Unfassbar: CDU und SPD verlieren in Hessen etwa 15 Prozentpunkte

Die GroKo wird immer unbeliebter. Dies zeigt sich nicht nur im Bund, sondern auch in den Ländern. Schon im Oktober wird in Hessen gewählt. Ernüchternd, was sich für die GroKo entwickelt hat.

Würde heute im Bundesland Hessen gewählt, wäre es wohl aus mit Angela Merkel. Einen weiteren Rückschlag kann sich die Kanzlerin kaum leisten. Die CDU wäre nach den jüngsten Hochrechnungen indes ihre große Mehrheit im Bundesland los und muss damit rechnen, dass in keiner richtig vorstellenbaren Konstellation ein Weiterregieren noch möglich ist. Die SPD ist ohnehin auf dem Weg nach unten. Nach ganz unten, wie Kritiker feststellen.

Beide Großkoalitionäre verlieren

Die CDU hat nun 31 % erreicht. Dies waren bei der regulären Landtagswahl im Jahr 2013 noch 38,3 %. Ein Verlust von gut7 Prozentpunkten wären relativ fast 20 %. Dies ist gerade in Hessen fast unbekannt. Die Partei ist an sich dort historisch sehr stark gewesen. Die SPD kommt dort in diesen Umfragen auf nur noch 22 Prozent. Dies sind nach immerhin 30,7 % bei den Landtagswahlen noch einmal 8 Prozentpunkte weniger, also über 25 % Verlust auf Basis eines ohnehin schon sehr schwachen Landtagswahlergebnisses.

In Summe verlieren die beiden Parteien also weitere 15 Prozentpunkte. Das ist eine galoppierende Schwindsucht, so die Auffassung bei Beobachtern. Dabei gewinnen andere. Die AfD etwa hatte bei den Landtagswahlen noch 4,1 %. Jetzt sind es der Umfrage nach 15 %. Die Grünen sind derweil mit an der Regierung in Hessen. Dies scheint sich hier zu lohnen. Die Partei kommt auf 14 % und hatte bei der Landtagswahl immerhin schon starke 11,1 %. Die FDP verbessert sich von 5 auf 7 %. Die Linke schafft in etwa einen ähnlichen Sprung. Für eine Regierung langt dies mit hoher Sicherheit nicht. Wahrscheinlich würde es eine Landes-GroKo. Dies wird indes noch einmal für weitere Irritationen beim Wahlvolk sorgen….