in Politik

Unter den verlegten Militärgerät sind unter anderem 14 Schützenpanzer des Typs Bradley, aber auch andere gepanzerte Fahrzeuge. Dies teilte das georgische Verteidigungsministerium mit.

Gestern sollten die gesamten Truppenbestandteile auf die Militärbasis Wasiani nahe der Hauptstadt Tiflis gebracht werden. Am 11. Mai soll dort die Übung „Noble Partner“ beginnen und zwei Wochen lang andauern. Daran werden etwas 600 amerikanische und georgische Soldaten teilnehmen. Bereits am 2. Mai starteten die Maßnahmen zur Verlegung nach Georgien.

Das Ziel der Übung sei es, die georgischen Soldaten an die Nato-Standards anzupassen und auf zukünftige Nato-Einsätze vorzubereiten, teilte das georgische Verteidigungsministerium der russischen Zeitung „Kommersant“ mit. Pentagon-Sprecherin Evelyn Farkas sprach von der größten amerikanisch-georgischen Militärübung seit je. „Das ist unser gemeinsamer Beitrag zur Eingreiftruppe der Nato“, sagte sie.

In einer Pressemitteilung der US-Army heißt es man wolle „die gemeinsame Zusammenarbeit verstärken“ und „die Fähigkeit stärken schnell zu reagieren, wo immer es nötig ist verbessern“. Bei der Übung ginge es konkret um Kampf im Felde und mehreren Feuerübungen. Auch eine Luftoperation soll gemeinsam mit georgischen Streitkräften stattfinden.

Zuletzt hatte der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel bei einem Treffen mit seinem georgischen Amtskollegen Irakli Alasania Georgien militärische Unterstüzung zugesichert.
Pentagon-Sprecher John Kirby sagte vor mehreren Wochen: „Die Verteidigungsminister besprachen die andauernde Krise in der Ukraine. Sie prüften die Bemühungen der Verbündeten und Partner in der Region um die Festigung der internationalen Verpflichtungen und um die Fortsetzung des diplomatischen und ökonomischen Drucks auf Moskau“.

Die Rolle Georgiens als direkter Nachbar Russlands ist elementar wichtig für die US-Außenpolitik. Seit der „Rosenrevolution“ im November 2003 haben die USA ihr Engagement in vielen Entwicklungsbereichen deswegen nochmals verstärkt. Auch außenpolitisch setzt sich die US-Regierung für georgische Belange ein, darunter auch für einen raschen Beitritt Georgiens zur Nato. In diesen Kontext gehört die US-Unterstützung der georgischen Armee im Rahmen verschiedener Kooperations-, Ausbildungs- und Ausrüstungsprogramme. 2007 hat Georgien im Gegenzug sein Truppenkontingent im Irak auf etwa 2000 Soldaten erhöht. Georgien ist ein wichtiger Anker in der von den USA als „Achse des Bösen“ bezeichneten russisch-chinesischen Allianz.

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16 Kommentare

  1. nachdem es damals nicht geklappt hat, ein neuer versuch russland ans bein zu pinkeln?! eine schande was die amis denken sich erlauben zu können.

  2. Lausige 14 Stück? Ach Gottchen, wir wollen aber mal nicht gleich dramatisieren, hm?

    Und so ein richtiger Kampfpanzer ist der Bradley auch noch nicht mal, sondern ein bewaffneter Infantrietransporter.

    Das Ganze hat wohl eher Symbolcharakter, die amis wollen ein auf gut Freund machen.

    Solidaritätsgehabe.

    • Das „Gehabe“ kostet aber Geld. Haben die Solidarität als Sache entdeckt? Damit lässt sich so irgendwie nichts verdienen. Die sind ganz schön solidarisch die Sponsoren, auch bei uns. Solidarität war das nicht was aus dem roten Osten.. Und dann mit Georgien. Georgien da war doch was. .

  3. Eine Schande für Europa
    wenn US Panzer nach Belieben durch Europa fahren und permanent versuchen , Krieg zu provozieren .

  4. Ich hoffe diese schleimigen linken Georgier werden diesmal ausradiert von den russen damit es für die scheiss amis und deren Lakeien eine Abschreckung sein wird bzw Lehre.

    • Thema ist Georgien, musste warten, aber Franziskus ist auch dort, grad in RU, dann in Kuba. Brauchste also keine Sorgen machen. Der Vertreter ist in der Mission dran.

  5. Wenn man darüber nachdenkt, unter welchen Umständen der sogenannte „Bradley“ entstanden ist, dann kann man lediglich schmunzeln!

    Die gesamte Entwicklung des Bradley war/ist eine absolute Lachnummer!

    Typisch Amerika. Ohne Ausländer hätten die heute noch keine Rakete abgeschossen.

  6. Die USA haben in jedem früheren Ostblockland mit ihrer CIA interveniert und mit erheblichen Dollarbeträgen zu Revolten angestachelt . ( Weltweit) Die Korrupten Machthaber waren immer geldgierig genug um ihr Volk zu verkaufen. Ein Großteil der Bevölkerung hat nichts zu essen aber Geld für Manöver wird bereitgestellt .Zahlen tut das Volk oder die EU .Amerika lacht sich ins Fäustchen.
    Unsere Politiker passen in das gleiche Chema !
    Vorne vor weg die Stiftungen wie die Konrad Adenauer Stiftung .Solche ehrlosen raffgierigen Demagogen gehören hinter Gitter !

    • ich glaube eher, daß die ganzen Geldanlagen alle über Jahre hinweg nach USA gewandert sind und genau wie die Goldreserven der Deutschen und der Schweizer, komplett verbraten und unterschlagen und einfach weg sind. Werdet sehen, es tut einen Knall, keiner hat mehr Geld, und die sind ihre Schulden los, und das Spiel beginnt von Neuem. Und wenn damals Norbert Blüm mit gemacht hätte, als er aufgefordert wurde, die gesamten deutschen Rentenbeiträge am amerikanischen Kapitalmarkt anzulegen, säßen alle Rentner jetzt schon trocken.