in D/A/CH

UNGLAUBLICH teuer: Windenergie mit verheerenden Ergebnissen

Die Energiewende in Deutschland ist unglaublich teuer geworden. Erst jüngst hat ein Fall aus Niedersachsen, aufgegriffen in der „Nord-West-Zeitung“ und dokumentiert unter www.dzig.de, zumindest bei uns in der Redaktion für Aufsehen gesorgt. Demnach möchte der Umweltminister des Bundeslandes, Olaf Lies von der SPD, mehr Windstromanlagen in seinem Bundesland errichten lassen.

Planungsbüros, die als „Bürgerprojekte“ daherkommen, hätten nun bessere Karten bei den Ausschreibungen für die Systeme. Warum? Die Energie ist einfach zu teuer bzw. unkalkulierbar. Noch weiß niemand, wie teuer der Strom werden wird und wie sich die Investitionen rechnen würden.

Teuer und unzuverlässig

Windkraft gilt demnach derzeit noch als zu teuer und als zu wenig zuverlässig. Es würden weitere Subventionen benötigt. Zudem müsse der Staat eingreifen, um den Kauf des Stroms bei deutlich schwankenden Produktionsleistungen zu gewährleisten.

Wohlgemerkt: Die Technologie wird bereits seit 20 Jahren entwickelt.

Wer die Rechte an der Errichtung neuer Anlagen habe, warte daher erst einmal auf die politischen Rahmenbedingungen und deren Entwicklung ab, heißt es. Zudem hat sich inzwischen ein weiteres Problem dazugesellt: Immer mehr Proteste gegen die „zerstörte Landschaft“ formen sich zu Bürgerbewegungen und ziehen Einsprüche nach sich. Bislang ist keine Strategie „gegen“ diese Bürgerproteste erkennbar, so jedenfalls der Eindruck von Beobachtern. Insofern fehlt auch hier die Kalkulationsbasis.

Das Alles schert den Umweltminister nicht. Er möchte durch den Windstrom Wasserstoff bzw. Methan herstellen lassen und dann durch das schon errichte Gasnetz an die Endverbraucher leiten.

Dann allerdings explodieren die Kosten. Demnach hat der „Stromverbraucherschutz“ NAEB berechnet, dass Windstrom per Kilowattstunde in der Produktion derzeit 8 Cent kostet. Durch die genannte Umwandlung ergäben sich wegen eines geringeren Wirkungsgrades bei der Transformation Kostensteigerungen um das Fünffache. Der Preis würde auch 40 Cent je Kilowattstunde steigen. Insgesamt gehen die Experten von einem Preis in Höhe von 80 Cent je Kilowattstunde. Um die Verluste auszugleichen, würden mehr Winstromanlagen benötigt (der Produktion und Speicherverluste wegen). Das wiederum scheitert an den Bürgerprotesten.

Die Politik schaufelt hier ein Milliardengrab – zumindest ist dies der bisherige Eindruck.

Dein Kommentar

Kommentar

27 Kommentare

  1. So ein kompletter Unsinn. Mehr kann man nicht zu diesem inhaltlich total unstimmigen Beitrag nicht sagen.
    Windstrom ist teuer, weil auf ein Ausschreibungsmodell umgestellt wurde, das wie alle „Privatisierungen“ das Geld in die Kassen bestimmter „Investoren“ lenken soll. Beim Wasser wird schon zurückgerudert, weil es eben nicht funktioniert.

  2. Totaler Schwachsinn! Das Allgemeinpaket der Energiewende ist teuer! Durch unausgebaute Netze is es nicht möglich den kompletten Stromertrag aus erneuerbaren Energien zu nutzen, weshalb konventionelle Kraftwerke (die teilweise schon im Stand-By-Mosus stehen) anspringen müssen, um bei Netzengpässen einzuspringen. Diese kosten tragen ebenso zum hohen Strompreis für den Privatnutzer bei! Das traurige daran ist, dass diese Kosten niemand beachtet!

