in D/A/CH

Auch die Ankündigung von Angela Merkel, nicht mehr für den CDU-Parteivorsitz kandidieren zu wollen, kann den Absturz von Union und SPD, der Bundesregierung, nicht aufhalten. Laut einer aktuellen Umfrage „Insa-Meinungstrend“ im Auftrag der „Bild“ kommt die Union jetzt nur noch auf 24,5 Prozent, die SPD erreicht bundesweit gerade mal noch 13,5 Prozent. Die Grünen erreichen immerhin noch 19 Prozent, die AfD liegt bei 16,5 Prozent, die Linke hält sich bei 11 Prozent, die FDP legt einen halben Prozentpunkt zu und landet bei 10 Prozent.

Union und SPD erreichen damit zusammen nur noch 38 Prozent, nicht genug, um im Falle einer Neuwahl weiter regieren zu können. Da bleibt nur noch die Möglichkeit eines dritten Partners, z. B. die FDP. Mit 48 Prozent gäbe es jedoch nur eine sehr knappe parlamentarische Mehrheit für Union, SPD und FDP. Eine Jamaika-Koalition käme immerhin auf 53,5 Prozent.

Die Ergebnisse der Umfragen dürften kaum verwundern, denn Angela Merkel ist immer noch die Kanzlerin dieser Regierung. Zudem geht es den Wählern nicht nur um Merkel. Die ganze Regierung müsste vollkommen neu besetzt werden, jedoch mit Politikern, die nicht das Erbe Merkels weitertragen wollen. Auch ein Friedrich Merz würde an der Situation Deutschlands nichts verbessern, zumindest nicht für die Bürger dieses Landes.

Denn mit Merz an der Spitze der Regierung könnte es sich die Finanzlobby sparen, mit teurem Lobby-Personal Einfluss auf die Regierung zu nehmen. Merz ist die Lobby selbst und würde dementsprechend die Interessen der Finanzindustrie und von BlackRock eins zu eins umsetzen. BlackRock wird nicht nur von den Medien kritisiert, sondern von Finanzinvestoren selbst. Sie sehen den Konzern als eine „Bedrohung für die globalen Finanzmärkte“ und halten das Unternehmen für „extrem gefährlich“. BlackRock nimmt massiv Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten unzähliger Unternehmen. Eine funktionierende Marktwirtschaft braucht jedoch Wettbewerb und Transparenz und keine übermächtigen, alles beherrschenden Kartelle. Friedrich Merz hat zudem seine Tätigkeit im Aufsichtsrat von BlackRock nicht beendet.

Wie es scheint, soll die Politik immer mehr von Leuten aus der Finanzbranche unterwandert werden, siehe Emmanuel Macron (Rothschild), Steven Mnuchin (Goldman Sachs), Alice Weidel (Goldman Sachs), Mario Monti (Goldman Sachs) und eben Friedrich Merz (Goldman Sachs, BlackRock). Herr Merz wird sicherlich nicht in die Politik wechseln, um Gutes für die deutschen Bürger zu tun, sondern um die Interessen der Finanzlobby vertreten. Für die arbeitende Bevölkerung wäre Merz eine Katastrophe: Noch schlimmere Austerität und weitere Kürzungen im Sozialbereich. Es könnte auf Deutschland bald das gleiche zukommen, wie in Griechenland.

 

 

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Kommentar

  1. Grüne 19%? Was geht nur in manchen Köpfen vor?
    Sind die verstrahlt, von zuviel Sonne gebrutzelt oder einfach nur im veganen Wahn unterversorgt?
    Ich habe echt nichts gegen die Farbe Grün. Ich freue mich jedes Frühjahr neu, wenn es nach grauem Herbst und Winter wieder schön grün wird.
    Aber damit haben die angeblich „Grünen“ nun wirklich überhaupt nichts zu tun! Sie sind Menschenverachter und Umweltvernichter, wo immer es ihnen zupass kommt!
    Aber WEHE, es hält ihnen mal jemand den Spiegel vor! Dann laufen sie erst wirklich zur verlogenen Höchstform auf!