in Politik

Wir sind ja von der ARD so einiges an Propaganda gewöhnt. Auch von der Osteuropa-Sprecherin der Grünen und Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, Marieluise Beck. Doch was die in der BILD als „Kämpferin gegen das Unrecht“ Gelobhudelte an anti-russischer Propaganda und Faschismus-Leugnung via ARD in die Welt posaunt, passt auf keine Kuhhaut.

DLF – der Beck Yard

Am 15. Mai 2014 lässt der quasi-staatliche ARD-„Deutschlandfunk“ Beck solchen rechten Unfug daherplappern, dass selbst der Linientreueste sich langsam für die deutschen Medien schämen muß. Das was Werner Schulz, K. Göring, R. Harms und eben jene Beck an dreister Lüge über Russland und Ukraine von sich geben, würden nicht mal S. Power und die psychotische Psaki im Weißen Haus verzapfen. Zur Frage wer in der Ukraine am Runden Tisch sitzen sollte, sagt Beck ganz im Ernst im Radio:

„Soll man die russischen Vertreter des Auslandsgeheimdienstes nehmen, GRU, die zum Teil namentlich bekannt sind – es ist Igor Strelkow, es ist Igor Bezler -, oder soll man ihre Gefährten nehmen, die aus den ostukrainischen Gebieten auch mit Waffengewalt derzeit die Bevölkerung terrorisieren?“

Frau Beck kann weder ihre Verschwörungstheorie zu Strelkow noch zu Bezler belegen. Warum auch? Der ARD reicht offenkundig, dass Beck eine ausgewiesene Diplom-Russophobe und enge Freundin des Wirtschaftskriminellen Chodorkowski ist. Und so erzählt sie auf dem ARD-Sender (im Mai!) bedenkenlos ein Russenjäger-Latein, das ARD (Video Tagesschau) und ZDF schon am 14. April (!) 2014 sendeten. Kleber hat das Stück vom ukrainischen Hauptmann von Köpenick im ZDF postwendend live dementiert – im Gegensatz zur ARD – wohl nachdem Russia Today es entlarvt hatte. Denn Beck’s Bezler ist ein Hochstapler und hatte nie etwas mit Russland zu schaffen. (Ukraine-Krise: „Russischer Oberstleutnant“ entpuppt sich als ukrainischer Friedhofsdieb) Und Beck weiß das natürlich. Wie nennt man das, wenn jemand vorsätzlich die Unwahrheit sagt und Zuhörer manipulieren will?

In der ARD-DLF-Sendung geht es so weiter:

„Es gibt Vorposten vom russischen Auslandsgeheimdienst‘ Armbrüster: Frau Beck, das müssen Sie uns erklären: Ihren Eindruck, dass hier Sonderoperationen eine zentrale Rolle spielen. Was heißt das? Beck: Das heißt, dass es zunächst einmal Vorposten gibt von dem russischen Auslandsgeheimdienst, die sich in den Orten niederlassen. Armbrüster: Wo haben Sie dafür Anhaltspunkte gefunden? Beck: Es gibt einen Film und ich habe gestern diesen Film, den Filmemacher auch getroffen, einen jungen Arzt aus Odessa, der in Gorlowka, auch ein Ort in der Ostukraine, gefilmt hat die Übernahme der dortigen Miliz durch einen GRU, einen russischen Auslandsgeheimdienstmann namens Igor Bezler, und das Spannende ist, dass dieser Igor Bezler schon im Jahre 2012 sich in der Gemeinde Gorlowka niedergelassen hat. Das ist ein Zeichen dafür, dass solche Operationen in Russland schon länger geplant worden sind….„

Die Dame halluziniert.

Beck-lighted

Noch einmal, diese Politikerin lügt. Der „Film“ (klingt doch besser als „YouTube-Video“) war schon am 16. 4. von C. Kleber im „heute-journal“ als Fake bedauert worden. Ein Odessaer Mitglied von Klitschkos UDAR, Alexej Gontscharenko, hat eingeräumt, das Video wurde von dem „pro-putschistischen“ Alexej Krawzow gedreht. Der ist bei Beck reputationshalber „Arzt“ und „Filmemacher“. Mit ihm hat sie, wie sie zugibt, selber gesprochen. Dann wusste sie über die Hintergründe der Fälschung Bescheid!