  3. 8 Cent pro Kilowattstunde? – Das ist doch Unsinn. Die genannte Quelle ist auch falsch. Vielleicht vor 2-3 Jahren. Aktuell sind wir bei ca. 5 Cent für Wind Onshore. In 1-2 Jahren unter 4 Cent und das in nur 20 Jahren Entwicklungszeit. Wann gab es bei Kohle und Atom zuletzt solche Kostensenkungen ? Nur die Speicher- bzw. Netzkosten kommen noch dazu. Die dürften je nach Fall zwischen 0 und 2 Cent liegen.

    • Der Experte Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel hat Ahnung und sagt:

      Windstrom kann auch nach mehr als 20 Jahren Entwicklung nicht auf dem freien Markt abgesetzt werden. Er ist zu teuer und unzuverlässig. Daher braucht er weiter Subventionen und eine gesicherte Abnahme der stark schwankenden Leistungen.

  4. Die Umlage im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist vom Jahr 2010 (2,047 Cent) bis zum Jahr 2018 (6,792 Cent) um
    332 % pro k/Wh gestiegen!

    Wir sehen wieder den klassischen Fall der Umverteilung! Wenige Betreiber hauen sich mit der sog. erneuerbaren Energie die Taschen voll, während die Allgemeinheit büßen muß.

    Wenn man die Subvention der Windräder streichen würde, könnten diese nicht wirtschaftlich betrieben werden. Daneben können energieintensive Industrien mit dem Wackelstrom der Spargelstangen nichts anfangen. Ihre Maschinen werden schon bei Schwankungen des Stromnetzes im Millisekundenbereich gestört.

    Windräder haben eine Lebensdauer von max. 20 Jahren und können für ein Industrieland keine nachhaltige Lösung sein.

    • „Wenige Betreiber hauen sich mit der sog. erneuerbaren Energie die Taschen voll, während die Allgemeinheit büßen muß.“

      Grüne Politiker und deren Wähler sind in der Regel auch diese Betreiber oder sind über Beteiligungen und Strohmänner/frauen am Absahnen beteiligt.
      Man müsste sich auch die Parteispender genauer anschauen.

  5. „Windkraft gilt demnach derzeit noch als zu teuer und als zu wenig zuverlässig.“
    Sehe ich auch so. Es wird Zeit, einen Vertrag mit dem Wind zu schließen, damit der gleichmäßiger weht. Die Grünen schaffen das!
    Eine Denkfabrik geistig Zurückgebliebener namens Agora verlangt eine Verdoppelung der Windmühlen. Dann könnte der Anteil regenerativer Energien auf 65 % gesteigert und weniger Kohle verbrannt werden. Abschalten geht nicht, solange der Wind sich erdreistet, nicht immer zu wehen.
    Die Kosten spielen keine Rolle, soll der blöde Bürger doch zahlen oder ohne Strom leben. Ist uns doch egal, unsere Religion ist zu befolgen bis zum Tod des Industriestandorts Deutschland. Dann ist das Projekt „Zurück zur Natur“ vollendet.

    • Als ich vor mehr als 10 Jahren vor einer Verdoppelung des Strompreises warnte, wurde ich beschimpft. Heute werde ich beschimpft, wenn ich sage, ich habe doch recht behalten. Und wenn ich eine weitere Verdoppelung prophezeie, dann…..
      Ach ja, Satellitenmessungen Jahre 1982 bis 2015 zeigen eine
      Ergrünung des Planeten:

      „In den auf Satellitenbeobachtungen basierenden Ergebnissen hat
      CSIRO in Zusammenarbeit mit der Australian National University (ANU) festgestellt, dass diese CO2-Düngung mit einer Zunahme der
      Grünpflanzen um 11% korreliert …“

      Was sagt ihr nu? CO2 ist der beste Dünger. Wir zahlen eine Billion Euro, um weniger Grün zu bekommen. Und Warmzeiten waren schon immer Hoch-Zeiten für die Menschheit. Haben wir nur vergessen.

