in D/A/CH

Wenn noch unklar wäre, wie „beliebt“ die SPD ist: Dieser Vorfall demonstriert es. Die Partei hat über eine Bundestagsabgeordnete einen „Infoabend“ organisiert. In Munderkingen, Baden-Württemberg. Niemand kam. Niemand, wie auch die „Schwäbische Zeitung“ berichtet. Der Info-Abend war vielleicht nicht brisant genug. Es ging lediglich um „Kommunalpolitik“ bzw. die Mitwirkungsmöglichkeiten. Dass aber niemand kommt, dürfte bundesweit Rekord für eine Volkspartei sein. Andrea Nahles, auch SPD-Bundesvorsitzende, hat sich noch nicht zu Wort gemeldet….

Traurige Resonanz – für die SPD der Normalfall geworden

Die SPD lockt ohnehin niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Die Partei ist bei Umfragen weiterhin in der Zone von 15 % eingesperrt. Bei der Bundestagswahl hatte sie noch gut 20 % geschafft. Nicht viel, aber mehr als aktuell.

Die Partei ringt um ihren Status als Volkspartei. In früheren Jahren galten jene Organisationen als Volkspartei, die 30 % schafften. Das ist lange vorbei. Die Partei ist indes in einer Selbstfindungsphase, wie Beobachter meinen. Programmatisch kommt schon lange nichts mehr – oder kaum etwas. Die tatsächlich stattfinden Wahlen bringen wie zuletzt in Bayern und auch in Hessen traurige Ergebnisse. Dort, im letztgenannten Bundesland Hessen, ist die SPD traditionell sehr stark und oft Regierungspartei gewesen. Jetzt scheiterte sie an der Hürde von 20 % und versuchte zuletzt, über die Neuauszählung weniger Stimmen zumindest die Grünen zu überholen. Es nützte nichts: Die SPD ist selbst in Hessen nur noch die Nummer 3 im Land. Und in der Opposition.

Dass sich daran etwas ändert, gilt nicht mehr als wahrscheinlich. Die Zahl von „Null“ bezogen auf die Teilnehmer des „Infoabends“ ist bitter genug, meinen die Beobachter. Die SPD wird weder hinsichtlich ihres Personals noch politisch gebraucht. Jüngst gab sie sich als Partei für die Mitte zu erkennen, für die „tüchtige Mitte“. Offenbar fühlen sich wenige SPDler davon angesprochen. Frau Nahles – das wird wohl nichts mehr, meinen Beobachter.

 

 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Was denn, nicht einer war da? Also wenn ich nicht krank wäre, ich wär hingefahren – und hätte zum Untergang gratuliert!
    ;-)

  2. Das ist die Quittung für die Agenda 2010.
    Die SPD wird nicht mehr gebraucht:
    1. Von den Arbeitern nicht, weil sie die Befehle der Geld-Elite ausfüht
    2. Von der Geld-Eltite nicht, weil die Grünen den Job übernommen haben
    3. Von den Armen nicht, weil sie selbst das Heer der Armen vergrößert hat
    Pfui !!!