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Das vierte Tandem hat sich nun für die Führung der SPD-Spitze benannt, einer Partei, die stramm auf dem Weg nach unten in Richtung 10 % Marke ist. Mit diesem vierten Tandem wird sich diese Partei vermutlich endgültig abschaffen. Gesine Schwan, ehemalige Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, wäre zu einer Kandidatur für den SPD-Vorsitz bereit. Dies teilte sie bereits im Juni mit. Damals ging es noch um eine mögliche Doppelspitze mit dem Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert.

Gesine Schwan hatte offenbar hinter den Kulissen schon seit längerem ihre Chancen und mögliche Partner für eine Bewerbung um das Spitzenamt ausgelotet. Vor einigen Wochen gab es bereits Gerüchte, die 76-Jährige wolle zusammen mit Juso-Chef Kevin Kühnert antreten. Doch nun erklärte sich wohl der Bundestagsabgeordnete und SPD-Vize Ralf Stegner dazu bereit.

Die 76-jährige Gesine Schwan war 2004 von SPD und Grünen für das Amt der Bundespräsidentin vorgeschlagen worden. Sie unterlag bei der Wahl gegen Horst Köhler. 2009 trat sich noch einmal gegen Köhler an und verlor erneut. Schwan leitete die Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin, die jedoch 2014 pleiteging.

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, Ralf Stegner, soll sich ebenfalls für einen nordstockgemeinsamen SPD-Vorsitz beworben haben. Die beiden SPD-Politiker hätten ihre Entscheidung den drei kommissarischen SPD-Vorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel mitgeteilt, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen. Schwan und Stegner benötigen für die Kandidatur noch die Nominierung durch einen Landesverband, einen Bezirk oder fünf Unterbezirke.

Stegner gilt als Vertreter des linken Parteiflügels innerhalb der SPD und kritisierte regelmäßig den Fortbestand der Großen Koalition. Gesine Schwan gehört auch zur linken SPD. Die formelle Wahl soll auf dem SPD-Parteitag von 6. bis 8. Dezember erfolgen. Noch bis zum 1. September haben weitere Interessenten Gelegenheit, ihre Bewerbung für den SPD-Vorsitz einzureichen.

Die SPD im Niedergang – hier lesen Sie mehr.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Schlimmer geht immer. Jörges von der früheren Erfolgszeitschrift „Stern“ hat bei Maischberger Sawsan Chebli vorgeschlagen.

    Ich lach mich weiterhin fast krank. Vielleicht verzichtet Frau Schwan zu Cheblis Gunsten. Junge Leute braucht das Land, aber bitte welche mit Verstand.

    Die und Stegner wären auch das Traumpaar schlechthin. Titel: Die Schöne und das Biest.

      • Die im Artikel benannte Humboldt-Viadrina School of Governance befindet/befand sich wirklich in Berlin. Es handelt sich um eine Privatschule.

        Du meinst bestimmt die Europa-Universität Viadrina, die befindet sich tatsächlich in Frankfurt/Oder und existiert noch. Dort war die Schwan Präsidentin bis 2008.

        • Ja danke, Asche auf mein Haupt. Allerdings ahnte ich auch nicht, dass diese großartige Frau gleich zweimal Rektorin war.

          Bei ihren in talk-shows vorgetragenen Ansichten verstehe ich auch, welche politische Linie an Hochschulen und Unis vorherrschend ist.

    • ICH denke, dass die gesamte Führung der SPD total übergeschnappt ist.
      Nichts gegen Prof. Lauterbach. Aber als Führungsperson im Focus der Welt stehen, ist lächerlich, unglaublich lächerlich. Am 1ten September wird ein Teil der „MISS“ Ernte eingefahren. Uns kann nur noch die AfD helfen. Das egoman erratisch erkrankte MUTTI muss weggeschafft werden, von sich aus wurstelt die DDR FRAU einfach so weiter !

    • Da wäre ich voll dafür. Damit wäre eine Enderlösung von der Spezialdemokratie sicher gestellt. Die Spezialdemokraten haben uns zusammen mit Kriegsbündnis 99/Die Olivgrün*innen in Kriege geführt, im Land mit der Agenda 2010 einen Klassenkrieg von oben gegen die eigene Bevölkerung und damit innerhalb der EU einen Wirtschaftskrieg gegen die EU–Südstaaten geführt. Die SPD muss weg, denn Strafe muss sein. Dieses Duo Infernale würde die SPD in maximal zwei Legislaturperioden aus allen Parlamenten schaffen. Was will man mehr? Ok, da sind noch Kriegsbündnis 99/Die Olivgrün*innen, die waren keinen Deut besser. Die wären dann die Nächsten für die Biomülltonnen der Politik.

      • Zwei Legislaturperioden als Vorstände der SPD? Unmöglich, da geht es doch fast so zu wie bei den Trainerwechseln des HSV.

        Nun also doch Herr Scholz. Was kümmert ihn seine Meinung von gestern? Der Mann, der den Hamburgern versprach, sie würden vom G20 gar nichts merken und der mitbeteiligt war an den Milliardenverlusten der SH Nordbank.
        Da passt nicht mal Hildchen Knefs Chanson Text. “ Von nun an gings bergab“. Aber schön, die Fahrt wird immer schneller. Dafür die Attacken und Tiefschläge gegen Andersdenkende immer übler.

  2. Gesine Schwan und Ralf Stegner, die Idealbesetzung. Beide haben die gleichen Sympathiewerte wie ein Kaugummi an der Schuhsohle, da schafft es die SPD spielend unter 10 %.