Trump schreibt „Brief für die Geschichtsbücher“

Über das Impeachment-Verfahren (Amtsenthebung) gegen US-Präsident Donald Trump wird in den deutschen Mainstream-Medien nur wenig berichtet und wenn, dann ist der Inhalt entweder verfälscht, manipuliert, gekürzt oder alles zusammen. Neutrale, objektive und vollständige Berichterstattung im Hinblick auf den amerikanischen Präsidenten findet in diesem Land kaum statt.

Im Zuge des lächerlichen Amtsenthebungsverfahrens der Demokraten gegen Präsident Trump, welches der Präsident als „Putsch“ bezeichnet, hat Donald Trump nun einen sechsseitigen, offenen Brief an die Demokraten geschrieben, um seine Sicht der Dinge zu veranschaulichen. Trump sagte, er „schreibe diesen Brief für die Geschichtsbücher“.

Der Brief war an die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gerichtet. Darin protestiert Trump gegen das Impeachment-Verfahren und setzt es mit einem „Kreuzzug“ gegen ihn gleich. Das Impeachment-Verfahren stelle einen „präzedenzlosen und verfassungswidrigen Machtmissbrauch seitens der demokratischen Abgeordneten“ dar. Die gegen den Präsidenten vorgebrachten Vorwürfe würden „jeglichen verfassungstheoretischen, interpretatorischen oder juristischen Standards entbehren“. Die Vorwürfe würden keinerlei Verbrechen, Fehlverhalten oder Rechtsverletzungen seitens des Präsidenten irgendwelcher Art belegen.

Die Demokraten würden, wenn sie mit dem Impeachment-Verfahren fortfahren, „ihren Amtseid und ihre Treue gegenüber der amerikanischen Verfassung brechen“ und der amerikanischen Demokratie offen den Krieg erklären. Ihr gehässiges Vorgehen zeige eine uneingeschränkte Verachtung für die Ursprünge Amerikas und ihr ungeheuerliches Verhalten drohe alles zu zerstören, wozu sich die Gründerväter der USA verpflichtet hätten.

Trump ging in dem Brief nochmals auf das Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ein. Bei dem Gespräch habe es nichts zu beanstanden gegeben. Dennoch würden sich die Vorwürfe der Demokraten auf dieses Gespräch konzentrieren. Trump erwähnte und bezifferte die Korruption des ehemaligen Vizepräsidenten Jo Biden und seines Sohnes Hunter Biden, die hingegen die Ukraine erpresst hätten, um deren eigenes korruptes Verhalten zu vertuschen. Dazu haben wir hier berichtet….

Bei dem Amtsenthebungsverfahren geht es nicht um ein vermeintliches Fehlverhalten des Präsidenten. Die Partei der Demokraten und ihre nach Ansicht zahlreicher Beobachter und Kritiker korrupten Mitglieder wie Hillary Clinton, sind in den Fokus des Präsidenten und seiner Unterstützer geraten. Deren Angst, dass Trump noch mehr Verbrechen enthüllen und sie von ihrer Macht abschneiden könnte, ist der Treiber für dieses verfassungswidrige und lächerliche Amtsenthebungsverfahren.