in Politik

Umweltministerin Svenja Schule hat angesichts des Sonderberichts des Weltklimarats (IPCC) mehr Engagement der Regierung für den Klimaschutz zugesichert: „Klimaschutz ist eine Existenzfrage für uns Menschen“, sagte sie bei einer Pressekonferenz. „Der Klimawandel gefährdet unsere Ernährungs- und unsere Lebensgrundlagen“, so Schulze. Sie werde sich dafür einsetzen, dass Deutschland und die Europäische Union einen starken Beitrag leisten, um den Planeten zu retten. Was im Moment getan werde, reiche nicht aus.

Mit der derzeitigen Lebens- und Wirtschaftsweise riskiere man die Zukunft der künftigen Generationen, sagte die Umweltministerin und lobte die Arbeit des IPCC. Der IPCC habe noch nie eine so aktive Schaffensperiode gehabt, wie aktuell.

Die aktuellen Wetterextreme, Hitzewellen, Trockenheit oder verheerende Waldbrände seien sehr beunruhigend, sagte Schulze und forderte eine wissenschaftliche Einordnung. Eine fundierte Wissensgrundlage sei unerlässlich, um auch die richtigen Entscheidungen im Klimaschutz treffen zu können. Der Bericht zeige ganz klar, dass die Trockenheit und Hitzeextreme keine Ausnahmen mehr seien. Sie seien Teil einer gefährlichen Entwicklung und bedrohten die Lebensgrundlage der Menschen.

Schulze hat ein Klimaschutzgesetz vorgelegt, das die deutschen Klimaziele verbindlich machen soll. Auch unterschiedliche Modelle für eine CO2-Bepreisung würden derzeit diskutiert. Am 20. September will das Klimakabinett der Bundesregierung ein Maßnahmenpaket für den Klimaschutz vorstellen.

Die Land- und Forstwirtschaft sei ein Opfer des Klimawandels, aber auch ein wichtiger Verursacher – und damit Teil der Lösung. Die ersten Klimafolgen seien bereits zu sehen. Mit einer zunehmenden globalen Erwärmung müsse man mit gravierenden Risiken rechnen wie das Artensterben und Waldbrände. Zudem müssten die Wechselwirkungen zwischen Klima und Landwirtschaft erstgenommen werden. Die Landwirtschaft sei einerseits vom Klimawandel betroffen, andererseits für den Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich.

Geht es nun bald der Landwirtschaft an den Kragen? Welcher Wirtschaftssektor wird nach der Autoindustrie als nächstes zerstört?

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Kommentar

  1. Die Lösung wurde ja schon vorgestellt:

    Nahrung aus Insekten und Seetang
    Kein Fleisch mehr, nur synthetisch-chemischer Ersatz
    Nur noch Ökolandwirtschaft
    Dazu kommen die Diktatur und Verarmung der Menschen und die Verslumung der Städte

    Gewünschtes Ergebnis:
    Mord und Totschlag, Bürgerkrieg, Hunger, massive Dezimierung der hier Lebenden.

    Die Natur und das Klima sind gerettet! Nur noch 28 Millionen 2025 in Deutschland! Quelle: deagel.com

    • Die Insekten und den Seetang können die Herrschenden gerne selber essen. Den Fleischverzicht und ähnliches verlangen sie nur von ihren blöden Untertanen. Geht das Establishment mit gutem Beispiel voran? Mitnichten! Wer am meisten umherfliegt, sind die Grünen. Die können mich mal kreuzweise besuchen! Solche angeblichen Volksvertreter brauche ich nicht! Den Stuss, den diese produzieren, kriege ich gut und gerne selber hin. Und dafür soll ich meine Steuergelder opfern? Sie brauchen das Geld für ihre unsinnigen, kostspieligen und vollkommen blödsinnigen Ausgaben/Vorhaben. „Hauptsache, die Deutschen haben das Geld nicht mehr“ (Zitat Joschka Fischer, Turnschuh-Außen- (und erster Kriegs-) Minister). Was haben wir für ein blödes Politiker-Gesindel!

  2. Dies ist KEINE Existenz Frage für die Menschen, sondern eine … für die Möchtegern Bu Regie/Geschäfts Führer in und ihr BETRUGS/ABZOCK System und deren Geld, das sie Scheinbar nicht Genug Bekommen.

  3. Nach der Agenda 2010 wäre doch Klimawachstum ein guter Ausgleich für die soziale Kälte im Land? So ein oder zwei Kelvin höhere Temperaturen machen das Leben in der unbeheizten Bude oder gar unter der Brücke gleich viel wohnlicher. Manchmal sind die Bonzen und Bonzetten von den Spezialdemokraten doch ziemlich realitätsfern …