Terror in Paris – Die Geister die ich rief …

Zuerst einmal muss den Hinterbliebenen der Opfer ein aufrichtige Beileid und tiefstes Mitgefühl ausgesprochen werden. Mögen sie die Kraft aufbringen, mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig zu werden und trotzdem nicht dem blinden Hass erliegen.

Es ist eine unaussprechliche Tragödie geschehen, bei der wieder einmal unschuldige Menschen für die Machenschaften der so genannten „Eliten“ leiden und sterben mussten. Für interessierte Beobachter dürften die Anschläge nicht wirklich überraschen gekommen sein. Nein, nicht wegen der Flüchtlingswelle, die aus lauter Terroristen besteht. Unter den Flüchtlingen befinden sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ehemalige oder aktive Terroristen. Dies sagt alleine die statistische Wahrscheinlichkeit. So wie sich unter jeglicher Bevölkerung eine kleine Anzahl an Räubern und Mördern findet. Nein, Kriegsflüchtlinge sind nicht generell als Terroristen zu betrachten und die Mehrheit kommt gewiss mit guten Absichten und dem Ziel ein neues, besseres Leben für sich und die Familie aufzubauen. Eine unkontrollierte Zuwanderung ermöglicht es allerdings, den wenigen schwarzen Schafen unerkannt ins Land zu kommen.

Ob Paris, Berlin oder Madrid, es handelt sich in jedem Fall um leichte Ziele. Es könnte buchstäblich überall passieren, und das nicht erst seit der Flüchtlingsbewegung. Wer allerdings einen Terroranschlag in größerem Stil ausführen will, braucht dafür nicht nur Fantasie. Er braucht zuallererst ein Motiv. Ein Motiv, das so starkt ist, dass es sich dafür sogar zu sterben lohnt.

Nicht nur die USA haben unter anderem im nahen Osten in den letzten Jahrzehnten unendliches Leid verursacht. Ihre sogenannten „Verbündeten“, vielfach als Vasallen bezeichnet, haben eben soviel Blut von unschuldigen Menschen an ihren Händen.

„Erdöl ist zu wichtig, als dass man es den Arabern überlassen könnte“ (Henry Kissinger)

Mit diesem Zitat fasste der ehemalige US-Außenminister seine Einstellung zum arabischen Raum wohl prägnant und ehrlich zusammen. Um den Weltmachtstatus aufrechtzuerhalten, ist es seit jeher für die USA von essenzieller Bedeutung, diejenigen zu kontrollieren und steuern, die die Förderung und den Verkauf von Erdöl kontrollieren. An wen verkauft und an wen nicht geliefert wird, entscheidet Washington. Der entscheidende Punkt ist: In welcher Währung Öl gehandelt wird, bestimmt nicht das jeweilige Land, sondern ebenfalls Washington. Dabei handelt es sich um den wichtigsten Pfeiler der US-Amerikanischen Weltmacht und damit der Außenpolitik. Um dieses Ziel zu erreichen, bediente man sich seit jeher aller erdenklichen Mittel.

Die Zusammenarbeit mit Diktatoren und Despoten gehört ebenso du den gängigen Praktiken wie die Unterstützung von Kämpfern, welche als „Freiheitskämpfer“, „Opposition“ oder „Rebellen“ bezeichnet werden. Diese verrichten für amerikanische und europäische „Eliten“ die Schmutzarbeit.

Der wohl bekanntesten „Rebellen-Organisation“ wurde der Name Al-Qaida gegeben. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine selbsternannte, zufällig entstandene Terrorgruppe mit weltweiten „Filialen“, sondern um eine Organisation, die von der CIA gegen die ehemalige Sowjetunion in Afghanistan ins Feld geschickt wurde.

„Al-Qaida“ ist die Liste bzw. Datenbank derjenigen Personen, die als Kämpfer gegen den Klassenfeind in Afghanistan finanziert und ausgebildet wurde. Ihr bekanntester Vertreter, der angeblich von den USA getötete Osama Bin Laden, kam aus wohlhabendem Haus in Saudi Arabien. Noch heute gehört der Familienkonzern, die Saudi Binladin Group, zu den größten Bauunternehmen weltweit.

So lange diese Kämpfer der „Al-Qaida“ zum Vorteil der USA wirkten, erfreuten sie sich aller erdenklicher Unterstützung. Das Mastermind der US-Außenpolitik und Berater von Präsident Obama Zbigniew Brzezinski höchst persönlich mühte sich 1979 nach Pakistan, um den Taliban mit einer Rede Mut zuzusprechen und ihnen Versprechungen zu machen:

Die ‎Mudschahedin genannten Kämpfer wurden als „Freiheitskämpfer“ bezeichnet. (Eine bekannte „Masche“?) Zu Taliban wurden sie erst später, als sie sich im Stich gelassen, gegen die Interessen der USA wandten. Die in einer gigantischen PR-Aktion zu den gefährlichsten Terroristen der Welt Umfirmierten wurden einige Jahre vorher noch im weißen Haus von Präsident Reagan höchst persönlich empfangen.

