie Sanders.

Klare Parteinahme des DNC für Clinton

Das Democratic National Committee (DNC) muss bei seinen Kandidaten strikt unparteiisch sein. Tatsächlich belegten von Wikileaks veröffentlichte Emails, wie Funktionäre und die Vorsitzende Debbie Wassermann Schultz gegen Bernie Sanders intrigierten. Unter anderem wollten sie bei Vorwahlen Gerüchte über Sanders verbreiten und bei der Presse sollte schlecht über seine Wahlkampagne geschrieben werden. Debbie Wassermann Schultz musste daraufhin gehen.

Unmittelbar darauf machte Hillary Clinton sie zur Ehrenvorsitzenden ihrer Präsidentschaftskampagne für die geplante „50-Staaten-Strategie“.

Nixon musste wegen Watergate gehen und Hillary?

Die Demokratie der Vereinigten Staaten ist eine große Errungenschaft der Weltgeschichte. Hillary Clinton wird ihr nicht gerecht. Richard Nixon musste wegen einer angeordneten Abhöraffäre (Watergate-Affäre) als Präsident zurücktreten. Bei den Handlungen von Hillary Clinton würde die erfolgreiche Wahl zur Präsidentin der Demokratie ernsthaften Schaden zufügen.

Die ganze Geschichte um Hillary wirft ein deutliches Bild auf die schwerkranke Demokratie in den USA.

Eine Princeton Studie von 2015 kommt zu dem Ergebnis:

Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen.

Vermutlich wird sie die nächste und erste Präsidentin der Vereinigten Staaten. Gott schütze Amerika und den Rest der Welt.

Quellen

http://lawnewz.com/high-profile/why-hillary-clinton-will-not-be-charged-for-lying-to-congress-even-though-she-did/

http://www.nzz.ch/international/praesidentschaftswahlen-usa/hillary-clintons-e-mail-affaere-5-behauptungen-die-sich-als-falsch-erwiesen-ld.104141

http://www.sueddeutsche.de/politik/falsche-angaben-ueber-bosnien-besuch-clintonich-habe-mich-geirrt-1.283872

Clinton Cash: The Untold Story of How and Why Foreign Governments and Businesses Helped Make Bill and Hillary Rich

https://www.youtube.com/watch?v=7LYRUOd_QoM

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/vermoegen-von-bill-und-hillary-clinton-rentabler-ruhestand-a-978824.html

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48820/1.html

https://www.theguardian.com/us-news/2016/jul/24/debbie-wasserman-schultz-resigns-dnc-chair-emails-sanders

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/26/princeton-studie-als-warnung-an-europa-usa-sind-keine-demokratie-mehr/