in D/A/CH

Die Meldungen über „Pannen“ an Regierungsflugzeugen reißen nicht ab. Bei der Flugbereitschaft der Bundesregierung gab es erneut einen Defekt. Bundespräsident Steinmeier musste mit einer Ersatzmaschine zu seiner Polenreise fliegen. Der Grund für den Defekt soll ein Fehler bei der Anzeige für die Enteisungsanlage gewesen sein. Steinmeier musste am Samstag mit Verspätung nach Polen aufbrechen, weil er in Berlin von einem Airbus A321 auf einen kleineren A319 umsteigen musste, so ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur.

Steinmeier nahm an einer Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs teil. Erst vor zwei Wochen musste Außenminister Heiko Maas für seinen Flug nach New York auf einen anderen Airbus der Luftwaffe umsteigen – ebenfalls wegen eines Defekts. Nur wenige Tage später musste Maas mit einer Transportmaschine der Bundeswehr nach Moskau reisen, weil ein Regierungsflieger erneut einen Defekt hatte.

Im April musste ein Regierungsflieger des Typs „Global5000“ eine dramatische Notlandung hinlegen. Die Bundeswehr teilte jetzt mit, dass das Flugzeug wegen eines Totalschadens ausgemustert werden muss. Der Flugzeugbauer „Bombardier“ stellte den Totalschaden fest. Wegen erheblicher Schäden an den Tragflächen und am Fahrwerk seien die Reparaturkosten erheblich höher, als der Marktwert des Jets, hieß es.

Die „Global5000“ war am 16. April nach einer Wartung in Berlin-Schönefeld zu einem Probeflug abgehoben. Bereits kurz nach dem Start verloren die Piloten die Kontrolle, da ein wichtiges Teil der Steuerung bei der Instandsetzung falsch installiert worden sei, hieß es. Bei der dramatischen Notlandung verfehlten die Piloten die Landebahn. Beide Tragflächen schrammten am Boden. Anschließend schlitterte der Jet über den Rasen und rammte ein Schild.

Ende November vergangenen Jahres konnte Bundeskanzlerin Merkel nicht mit dem Regierungsflieger zum G20 Gipfel nach Buenos Aires fliegen. Wegen einer „ernsthaften Störung“ musste der Regierungsjet am Flughafen Köln-Bonn notlanden. In dem Flugzeug soll die gesamte „normale Funkkommunikationsanlage“ mit den Fluglotsen ausgefallen sein, so die Version der Medien. Bereits zwanzig Minuten nach dem Start musste Merkels Pilot ein Notsignal senden.

Die Bundesregierung will nun mit dem Kauf von drei neuen Airbus Langstreckenflugzeugen der „Pannenserie“ den Garaus machen. Wer allerdings noch immer glaubt, dass es sich bei den „Defekten“ der Regierungsflieger, von denen auch bereits Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Steinmeier betroffen waren, dem ist nicht mehr zu helfen, meinen Beobachter wie in „Capital Post“. 

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Kommentar

  1. Und was hat den Steuerzahler dieser Flug gekostet?
    Es sei angemerkt, dass es von Berlin nachWielun keine 500 km sind. Und der nächste Flughafen ist auch noch einmal gut 70 km von Wielun entfernt.

  2. Da diese Kurzstrecke und vor allem zu diesen Anlaß , der Gedenkfeier zur Eröffnung des von seinen Strippenziehern angestifteten WK2, wäre doch die gute alte Tante JU besser gewesen und die hätte auf einer Grasbahn auch landen können. Aber gut so, dass wäre eine Beleidigung für diese alte Dame und der Ritt auf einem Esel steht ihm auch nicht zu, denn auf einem solchen ist Jesus in Jerusalem eingezogen.