Verwundete wurden in die USA zur medizinischen Behandlung geflogen:

Die Strategie, fremde Kämpfer den eigenen Krieg kämpfen zu lassen, hat sich aus Sicht der US-Strategen als dermaßen erfolgreich erwiesen, dass diese Strategie nie aufgegeben, im Gegenteil, immer weiterentwickelt und fortgeführt wurde.

Nicht nur im Bosnienkrieg kamen fanatische, islamistische Kämpfer zum Einsatz. Unter anderem in Libyen wurde eine ganze Armee von radikalisierten Islamisten in den Kampf geschickt. Indoktriniert und finanziert von den Golfstaaten, allen voran Saudi Arabien, trainiert, ausgerüstet und militärisch unterstützt von den USA und ihren Verbündeten. Als der dortige Machthaber Muammar al-Gaddafi ermordet war (und seine Idee vom Handel des afrikanischen Öls in einer neuen Währung, dem Gold gedeckten „Dinar“ begraben) und Libyen im Chaos versank, organisierte man die „Weiterreise“ der erprobten Kräfte nach Syrien.

An dieser Stelle kommen wir zu den weiteren notwendigen „Zutaten“ für einen Terroranschlag im großen Stil. Nicht nur Motivation wird benötigt, sondern auch Training und Ausrüstung. Allerspätestens seit Libyen und anschließend dem Konflikt in Syrien, ist die Unterstützung von radikalen Kräften durch die westliche Wertegemeinschaft ein offenes Geheimnis. Trainingslager, unter anderem in der Türkei und Jordanien, bilden den fanatischen Nachschub für den Sturz des ungeliebten bzw. unkooperativen Staatsführers aus. Diese Terroristen werden anschließend über die Grenze geschickt und firmieren als „Freie Syrische Armee“ oder neuerdings auch als „Syrische Demokratische Kräfte (SDF)“.

Bis zum Zeitpunkt des Krieges in Syrien hatte die Strategie der Stellvertreter-Kriege nie eine ernsthafte negative Auswirkung auf ihre Erfinder. Zwar werden die Anschläge vom 11. September den Taliban bzw. Al-Qaida angelastet, für Europa jedoch hatte die von den USA erdachte und den europäischen Politikern unterstütze Vorgehensweise der Zusammenarbeit mit radikalen Islamisten und anderen Terroristen keine gravierenden, negativen Folgen. Das dürfte sich jedoch nun drastisch ändern. Spätestens seit den schrecklichen Ereignissen vom Freitag in Paris ist klar, dass die Geister die man gerufen hat, sich nicht fernab der Heimat kasernieren lassen.

Indoktriniert, von professionellen, westlichen Militärs ausgebildet, ausgerüstet und per Luftfracht mit Nachschub versorgt, beginnen diese Terroristen nun die Hand zu beißen, die sie über Jahrzehnte fütterte. Laut Augenzeugen verhielten sich die Angreifer äußerst professionell, ruhig und zielstrebig. Etwas, das ohne explizites Training und ohne einschlägige Erfahrung kaum möglich scheint.

War den westlichen Politikern das blutige Handwerk militanter Islamisten vor kurzem noch gelegen, beginnt nun das große Zittern. Noch immer mit dem ungelösten Problem der unkontrollierten Zuwanderung konfrontiert, beginnt nun Angst um sich zu greifen. Werden die blutrünstigen Halsabschneider plötzlich nicht mehr nur denen schaden wollen, die wir zu unseren Feinden erklärt haben? Grausamkeit ist nicht per se ein Problem. Die westliche Wertegemeinschaft unterscheidet hier sehr penibel, wem diese Grausamkeiten zuteil werden. Eine „Operation“ in Paris war wohl eher nicht im Plan der Erfinden und Förderer. Kommt der Terror, den wir jahrzehntelang gefördert und kultiviert haben, nun zu uns? Müssen wir nun von der „Medizin“ kosten, die wir den Syrern und Anderen schon seit Jahren zumuten?

Quellen:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30977808.html

http://www.globalresearch.ca/al-qaeda-the-database-2/24738

http://www.welt.de/politik/ausland/article148854016/Die-Taeter-handelten-professionell-und-koordiniert.html

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