in Politik

Das britische Nachrichtenportal „Mail Online“ veröffentlichte am Freitag, was deutsche Medien verschweigen: Frankreichs Präsident Macron hat den eigens gegen die Gelbwesten-Proteste einbestellten Elite-Soldaten die Erlaubnis gegeben, das „Feuer gegen Gelbwesten zu eröffnen, sollte Menschenleben durch deren Proteste in Gefahr geraten“. Für den 19. Protestsamstag hatte Macron Anti-Terror-Einheiten des französischen Militärs und der europäischen Privatarmee der EU-Granden EUROGENDFOR einbestellt. Ab jetzt wird die Truppe von 5.000 Polizisten in Paris von militärischen Anti-Terror-Einheiten unterstützt. Macron hat damit einen Krieg gegen das eigene Volk eröffnet.

Dementsprechend heftig vielen die Proteste am Samstag aus. Selbstredend setzten sich die Gelbwesten über das Demonstrationsverbot hinweg. Während die Mainstreammedien schreiben, dass die Bewegung rückläufig wird, berichten Gelbwesten das Gegenteil. In Paris kam es zu heftigen Ausschreitungen mit Verwüstungen und Zerstörungen. Zahlreiche Geschäfte und Restaurants wurden angezündet und geplündert. Es kam zu hunderten Verhaftungen.

Gegner Macrons warnten ausdrücklich vor den Gefahren für die Zivilbevölkerung, wenn kampferprobte Soldaten gegen die Demonstranten eingesetzt würden. Der Chef der französischen Polizeigewerkschaft sagte, es sei sehr besorgt darüber, wie die Soldaten auf einen möglichen Angriff der Gelbwesten reagieren könnten.

„Mail Online“ berichtet weiter, dass die Polizei zum ersten Mal „geringe Mengen“ einer Chemiewaffe als „letztes Mittel“ in der Nähe des Arc de Triomphe eingesetzt habe. Eine unabhängige Nachrichtenagentur hatte ein Video online veröffentlicht, auf dem gezeigt wurde, wie die chemische Substanz aus gepanzerten Fahrzeugen freigesetzt wurde.

Das britische Nachrichtenportal spricht von einer „law and order“ Krise, also einer Staatskrise, die droht in Chaos und Gesetzlosigkeit zu versinken. Von einem Rückgang der Proteste also keine Spur. Allerdings wurde das erste Mal von einem „Schwarzen Block“ berichtet, der die schweren Verwüstungen in Paris angerichtet haben soll. Das alles erinnert stark an die Vorkommnisse beim G20-Gipfel. Auch hier trat ein sogenannter „schwarzer Block“ auf, der für die Verwüstungen in der Hamburger Innenstadt verantwortlich war und nicht, wie behauptet, die Menschen, die gegen den G20-Gipfel demonstriert haben.

Es ist anscheinend ein probates Mittel von Regierungen, gezielte Agents Provocateurs einzusetzen, um eine Rechtfertigung dafür zu haben, schärfere Gesetze zu erlassen und mit Polizei- und Militärgewalt gegen die vermeintlich gewalttätigen Demonstranten vorzugehen. Willfährige Gehilfen bei der Verbreitung der falschen Tatsachen sind die Mainstreammedien. Dass die britischen Medien so offen von den Ausschreitungen mit Bildmaterial berichten, die deutschen Medien hingegen nicht, ist bezeichnend. Nicht einmal die Medien, die in Deutschland einst als „Verfechter der Demokratie“ auftraten, verlieren ein einziges, ehrliches Wort geschweige denn Kritik über die Vorkommnisse in unserem Nachbarland.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Anzeige

Dein Kommentar

Kommentar