in Politik

Heute, im Herbst 2015 steht die westliche, von den USA dominierte Politik vor den Trümmern ihrer eigene Utopie. Der schreckliche Mordterror islamistischer Radikaler, fokussiert in ISIS, hat auch Europa erreicht und führt uns drastisch die Zerstörung der politischen Vernunft vor Augen.

Auf der Seite des Westens war die Zerstörung der Vernunft ein enthusiastischer Prozess der Selbstzerstörung. Der Untergang der Sowjetunion, das Ende des kalten Krieges gab dem Liberalismus im Westen einen kräftigen Schubs in Richtung Utopie. In der Wirtschaftspolitik brachte uns dieser utopische Überschwang die Dominanz des neoliberalen Glaubens an die automatische Rationalität des Marktes, der bis weit in die Sozialdemokratie hinein reicht. Folge waren die Privatisierungsorgien, die deregulierten Arbeitsmärkte, die entfesselten Finanzmärkte. Außenpolitisch und sicherheitspolitisch entspricht dem Glauben an die Märkte der ebenso utopische Glaube an den welthistorischen Sieg der Demokratie, was gleichbedeutend sei mit dem ewigen Frieden. In der politischen Wissenschaft bekam dieser Traum Konjunktur unter dem Titel „Demokratischer Frieden“.

Vom ewigen Frieden

Der Traum vom ewigen Frieden durch den Sieg der Demokratie, der Frieden nach dem Sturz der Tyrannen, ist so alt wie die demokratische Revolution. In der Rhetorik der französischen Revolution fand er seine klassische Formulierung. Für Maximin Isnard, einen der großen Redner der Gironde, war die Sache ebenso klar wie zwingend:

Verkünden wir (ganz Europa), dass die Schlachten, die die Völker auf Befehl der Despoten schlagen, den Schlägen gleichen, die zwei von einem gemeinen Anstifter gegeneinander aufgestachelte Freunde einander im Dunkeln versetzen; sobald sie die Klarheit des Licht sehen, werfen sie ihre Waffen nieder, umarmen sich und nehmen Rache an dem, der sie täuschte. So werden sich auch die Völker, wenn mitten im Kampfe zwischen den feindlichen und unseren Armeen das Licht der Philosophie ihr Auge erleuchtet, im Angesicht der gestürzten Tyrannen und unter einem zufriedenen Himmel umarmen.
Maximin Isnard, Journal des assemblées nationales …, 29.11.1791

Dieser chiliastische Traum aus den Zeiten der Aufklärung eroberte in den 1990ern die amerikanische Regierungspolitik, verschmolz mit dem amerikanischen Messianismus und verbreitete sich von dort aus in den Eliten des Westens. Selbst der eher dröge Bundespräsident Roman Herzog legte 1995 ein Bekenntnis zu dieser Utopie ab und beschrieb in einem Satz, wie aus einer Utopie politische Überzeugung wurde:

Vor 200 Jahren schrieb Immanuel Kant in seiner Schrift „Zum Ewigen Frieden“, daß Demokratien untereinander nicht Krieg führen. Was damals noch als idealistische Utopie erscheinen mochte, ist heute die konkrete Vision einer internationalen Friedensordnung.
Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog beim Staatsakt aus Anlaß des 50. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges

Der Traum vom Weltfrieden durch Tyrannensturz finden sich in fast allen Reden amerikanischer Präsidenten der letzten Jahre, bei George W. Bush ebenso wie bei Barack Obama:

Seit dem Tag unserer Gründung haben wir verkündet, dass jeder Mensch auf dieser Welt Rechte und Würde und einen unvergleichbaren Wert hat, da er als Ebenbild des Schöpfers von Himmel und Erde geschaffen wurde. Über Generationen hinweg haben wir das Gebot der Selbstverwaltung verkündet, da niemand als Gebieter geschaffen wurde und niemand es verdient, ein Sklave zu sein. Das Vorantreiben dieser Ideale ist die Mission, die unsere Nation entstehen ließ. Das ist die ehrwürdige Errungenschaft unserer Väter. Heute ist das dringend erforderlich für die Sicherheit unseres Landes. Das ist der Ruf unserer Zeit.

Deswegen ist es die politische Strategie der Vereinigten Staaten, demokratische Bewegungen und Institutionen in jedem Land und jeder Kultur zu suchen und ihre Entwicklung zu unterstützen, um letztendlich die Tyrannei in der Welt zu beenden.
Zweite Antrittsrede von US-Präsident George W. Bush 2005

Wir haben gemeinsam mit einer breiten Koalition und dem Mandat des UN-Sicherheitsrats in Libyen eingegriffen, weil wir die Möglichkeit hatten, den brutalen Mord an Unschuldigen zu verhindern, und weil wir davon überzeugt waren, dass die Sehnsüchte der Menschen mehr Macht haben als ein Tyrann.
Bei diesem Treffen hier erklären wir erneut, dass das Regime von Baschar al-Assad enden muss, damit das Leid der Syrer enden und es einen Neuanfang geben kann.

