in D/A/CH

Die 18. Shell-Jugendstudie hat festgestellt, dass die „Fridays-for-Future“-Proteste nicht repräsentativ dafür sind, wie die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland denkt. Zwar sorgt sich die Mehrheit der 12- bis 27-Jährigen um das Klima, glaubt aber auch, dass die Regierung die Wahrheit verschweigt.

Seit 1953 gibt der Mineralölkonzern Shell regelmäßig Studien in Auftrag, um die Stimmungen und Erwartungen unter Jugendlichen zu untersuchen. Für die 18. Shell-Studie wurden mehr als 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 27 Jahren befragt.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten jungen Menschen in Deutschland „nach wie vor tolerant und pragmatisch seien“. 2015 hätten die meisten noch Angst vor „Terror“ gehabt – inzwischen stehen in Zeiten von „Fridays for Future“ die medial und politisch geschürten Ängste vor Klimawandel und Umweltzerstörung an erster Stelle.

In einigen Teilen hätten Jugendliche aber auch „Denk- und Verhaltensmuster von Populisten“ übernommen. Laut den Studienautoren „wachse eine Gruppe heran, die sich von Politik missverstanden, ignoriert und manipuliert fühle“. Demnach würde 68 Prozent der Befragten bejahen, dass man nichts Negatives über Ausländer sagen dürfe, ohne als Rassist beschimpft zu werden.

Über 53 Prozent der Befragten seien der Ansicht, dass „die Regierung der Bevölkerung die Wahrheit verschweige“. Ein Drittel sei der Meinung, die deutsche Gesellschaft werde „durch den Islam unterwandert“.  52 Prozent würden sich über steigende Ausländerfeindlichkeit sorgen und 57 Prozent finden es gut, dass Deutschland so viele sogenannte „Flüchtlinge“ aufnimmt.

Gleichzeitig würden es ein Fünftel aber nicht gut finden, wenn in der Wohnung nebenan eine Flüchtlingsfamilie einziehen würde. 18 Prozent würden es ablehnen, neben einer türkischen Familie zu wohnen. 9 Prozent der Jugendlichen würden „fast allen populistischen Statements“ zustimmen. 24 Prozent seien „populistisch affin“ und würden damit einer Reihe populistischer Aussagen zustimmen.

Die Mehrheit der Jugendlichen bevorzugt noch einen konservativen Lebensplan. So sind für 97 Prozent der Jugendlichen gute Freunde wichtig, für 94 Prozent eine vertrauensvolle Partnerschaft und für 90 Prozent ein gutes Familienleben. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich einmal Kinder zu haben, die in einer traditionellen Familie aufwachsen sollen. 54 Prozent der weiblichen und männlichen Jugendlichen wünschen sich in einer Partnerschaft mit Kind ein Modell, bei dem der Mann der Hauptversorger ist. Eine andere Sicht der Gesellschaft, als viele Medien dies heute noch wollen. Wir vermitteln alle Sichtweisen -hier.

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