Damit nicht genug. Die ganze Welt weiß inzwischen seit Mitte April, wenn nicht seit Monaten, von den führenden Aktivitäten von CIA und FBI in der Ukraine, spätestens seit CIA-Boss Brennan in Kiew aufflog. Geradezu am Geisteszustand von Frau Beck muss man deshalb zweifeln, wenn sie über russische Gespenster faselt, aber zu den real existierenden Geheimdienstlern von CIA und FBI oder über die ausländischen Söldner (am 15. MAI 2014!) sagt:

„Dafür habe ich keine Anhaltspunkte gefunden. Ich kann nur sagen, ich habe sie nicht gefunden. Ich höre, dass es Militärberater gibt und Militärberater-Unterstützung.“

Und selbst das kann sie als „Mitglied des Europarates“ weder bestätigen noch dementieren. Natürlich stellt sich die grün-braune Sirene dumm. Aber dem Wähler ins Gesicht lügen und Heucheln, das ist genauso so ein Grund wie echte Dummheit, den grünen Gipfel-Politikern endlich die Tür zu zeigen.

Salto Mortale mit ganzer Schraube

Die ganze Welt weiß auch, die Kiewer Junta geht mit Panzern, Raketenwerfern und Kampfhubschraubern mit UNO-Logo gegen das Volk vor – das nennt die Junta „Anti-Terror-Operation“. Beck:

„Für die Kiewer Regierung gibt es natürlich ein Problem. Es wird gegen sie ein Krieg durch Sonderoperationen geführt. Der russische Präsident hat sich in beiden Kammern das „Recht“ auf militärische Intervention geholt und es agieren diese GRU, die russischen Auslandsgeheimdienste in ihrem Land.“

Den Blödsinn hat sie anscheinend auswendig gelernt.

Deutschlandradio Kultur

Den selben verquasten Textbaustein gab sie nämlich gleich noch bei einem anderen ARD-Sender, „Deutschlandradio Kultur“ zum Besten. („Der Name des Mannes ist Igor Bessler, er hat sich schon im Jahre 2012 in der Gemeinde Gorlovka gemeldet, angemeldet. Und das zeigt, dass eben tatsächlich es ein Zusammenwirken gibt von diesem Auslandsgeheimdienst dann mit Kräften in den Kommunen…“) Das ist ein Beweis? Wahrscheinlich gibt es Leute, die sich in den 60ern oder 70ern in Gorlowka angemeldet haben. Dann war es wohl schon Breschnews oder Chrustschows Plan?
Auch hier vermeidet die Interviewerin , Ute Welty, jede Nachfrage oder Hinweis auf den entlarvten Fake. Auch als Beck sogar soweit geht, die Morde von Odessa den Russen in die Schuhe zu schieben:

„… das kommt von außen. Und es gibt nun inzwischen sehr detaillierte Kenntnisse über das Wirken des russischen Auslandsgeheimdienstes GRU in den ostukrainischen Städten…“

Ist jetzt bei der ARD Nachfragen auch schon verboten?

Zurück zum DLF-Interview. Die Menschenrechtlerin Beck sagt – wie im „Deutschlandradio“ – auch hier nichts über die Opfer von Odessa, die Mörder oder die Informationen die sie vor Ort hätte bekommen können. Das Wort „Faschismus“ kommt bei ihr hie und da nicht vor. Der nette Herr Armbrüster vom DLF fragt freilich auch nicht nach. Toller Journalist. Prima Bürgerrechtlerin. Mal abgesehen, davon, dass Beck die durch Mord, Gewalt, Sniper, Faschisten und Betrug an die Macht geputschten NATO-Freunde „Regierung“ nennt, hat sie irgendwelche Beweise für ihre GRU-Gespenster? Natürlich nicht; braucht sie ja auch nicht, hat sie ja nie gebraucht.