Wir haben diese Haltung eingenommen, weil wir der Meinung sind, dass Freiheit und Selbstbestimmung nicht kulturspezifisch sind. Dies sind nicht nur amerikanische oder westliche Werte, es sind allgemeingültige Werte. Auch wenn der Übergang zu Demokratie enorme Herausforderungen mit sich bringen wird, so bin ich doch davon überzeugt, dass eine Regierung des Volkes, vom Volk und für das Volk letztlich eher zu der Stabilität, dem Wohlstand und den Chancen für jeden einzelnen führt, die als Basis für Frieden auf unserer Welt dienen.
Erinnern wir uns also daran, dass wir in Zeiten des Fortschritts leben.
US-Präsident Barack Obama vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York vom 25. September 2012.

Welterlösung

Ernst-Otto Czempiel, langjähriger Leiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung hat in Deutschland diese Utopie mit leidenschaftlicher Vehemenz verfochten. Die Grünen hat diese Utopie im Sturm erobert und den alten Pazifismus der Friedensbewegung gründlich verdrängt, aber auch in den anderen bundesdeutschen Parteien und in der medialen Öffentlichkeit hat sie deutliche Spuren hinterlassen. Die Rhetorik hat sich zwar in den letzten 200 Jahren gewandelt, sie hat ihre Bildhaftigkeit verloren, tritt weit weniger leidenschaftlich auf und kleidet sich heute in den Jargon der politischen Wissenschaften, in der Sache ist aber kaum ein Unterschied festzustellen.

Die Diskussion in der Wissenschaft von den Internationalen Beziehungen, die seit Jahrzehnten vor allem in den USA geführt wird, hat das unbestreitbare Resultat erbracht, daß Demokratien untereinander noch nie Krieg geführt haben. (…) Die USA haben das seit Woodrow Wilson gewußt und darauf ihre außenpolitische Strategie nach 1945 gegründet. Der Marshallplan war das Demokratisierungsinstrument für Westeuropa par excellence. Nach dem Ende des Kalten Krieges hatten vor allem Präsident Bill Clinton, sein Sicherheitsberater Anthony Lake und der Stellvertretende Außenminister Strobe Talbott diese Strategie verstärkt – in der richtigen Erkenntnis, daß die Demokratisierung der Herrschaftssysteme die beste Sicherheitsstrategie für die USA darstellt. Sind alle Staaten in ihrer Umwelt demokratisch verfaßt, geht von ihnen keine Gefahr mehr aus. Die USA sind dann sicher in einem Grad der Verläßlichkeit, der von keiner Verteidigungsbereitschaft erzeugt werden kann. Der wichtigste Bestandteil aller «Friedenszonen» auf dieser Welt ist das demokratische Herrschaftssysten.

Ernst-Otto Czempiel, Kluge Macht, 38/39

Diese Identifikation von Demokratie und Frieden lädt beide Begriffe mit einem Charisma auf, das Welterlösungsqualität besitzt. Wenn Demokratien untereinander niemals Krieg führen, sondern prinzipiell friedlich kooperieren, so ergibt sich eine globale Agenda, die keine Schranken, keine Grenzen anerkennt, ja nicht anerkennen darf. Dafür steht zu viel auf dem Spiel: Weltweite Demokratie bedeutet in dieser Perspektive ewiger Weltfriede, ein Menschheitstraum, den bisher im Abendland allein die Parusie, die Wiederkehr Christi versprach.

Die Perspektive des „Demokratischen Friedens“, in den Texten der Debatte stets groß geschrieben, ist schwindelerregend: Es ist die Perspektive einer liberalen Weltordnung (nach der liberalen Weltrevolution) die weit mehr ist als ein normales Reformprojekt. In der „konkreten Vision“ einer „internationalen Friedensordnung“ wird die gesamte internationale politische Landschaft zur Gegenstand einer Politik, die keine Kompromisse kennen darf.

Die ordnungspolitische Aufgabe des Westens endet nicht in Warschau, sondern in Wladiwostok. Er muß nicht nur dafür sorgen, daß auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion langsam aber sicher Existenzbedingungen entstehen, die den seinen einigermaßen entsprechen. Er muß sich auch um die Machtfigur dieses Gebildes kümmern. Die Errichtung einer russischen Hegemonie muß verhindert und dazu die Dezentralisierung dieses Landes gefordert werden. Es entstünde dann eine Machtfigur, die der der Europäischen Union vergleichbar wäre. (…) Demokratisierung der Herrschaftssysteme stellt die wichtigste Sicherheitsstrategie dar. Man braucht sich nur vorzustellen, welche Sicherheitsgarantie für ganz Europa entstünde, wenn in Moskau ein Herrschaftssystem installiert wäre, das dem in Washington oder in Berlin gleichkommt.

