in D/A/CH

Die Grünen in Deutschland werden immer beliebter. Die Umfragewerte schnellen nach oben. Die Partei hat selbst nach dem jüngsten SPD-Coup mit dem Sozialstaatspapier noch ordentlichen Zuspruch. Je nach Meinungsforschungsinstitut sind dies 15 % bis fast 20 %. Nun hat die „FAZ“ eine Studie veröffentlicht (die allerdings bezahlt werden muss), wonach die Grünen nicht so populär seien wie gedacht oder dargestellt.

Grün: Tatsächlich unbeliebter?

Die Grünen sind demnach gerade hinsichtlich ihres Parteiprofils schwächer als es bis dato wirkt. Sie stehen für weniger klare Themen. Selbst die Wähler und Parteimitglieder der Grünen würden sich inhaltlich nicht mehr so sehr zu den Grünen bekennen wie bislang. Dies lässt sich messen, indem nachgefragt wird, warum die Menschen „grün“ wählen. Die Aussagen sind nach diesen Daten „sehr allgemein“.

Die hier erhebende Institut „Allensbach“ jedenfalls ist der Auffassung, dass die Berichterstattung in Deutschland der Partei der Grünen in die Karten spiele. Die Berichterstattung sei „wohlwollend“ und dementsprechend ist auch die Wirkung der Partei besser als ihre Inhalte es an sich sein könnten. Die Grünen sind zudem überproportional oft in den Talkshows der Republik vertreten. Auch diese Präsenz könne die hohen Umfragewerte zumindest zum Teil erklären, so auch andere Kritiker.

Die Grünen sind, so meint diese Studie wiederum, möglicherweise nicht in der Lage, die positive Stimmung am Ende in Wählerstimmen umzusetzen. Die Frage wird erst an den Wahlurnen entschieden. Je weniger scharf ein Profil, desto schwieriger wird die Transformation von Beliebtheitswerten in tatsächliche Wählerstimmen, so die oft vertretene Auffassung von Meinungsforschern.

Sollte allerdings tatsächlich die Berichterstattung in Deutschland verantwortlich für die positiven Umfrageergebnisse sein, ließe dies an der Qualität des Qualitätsjournalismus in Deutschland zweifeln. Journalisten haben sich an sich auf die Fahnen geschrieben, „objektiv“ beschreiben zu wollen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Hallo,

    dem aufmerksamen Beobachter an der Propagandafront ist das seit spätestens Mitte 2017 vor der Bundestagswahl im September nicht entgangen. Da wurde Kriegsbündnis 99/Die Olivgrün*innen von den Medien hofiert. Sie sollten als bequeme Mehrheitsbeschaffer für die CDU/CSU her halten. Ihre moralische Flexibilität haben diese ja bereits mit dem Kosovo-Krieg und der Agenda 2010 mit den Komplizen Spezialdemokraten unter Beweis gestellt. Nur sind die Spezialdemokraten ein totes Pferd, auf das kein vernünftiger Menschen mehr – als Mehrheitsbeschaffer in den Parlamenten – setzen würde. Sogar die Medien der Axel SPringer SE sind auf diesen grünen Öko-Zug aufgesprungen. Spätesten mit deren Aufspringen war das nicht mehr zu übersehen.

  2. In diesem Fall wiederhole ich mich gern:
    Schon seit Jahren drängen *ganz offensichtlich(!)* vor allen Dingen ‚Grün-Infizierte‘ in alle Bereiche der öffentlichen Meinungsmache vor und setzen sich dort fest wie Holzböcke im Hundefell!
    Es bilden sich regelrechte Seilschaften über alle Sender und Printmedien hinweg. Und das nicht rein zufällig oder weil sie gerade nichts anderes zu tun haben, sondern weil gewisse Leute ihre Pfründe sichern und vermehren wollen.
    siehe: http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/dalio-soros-und-co-das-sind-die-besten-hedgefonds-manager-fotostrecke-166567-4.html
    Von dieser Seite ausgehend findet man rasch viele weitere „Soros“.
    Die Grünen sind -traurig aber wahr – nur deren nützliche Idioten!

  3. Da war noch was:
    Nämlich der „Qualitätsjournalismus“. Dieses Unwort in Bezug auf unsere Medienlandschaft – und dazu das Bild der Bundeswar …. sorry … Claudi, da musste ich doch herzhaft lachen.