in D/A/CH

Auch Karl Lauterbach, oftmals in Talkshows vertreten, meldet sich zur GroKo-Frage zu Wort. Der SPD-Politiker droht damit, seine Partei könne aus der großen Koalition zurücktreten. Die verheerenden Ergebnisse der SPD in Bayern führt er unter anderem auch auf den „Riesenstreit“ der GroKo in der Hauptstadt zurück. Dieser Konflikt ist aus seiner Sicht immer wieder von der CSU geschürt worden. Dies teilte er im Morgenmagazin als Ergebnis seiner Analyse mit.

Wenn es nicht besser wird…

Er drohte damit, dass, würde es nicht besser werden, „hallo, dann machen wir auch nicht weiter“. Vor der Landtagswahl in Hessen jedoch werde und könne es nicht zu einer solchen Konsequenz kommen. Dort habe der Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel über viele Jahre lang einen guten Job in der Opposition abgeliefert. Bei der Wahl räume er ihm „echte Chancen“ ein. Diese dürften nun nicht „vergeigt“ werden, heißt es. Also dürfte seine Partei nun „keine Trübsal blasen“. Es gehe nun in den Endspurt um Hessen.

Dort allerdings sieht es derzeit nicht nach einem starken Comeback der SPD aus. Die Partei kommt in Umfragen ungefähr auf 25 % der Stimmen und ist damit auf dem Weg, erneut von der CDU abgehängt zu werden, die mehr als 3 Prozentpunkte Vorsprung auf die Sozialdemokraten hat. Die Grünen sollen mit ungefähr 18 % der Stimmen rechnen können. Eine rot-grüne Koalition im Bundesland Hessen ist damit nach dieser Analyse unwahrscheinlich. Die SPD hat kaum weitere Machtoptionen außer einer Juniorpartnerschaft innerhalb der Landes-GroKo.

Insofern ist die Hoffnung von Karl Lauterbach aus aktueller Sicht das „Pfeifen im Wald“. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickeln wird, sofern die SPD weiterhin verliert. Frau Nahles gilt ohnehin schon als angeschlagen.

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