Toter Charlie Hebdo Ermittler: War es wirklich Selbstmord?

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Im Januar berichtete NEOPresse über den Tod eines führenden Charlie Hebdo-Ermittlers. Die offizielle Darstellung lautet, Helric Fredou hätte Selbstmord begangen. Er habe psychische Probleme gehabt, ständig allein gewesen und schließlich Symptome einer Depression gezeigt. Auf den ersten Blick scheint das nicht unglaubwürdig. Nach einem brisanten Bericht des französischen-Investigativmagazins „Panamza“ kommen aber Zweifel auf. Unter anderem soll den Angehörigen Einsicht in die Autopsie-Akten verweigert worden seien.

Zu erst zu den Fakten. Der 45-jährige stellvertretende Direktor der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou, wurde in der Nacht nach dem Charlie-Hebdo Attentat im Januar tot in seinem Büro aufgefunden. Er war einer der führenden Ermittler in Zusammenhang mit dem Anschlag. Er soll sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Büro in den Kopf geschossen haben. Ursächlich für den Selbstmord sollen Depressionen gewesen sein, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft dem Fernsehsender France 3.[1] Am Abend nach dem Attentat soll er spät in seinem Büro gewesen sein um seinen vorzeitigen Ermittlungsbericht fertigzustellen. [²] Es wurde eine „kleine Untersuchung“ im naheliegenden „CHU de Limoges“, durchgeführt. Diese erfolgte noch am selben Tag nach dem Auffinden. Gleich meldeten mehrere Medien, dass die „Autopsie“ abgeschlossen sei und die Suizid-Theorie belegen würden. Die Schwester Fredous berichtete von den Erzählungen der Kollegen ihres Bruders:: „Mein Bruder war an jenem Abend zu Hause. Da er Bereitschaftsdienst hatte, wurde er gerufen und kam gegen 23.30 Uhr auf der Dienststelle an […] Laut seinen Kollegen war es ein sehr angespannter Tag gewesen. Die Polizisten aus Paris waren am Abend da gewesen […] Er musste einen Bericht schreiben. Er sagte, dass er wegen der ganzen Sache noch Telefonate führen müsste.“ [3] [4]

Nun tauchen jedoch Widersprüche auf. Wie das französische Investigativmagazin „Panamza“ in Gesprächen mit Angehörigen des gestorbenen Polizeikommissars erfahren haben will, wurde der Angehörigen der Zugang zu dem Autopsie-Bericht verweigert. Die zuständigen Behörden hätten ihr den Angaben nach: „Sie werden ihn nicht erhalten“ gesagt. Interessant ist hierbei auch, dass offiziell kein Schalldämpfer für die Dienstwaffe gefunden wurde. Dieser Umstand ist deshalb so wichtig, weil seine Kollegen die im selben Gebäude arbeiteten den Schuss gehört haben könnten, als dieser sich selbst erschossen haben soll. Als die Mutter bei den Kollegen nachgefragt hätte, warum diese nichts gehört hätten, hätte sie  die Antwort „Sein Büro ist gut isoliert“ bekomme. Er hätte laut „Panamza“ nicht wirklich an Depression gelitten. Die Depression-Behauptung zu untermauern hätte sein Hausarzt im Gespräch mit seiner Mutter nicht bestätigen wollen. Außerdem hätte, laut eigenen Aussagen, kein Journalist je wieder bei der Familie nachgefragt um über die Hintergründe zu berichten.[5] Helric Fredou hinterließ zudem keinen Abschiedsbrief.

Die Erzählungen decken sich teilweise mit den Erkenntnissen, die aus der Berichterstattung geschlossen werden können. Fredou ist wohl tatsächlich kurz vor Fertigstellung seines vorläufigen Ermittlungsberichts gewesen und hätte noch einige „Schwierigkeiten“ gehabt und deswegen einige Telefonate tätigen müssen.[6] Außerdem ist das Interesse der Medien durchaus sehr gering. Nach den ersten Eilmeldungen hierzulande und den lokalen Nachrichten in Frankreich gab es keine weiteren Erscheinungen in diesem Zusammenhang. Nicht einmal das Lokalradio, dass als erstes die Meldung vom Tod Fredous verbreitete, veröffentlichte keinen genaueren Bericht zu der Angelegenheit. Und das obwohl die Depressions-Theorie auf flüchtigen Aussagen eines lokalen Polizeisprechers beruhten.[7]

Der Rest der Behauptungen „Panamzas“ können aber nicht mit Belegen untermauert werden, sie bleiben unbewiesen so im Raum stehen. Auffällig ist auch, das keine weitere Quelle ähnliches in dieser Richtung rausgefunden hat. Das Magazin, das auf französisch veröffentlicht, bezeichnet sich selbst als „Investigativmagazin“. Das französische Politikmagazin „Le Plus“ bezeichnet die Internetseite als „Magazin, das oft mit Verschwörungstheorien in Verbindung steht“.[8] Den Meldungen ist also durchaus mit Vorsicht zu begegnen. Dass es aber auch über den „Panemza“ Berichten hinaus Ungereimtheiten gibt, ist nicht bestreitbar. So ermittelte der verstorbene Charlie-Hebdo Ermittler im Bereich der Hinterbliebenen des Attentats.[8] Dazu gehörte auch Jeannette Bougrab. Sie ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Francois Hollande und politische Aktivistin. Sie bezeichnete sich fünf Tage nach dem Attentat und einen  Tag nach dem Bekanntwerden des Todes Fredous als „Lebensgefährtin“ des durch die Attentäter ermordeten Charlie-Hebdo Herausgebers „Charb“.[9] Dazu veröffentlichte sie dubiose Aufnahmen, die sie als Paar zeigen sollen.[10]. Die Familie des Verstorbenen bestritt das vehement.[11]

Quellen:

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