      • Richtig!

        Der Anteil von Co2 in der Atmosphäre beträgt gerade einmal 0,037% und soll somit einen dermaßenen Einfluß auf das Klima haben?! Fragwürdig!
        Daneben gibt es keinen Treibhauseffekt, weil die Atmosphäre zum Weltraum hin offen und nicht geschlossen ist.

        Wir werden hier mit der Klimaangst unter Feuer gehalten, genauso wie mit künstlich erzeugten Schulden- und Migrationskrisen. Man will uns ja auch verkaufen, dass die Massenmigration wegen des Klimawandels notwendig wäre.

        Das Wort Klimawandel ist zudem irreführend, weil es in der Erdgeschichte noch nie konstant dasselbe Klima gegeben hat. Der Wandel ist die Konstante! Im Vergleich zu Zeiten der Dinoasaurier haben wir heute ein ziemlich kühles Klima. Damals gab es keine Menschen!

    • Wenn man das Geld in die Hand nähme, das derzeit zur Subvention der Überproduktion von konventionellen bzw nuklearen Kraftwerken verwendet wird, und sich damit an die Arbeit machte, Speicherlösungen zu entwickeln und zu realisieren (mit der bestehenden Infrastruktur unseres Gasnetzes als EINE Möglichkeit), hätten wir diese Strompreise nicht. Wenn dann noch der Begriff Energieintensiv auf das beschränkt würde, was wirklich energieintensiv ist – und nicht ausgedeht auf alle, die eine Firmenadresse aber gerade keinen Bock auf EEG haben, sähen Energiewende und Strompreise schon ganz anders aus. Ansonsten ist der Einzelne gefragt – wir kommen mit 5 Personen mit knapp 3000KwH hin, ohne auf irgendetwas zu verzichten.

      • „….und sich damit an die Arbeit machte, Speicherlösungen zu entwickeln und zu realisieren (…) hätten wir diese Strompreise nicht.“

        Und wieder haben Sie recht! Dann hätten wir diese Preise tatsächlich nicht, sie wären dann noch viel höher. Ich verstehe jetzt nur nicht, warum sie das so wollen.
        Und wenn man zwei komplette Systeme zur Stromversorgung aufbaut, man kann ja wegen Windstille und Dunkelheit kein einziges konventionelles Kraftwerk abschalten (oder man verläßt sich auf Lieferungen aus dem Ausland), dann kommt es immer wieder zu Überproduktionen, auch weil man die beiden Systeme nicht minutenschnell zueinander regeln kann. Bei richtig Wind aber haben wir schon heute gelegentlich mehr als 100 % Deckung, und was ist unfairer, als d

  6. Lieber Redakteur,

    als jemand, der – in welchem Ausmaß auch immer – Teil der Presselandschaft ist, tragen Sie persönlich und in zweiter Linie Ihre gesamte Redaktion auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Von daher möchte ich Sie dringend bitten, Ihren Job entweder fundiert und seriös auszuführen, oder sich etwas Anderes zu suchen.
    Sie müssen sich im Klaren darüber sein, dass es Leute gibt, die diesen Unsinn lesen, glauben und womöglich noch zitieren, den Sie hier offenbar aus Langeweile oder falsch verstandenem Investigativismus zum Besten geben. Deutschlands gesellschaftlicher Bedarf an dieser Qualität der Meinungsbildung ist spätestens seit den letzten Bundestagswahlen gedeckt.

    • Die Art der Meinungsbildung, die Merkel bisher an der Macht hält, hat zum Ergebnis der letzten Bundestagswahlen geführt, mit weiterem positiven Trend für die Merkel-Gegner.

      Aller guten Dinge sind drei (Umfragen)
      AfD hat inzwischen weit mehr als die Hälfte der Anzahl der Union-Wähler

      Die AfD hat den Abstand zur gesamten Union um sage und schreibe +5 Prozentpunkte verringert!
      AfD hat inzwischen weit mehr als die Hälfte der Anzahl der Union-Wähler: 17 gegen 30 Prozent.