Ernst-Otto Czempiel, Kluge Macht, 135

Ideologische Asymmetrie

Die außenpolitische Strategie ändert sich damit grundsätzlich. Die alten Prinzipien der diplomatischen Vorsicht sind außer Kraft gesetzt, an die Stelle der Interessenpolitik, der Rücksichtnahme auf Einflusssphären und dem Grundsatz der wechselseitigen Nicht-Einmischung in die inneren Angelegenheiten tritt eine ideologische Asymmetrie: Das Messen mit zweierlei Maß wird zur Selbstverständlichkeit, ja zur moralischen Pflicht. Die Unterstützung von russlandfreundlichen Parteien in der Ostukraine durch die russische Regierung ist nach diesen doppelten Standards eine illegitime „Destabilisierung“, die Unterstützung der Protestbewegung des Euromaidan dagegen eine legitime Förderung der Demokratie, usw.

In der modernen liberalen Staatstheorie ist der Träger der Souveränität nicht «der Staat», sondern das Volk, die Gesellschaft. Wenn sie von einem Diktator oder einem Autokraten beherrscht und unterdrückt wird, dann ist es die Pflicht der internationalen Umwelt dieses Landes, der Gesellschaft, dem eigentlichen Souverän, zu Hilfe zu kommen. Wer von außen der Demokratisierung aufzuhelfen versucht, interveniert nicht, weil er nicht gegen den Souverän, sondern für ihn tätig wird. Diese Einmischung ist nicht nur nicht verboten, sie ist geradezu geboten. (…)
Auf diesem Zusammenhang beruhte schon die Legitimation des Westens in der politischen Auseinandersetzung mit den kommunistischen Regimen im Warschauer Pakt. Darauf beruhte der 1995 in Dayton, Ohio, eingeleitete Versuch des Westens, in Bosnien-Herzegowina ein demokratisch legitimiertes Herrschaftssystem zu installieren. Darauf beruhte 1998 die Drohung der NATO, Serbien militärisch anzugreifen, wenn Belgrad nicht die Unterdrückung des Kosovo beendete, darauf beruhte auch der Angriff seit dem 24. März 1999.

Ernst-Otto Czempiel, Kluge Macht, 137 (Die Schrift stammt von Anfang 1999)

Zerstörung der politischen Vernunft

Der Sturz nicht-demokratischer Herrschaftssysteme ist welthistorische Verpflichtung, dafür ist jede Einmischung legitim, die Abwehr einer solchen Einmischung, die Verteidigung der vorhandenen Ordnung ist dagegen illegitim, da eine Behinderung der weltweiten Demokratisierung den Weltfrieden gefährdet.
Der letzte Punkt ist entscheidend. Bedeutet der bewaffnete Sturz der Tyrannei in „Wahrheit“ Friede, verkehren sich die Begriffe. Aus „Krieg“ wird „Frieden“. „Kriege“ heißen dann auch folgerichtig „Friedensmissionen“, oder „humanitäre Interventionen“, die Kriegstoten werden zu „Kollateralschäden“. Diese Verkehrung der Begriffe hat eine unangenehme Folge: Die Zerstörung der politischen Vernunft, denn ohne logisch konsistente Begriffe kann man nicht folgerichtig denken. Die Konsequenz ist eine orwellsche Situation des „Neusprech“.

Demokratische Intervention

Umstritten ist in der akademischen Diskussion über den Demokratischen Frieden einzig wie militant diese Einmischung sein darf. Unstrittig ist eine ideologische Intervention, etwa die massive finanzielle Förderung von Demokratiebewegungen über diverse NGOs und Stiftungen, eine direkte militärische Intervention trifft jedoch auch bei vielen Anhängern der Utopie vom Demokratischen Frieden auf Vorbehalte. Eine Skepsis, die nach dem Desaster der revolutionären Demokratisierungskampagnen der Bush-Regierung wuchsen. Man erinnerte sich wieder einer Erkenntnis, die schon Robespierre bekannt war:

Niemand liebt bewaffnete Missionare; und das erste, das Natur und Klugheit einem eingeben, ist, die Eindringlinge wie Feinde abzuwehren.

Maximilien Robespierre, 2. Januar 1792

Die Intervention der NATO in den libyschen Aufstand hat uns jedoch demonstriert, dass die militärische Option nicht wirklich vom Tisch ist. Die politische Rhetorik ist vielleicht etwas vorsichtiger geworden, eine grundsätzliche Revision hat jedoch nicht stattgefunden. Ziel ist immer noch, wie wir oben beim Obama-Zitat sehen konnten, der Sturz der Tyrannis, auch wenn es ins Auge springt, dass der Sturz von Hussein und Gaddafi nicht zum Demokratischen Frieden, sondern zu Chaos, Bürgerkrieg und dem Zusammenbruch der staatlichen Ordnung geführt haben und damit den Raum für ISIS schufen. Der Demokratische Frieden ist erfahrungsresistent.

