in Politik

In Brandenburg soll eine große Tesla-Fabrik gebaut werden. Eine Bürgerinitiative setzt sich dagegen ein. Sie hält den Standort für ungeeignet. Das Gelände, auf dem das Elektroauto-Werk gebaut werden soll, liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet. Es wird befürchtet, dass zuviel Trinkwasser verbraucht und die umliegenden Gewässer und das Grundwasser verschmutzt werden. Außerdem müsse Wald gerodet werden. Elon Musk, Chef von Tesla, reagierte: Tesla werde sein „Gigafactory 4“ (GF4) unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der Umwelt entwickeln.

Nicht nur Umweltschützer machen sich Sorgen wegen des Fabrikbaus. Andere sehen einen noch größeren Schaden auf die deutsche Autoindustrie zukommen. Marcel Fratzscher, Ökonom und Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung warnt: Er erklärt den Bau der Fabrik „zur Schicksalsfrage für den Standort Deutschland. Tesla müsse von dem Standort überzeugt werden, um Deutschland als Unternehmensstandort attraktiv zu machen. Die Deutschen seien sich nicht bewusst, dass sie flexibler werden müssten“.

Für den Bau seines „Gigafactory“ in Brandenburg will Tesla offenbar „Staatshilfe“ für die Batteriezellfertigung- und forschung in Deutschland beantragen. Es gehe um Subventionen des Bundes, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungskreise. Generell könnten außereuropäischen Unternehmen Subventionen gewährt werden, so das Bundeswirtschaftsministerium (Altmaier).

Laut „Handelsblatt“ arbeitet der Bundeswirtschaftsminister daran, ein zweites europäisches Großprojekt zur Batteriezellfertigung anzuschieben. 14 EU-Staaten wollen sich daran beteiligen, über 55 Unternehmen seien in dem Projekt eingebunden, hieß es. Durch die Produktionsstätte Teslas in Brandenburg sollen Tausende Arbeitsplätze entstehen.

Der geplante Bau spaltet die Menschen in der Gemeinde Grünheide. Sie wollen keine Verschandelung und Verschmutzung der Umwelt. Tesla hat offenbar inzwischen schon ein Bürgerbüro in der Gemeinde eröffnen lassen, um die Anwohner in der Region zu informieren. Tesla will bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen lassen. Und die Merkel-Regierung unterstützt die umweltschädliche und -zerstörende Batterie-Technik, wie wir auch hier ausführlich dokumentieren.

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Kommentar

  1. man erkennt die Krankheiten des System. da kommt ein Steinreicher Typ aus der USA und will sein Vermögen mit Hilfe der Steuerzahler der BRD nochmal um einige Sümmchen auffrischen. wie Irre ist das eigentlich, wenn die Gewinne dann nur so springen, weil die Irren für das Blech eine Menge Geld zahlen….übrigens auch für den deutschen Schrott …wird es in die Taschen geschoben.. man man man

    • da kommt ein Steinreicher Typ aus der USA …

      nicht nur das, er ist bekanntlich ein GLOBALIST.

      Marcel Fratzscher gehört auch dazu:
      Marcel Fratzscher, Ökonom und Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung warnt: Er erklärt den Bau der Fabrik „zur Schicksalsfrage für den Standort Deutschland. Tesla müsse von dem Standort überzeugt werden, um Deutschland als Unternehmensstandort attraktiv zu machen. Die Deutschen seien sich nicht bewusst, dass sie flexibler werden müssten“.

  2. Tesla sollte nur in einem schon ausgewiesenem Industriegebiet ein Grundstück zum regulärem Preis erhalten und nicht wie vorgesehen zum Sonderpreis. Eine Staatshilfe ist auch nicht angebracht. Diese sollten höchstens deutsche Autobauer erhalten. Der vorgesehene Grundstückspreis ist gegenüber deutschen Firmen , die reguläre Preise zahlen müssen, nicht vertretbar. Musk protzt doch immer mit seinen Milliarden!

    • Was regt ihr euch über Musk auf? Nach der Wende 1989-19.. kamen soviel Glückritter in den Osten, und bekamen von der Treuhand für 1 DM die schönsten Firmen und Bodengrundstücke und uvm. Da flossen auch Fördermittel. Keiner regte sich auf, und die Menschen hatten keine Arbeit mehr. Er schafft Arbeitsstellen für viele Menschen. Ist doch egal wer er ist , was er ist, Hauptsache es passiert endlich was im Osten und nicht nur immer im Westen. Konkurenz belebt das Geschäft, da können sich VW und andere Automobilbauer endlich mal ernsthaft anstrengen und nicht nur dem Auto einen anderen Namen geben, auch in der Technik endlich zukunftsorientierter,
      umweltverträglicher und sicherer bauen. Also , nicht nur schimpfen, sondern mal richtig nachdenken.

      • Wenn Ihre Argumente Argumente wären, dann müssten sie auch für die Ansiedlung und Etablierung von Waffenhandel, Drogenschmuggel, Menschenhandel oder betrügerische Unternehmungen gelten – „Hauptsache, es passiert endlich was im Osten […]“.
        Geltendes EU-„Recht“ verbietet aus marktrechtlichen Gründen eine staatliche Subventionierung von Firmen. Das sollte auch für Tesla innerhalb des EU-Raumes gelten.
        Im übrigen frage ich: Warum werden deutsche Autobauer und deren Beschäftigten unter dem Vorwand des „Klimaschutzes“ in ihrer Existenz gefährdet und bedenkliche Technologie zumal ohne Vorhandensein der dazu gehörigen Infrastruktur gefördert? Da spinnen doch welche!
        Warum wird nicht die umweltfreundliche Bahn gefördert? Auch „im Osten“.