      Emnid…17 gegen 30 Prozent
      INSA……17,5 gegen 29 Prozent
      Forsa…..16 gegen 30 Prozent

      • Genau, Parteien wie die AfD sind auf dem Vormarsch – DAS meinte ich, als ich schrieb:
        „Deutschlands gesellschaftlicher Bedarf an dieser Qualität der Meinungsbildung ist spätestens seit den letzten Bundestagswahlen gedeckt“.

        Es ist in einer Demokratie im höchsten Amt fast immer falsch, jegliche Meinung für sich zu behalten (Merkel), aber noch falscher ist es in jedweder Position, Meinungen ohne den Hauch einer fundierten Grundlage zu vertreten (der obige Artikel, die Linksextremen, die Rechtsextremen, Afd, CSU, etc.)

        • Es ist erfreulich für unsere Denokratie, dass immer mehr Wähler trotz der herrschenden Qualitäts-Lügenpresse ihren gesunden Menschenverstand einsetzen und die Merkel-Union samt Groko abwählen wollen.

          09.07.2018, 19:35
          AfD überholt SPD – Union stagniert bei 29 Prozent

          Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD hat laut einer Umfrage des Instituts INSA die SPD überholt. In der für „Bild“ (Dienstagausgabe) erhobenen Umfrage verliert die SPD zwei Punkte und kommt auf 17 Prozent. Die AfD gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und kommt auf 17,5 Prozent. Eine „Große Koalition“ aus CDU/CSU und SPD verfehlt mit zusammen nur noch 46 Prozent eine regierungsfähige Mehrheit.

    • Lieber Gero,
      Ihr Kommentar stammt aus dem Textautomaten.
      Beweis: Sie nehmen mit keinem Wort Stellung zum Inhalt des kritisierten Artikels selbst. Ihr Text passt auch als Kritik gegen einen Artikel zur Abschaffung der Ehe für alle. Oder gegen einen Artikel, der Merkels Islam-Masseninvasion kritisiert. Typisch ist die Kritik an der Person und nicht an der Sache. Ad hominem – non ad causam. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

      • Allein die Tatsache, dass Sie ihre wüste These als „Beweis“ missverstehen, zeigt, wie Recht ich mit meiner eingänglichen Generkritik am Verfasser des Artikels habe. Die technischen Details sind in zahlreichen Kommentaren bereits ausreichend gewürdigt worden – da muss ich mich nicht hinten anstellen und zum 3. Mal das Selbe sagen. Von der CDU kann man halten, was man will – aber die AfD mit ihrem ahnungslosen Gesabbel als Alternative aufzufassen, ist nun wirklich mehr als naiv. Dieser Karnevalsverein würde hier noch mehr Schaden anrichten als Trump – der nebenbei auch zu denken scheint, dass alles mit ein paar Sätzen erklärt und gelöst ist. DIE Zeiten sind jedoch vorbei, sollte es sie je gegeben haben.

        • Beweis: Sie nehmen mit keinem Wort Stellung zum Inhalt des kritisierten Artikels selbst.

          Klären Sie mich bitte auf:
          Was ist „eingängliche Generkritik“?

          • Entschuldigung, ein typographischer Fehler!
            Es sollte heißen „Generalkritik“.
            „Eingänglich“ referenziert in dem Kontext meinen ersten Kommentar zu dem Artikel – bzw vielmehr zu dem scheinbaren Qualitätsanspruch des Autors gegenüber sich selbst.

    • Gero, Sie haben Tausend Prozent recht. Diese Schwachköpfe der „Watergate“-Irrenanstalt müßten stundenlang mit nem nassen Handtuch verkloppt werden, und wenn die fragen, warum, dann noch 3 Stunden Haue mit dem nassen Tuch.

      So was Blödes lebt, und Goethe musste sterben…..

      Beste Grüße von Hans Werner Greif