Top 5 der Lügen

Eine Auswahl: Beck hetzt über die Wahlen in Russland. Marieluise Beck denunziert im Bundestag die Erstunterzeichner des Aufrufes für Frieden in Syrien und Iran. Hier sind die – mit Verlaub – dummen Bemerkungen lt. Bundestagsprotokoll jener Marieluise Beck zu finden, die auch hemmungslos für den Bundeswehr-AWACS-Einsatz in Afghanistan und die anderen Auslandseinsätze der Bundeswehr stimmt. Laut Bundestagsprotokoll:

„(Marieluise Beck [Bremen] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Und vor allen Dingen Israel auszulöschen!)“.

Sie gehört zu jenen, die wider besseres Wissen die Lüge wiederholen, der Iran wolle Israel auslöschen. Das hat der Iran nie gesagt, bestätigen auch die deutschen Medien. Nun ja, Beck ist schließlich Teilnehmern der Münchner NATO-Krieger-Konferenz. Wer so was zu Obfrauen macht, hat keine Wähler verdient.

Warum ist Faschismus-Leugnen nicht strafbewehrt?

Über die Lügen der Faschismus-Leugnerin Göring-Eckhart

und ihre Denunziationen

ist fast alles gesagt. Bliebe nur festzuhalten:

„Bei zwölf Prozent stehen die deutschen Grünen in bundesweiten Umfragen. Wieso, das weiß niemand so richtig.“ Das fragt sich scheinheilig eines der Leitblätter des militärisch-industriellen Komplexes, die „ZEIT“ des Bilderbergers Joffe, in einem anbiedernden Artikel vom 16. Mai 2014 mit dem die Maidan-Anheizerin und Faschismus-Leugnerin Harms weißgewaschen werden soll.

Die ZEIT – Das ist jene Zeitung, die nach dem Odessa-Massaker an Antifaschisten schrieb:

„Doch schon kündigen Separatisten die nächste Offensive an.“

Werner – die Russen kommen

Ein anderer fanatischer Putin-Hasser mit stark psychopathischen Zügen – der in seiner eigenen kleinen Welt von 1989 gefangen scheint – ist Werner Schulz. Der Hass auf Putin lässt ihn nicht los. Gleich werden wir sehen: Wenn er nicht weiß wohin mit seiner Rage, verheddert sich der arme Münchhausen ein bisschen in seinen eigenen Stories. Entweder er sieht wirklich Gespenster oder er glaubt wie Beck an die Dummheit des Auditoriums. Auch Lügen will gelernt sein, Herr Schulz. Schulz hat sich seit 1989 an Putin festgebissen. Am 18. 5. 2014 liest sich seine Hannibal-Lecter-Geschichte im „Tagesspiegel“ folgendermaßen:

„Haben Sie als ehemaliger Bürgerrechtler einen anderen Blick auf den früheren KGB-Mann und heutigen Präsidenten Wladimir Putin? – …Wir haben Putin unterschätzt, diesen Gewalttäter. Zum ersten Mal hörte ich von ihm, nachdem meine Freunde vom Neuen Forum am 6. Dezember 1989 die Stasi-Zentrale in Dresden besetzt hatten. Am selben Abend wollten sie zur KGB-Zentrale. Dort kam ihnen ein Mann mit gezogener Pistole entgegen und sagte: Keinen Schritt weiter. Ich bin Offizier der Roten Armee und bereit, dieses Objekt bis zur letzten Patrone zu verteidigen. Das war der Oberstleutnant Putin.“

– Am 16. 1. 2009 geht seine Geschichte im Spiegel:

„Werner Schulz glaubt sich zu erinnern, dass es Putin war, der Demonstranten zur Wendezeit Waffengewalt androhte, wenn sie dem KGB-Gebäude zu nahe kämen.“

– Im Original der Geschichte, einem Bericht der 14 Jahre näher an der Begebenheit liegt, in der „Welt“ vom 25. 03. 2000 („Ein Geheimagent im Geiste“) heisst es:

„Ein Militärstaatsanwalt und ein Aktivist der Bürgerbewegung sollen vermitteln. Die Situation hat der Bürgerrechtler noch heute vor Augen: ‚Ich hab mir fast in die Hosen geschissen vor Angst.‘ Der unbewaffnete KGB-Mann im Mantel sagt dann nur einen einzigen Satz, der alles beendet, und er sagt ihn mit starkem russischen Akzent: „Ich bin Soldattt bis zum Toddd.“

War Schulz der, der sich vor Angst fast in die Hosen … oder war er gar nicht dabei? Schaut man sich die Quellen an, gibt es keinen Beleg, dass Schulz Putin damals überhaupt begegnet ist. Schulz tut sich ergo nur mit einer Hörensagen-Geschichte Dritter wichtig, die er zunehmend ausschmückt. Doch wen kümmert das beim ARD-Deutschlandfunk schon? Oder bei der ARD-„Anne Will“? Dort hatte Schulz eine solche Hasskappe aufgesetzt, dass die Zuschauer sich ob seiner Diffamierungen in ihren Kommentaren nur schüttelten.

„Herr Schulz gehört auf Grund seiner Sprache und seines Auftretens an den Stammtisch in einem Rentnerparadies seiner Wahl, aber nicht in eine Diskussionsrunde oder etwa in ein Parlament. Entweder er lügt oder er beleidigt, ein sachliches Gespräch ist mit diesem Herrn nicht möglich.“

Im Blog der Sendung kommt er bei 1000 Kommentaren schlecht weg.

„Wer etwas auf sich hält, versucht Joseph Goebbels rhetorisch zu überbieten, in dieser Runde hat Herr Werner Schulz von den Grünen mit Abstand den Preis gewonnen.“,

„Werner Schulz ist ein unerträglicher Antikommunist und total unsympathisch. Für uns hat er psychopathische Züge. Wenn der irgendwo zu sehen ist, wird umgeschalten. Wir gehen nicht mehr wählen, weil wir u.a. solche Politiker nie mehr legitimieren wollen!“

Die NATO hat immer recht

Wir dürfen die Geschichte nicht – wie Schulz – vergessen. Bis zum heutigen Tag zeichnet sich die Grünen-Spitze durch engen Schulterschluss mit der NATO aus. Tom Koenigs verteidigte Bomben auf Libyen. Die Grünen vertreten gemeinsam die NATO-These von der Responsibility to Protect“. Kerstin Müller fördert die NATO-Kriegspolitik gegen Syrien. Der ansonsten kinderliebe Cohn-Bandit erzählt Flugverbotszonen wären harmlos. Özdemir buckelt vor Klitschkos Sponsor McCain.

Claudia Roth verteidigt im Vorhinein (!) den Kollateraltod von libyschen Zivilisten

und treibt sich mit syrischen Staatsfeinden, die Waffen für Terroristen fordern, bei Plasberg in der ARD rum. Wie auch immer, Sie kennen die Friedensleistungen von Bütikofer, Trittin, Fischer und wie sie alle heissen selber.

Blind, taub, lügend und grün

Wenn in den Gewerkschaftshäusern von Kiew und dem von Odessa Männer, Frauen und Kinder von Rechtsradikalen vergewaltigt, gefoltert, ermordet und verbrannt werden, ist die Reaktion der Grünen: Nach dem Totschlagen kommt das Totschweigen der ukrainischen Opfer und Täter, doch gegen Russland wollen die NATO-Freunde um Frau Göring Sanktionen verhängen.

Das Blut der Opfer von Jugoslawien bis Odessa klebt auch an den Händen der Grünen – und ihrer Wähler. Die Grünen heischen gern mit der These Mitleid, die Welt wäre so schlecht und freue sich am Grünen-Bashing. Absurd. Aus ihren Taten und Lügen spricht Gefahr für den Frieden. Vor den oben geschilderten Fakten kann ich eben nicht die Augen verschließen und auch das Wahlvolk nicht. Es gilt heute nicht mehr die billige Ausrede: „Das habe ich nicht gewusst.“ Mitläufer wollten es nicht wissen und machen sich dadurch mitschuldig.

Erschienen bei hinter-der-fichte.blogspot.co.at

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