Erfahrungsresistenz

In dieser Hinsicht gleicht die politische Utopie des Demokratischen Friedens der wirtschaftspolitischen Utopie des Neoliberalismus. Colin Crouch spricht vom befremdlichen Überleben des Neoliberalismus, eine vergleichbare Erfahrungsresistenz läßt sich auch bei der Utopie des Demokratischen Frieden beobachten. Es wirken ähnliche Immunisierungsstrategien.

Der Demokratische Friede blieb selbstverständlich nicht unwidersprochen, jedoch perlt die Kritik ab. Matthew White hat auf seiner Website eine gründliche und vernichtende Kritik am Konzept des Demokratischen Friedens vorgelegt und beschreibt dort auch die ebenso einfache, wie wirksame Immunisierungsstrategie: Historische Beispiele für Kriege zwischen Demokratien, die sich finden lassen, werden mit den erprobten Mitteln der scholastischen Rhetorik abgewehrt: Die französische Besetzung des Ruhrgebietes 1922 war gar kein „richtiger Krieg“, da es keine großen Kämpfe gab, oder der Britisch-Amerikanische Krieg von 1812 bis 1815 ist kein Gegenbeispiel, da England zu der Zeit noch keine „wahre Demokratie“ war. Es existiert eine kaum noch zu überblickende Flut an Texten, die einzig mit der Immunisierung der Utopie beschäftigt sind.
Nicht nur in dieser Hinsicht gleicht der Demokratische Friede dem ökonomischen Neoliberalismus. Er ist das politische Pendant zum ökonomischen liberalen Radikalismus. Wie dieser beruht er nicht auf empirischer Evidenz, sondern auf metaphysischer Überzeugung, auf einem chiliastischen Glauben.

Ein Chiliasmus der Elite

Europa hat in seiner Geschichte einen reichen Schatz an Erfahrungen mit chiliastischen Bewegungen angehäuft, religiösen ebenso wie säkularen Varianten und entsprechende geistige Abwehrkräfte entwickelt. Bei Neoliberalismus und Demokratischen Frieden versagen diese Immunreaktionen jedoch, da dies der erste Chiliasmus der Elite ist. Die früheren chiliastischen Bewegungen waren Revolutionen der entwurzelten, orientierungslosen Armen, gegen die die Eliten sich entsprechen wirkungsvoll wehren konnten. Der heutige Chiliasmus ist ein säkulares prophetisches Projekt der Mächtigen, eine Revolution von oben. Eine frühzeitige Abwehr, also eine Abwehr die die unvermeidlichen Katastrophen, die jede chiliastische Revolution zur Folge hat, verhindert, ist entsprechen schwieriger.

Literatur:

Ernst-Otto Czempiel, Kluge Macht, – Außenpolitik für das 21. Jahrhundert. C.H.Beck, München 1999, ISBN 3406453112

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

27 Kommentare

  1. Hinter einer Utopie steht immer eine idealistische Grundhaltung. Die hat es jedoch nie gegeben. Geopolitische und wirtschaftliche Interessen waren die Triebfedern. Nichts anderes.

    • Um es mal Alltagstauglich auszudrücken:
      Es ist als wollte ich meinem Kind mit Schlägen beibringen, dass es nicht zu schlagen hat ! Ich reagiere auf ein Fehlverhalten mit dem gleichen Fehlverhalten um es zu unterdrücken, lebe meines dabei aber aus. Das daraus kein friedliebender Erwachsener entstehen kann, versteht sich von selbst. Hatte Sylvia also doch recht: „Gewalt ist ein Zeichen von Ohnmacht !“ Geht man aber davon aus, dass ein militanter Demokratisierungversuch gar keiner ist, sondern ein Eroberungskrieg der unter dem Deckmantel der Demokratisierung stattfindet, dann geht es in Wirklichkeit um eine Gewaltherrschaft, die auch in den schönsten Reden u. wissenschaftlichen Abhandlungen, nicht verkehrt werden kann.

  2. Dann müssen wir die Oberen eben kastrieren. Wenn die Kirche weg ist, fällt Moses aus allen Wolken.

    Die Monotheismen sind ein Spuk. Den bekämpft man am besten mit Knoblauch.

    Das Dreifaltigkeits-Dogma ist ein Dekret gewesen von Kaiser Konstantin. Danach ist die Bibel immer wieder angepaßt worden an die politischen Verhältnisse. Die Bibel ist Buch der gesellschaftlichen Konvention: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.“ (Röm 13, 1) Die Bibel ist ein Gesetzbuch zum Machterhalt!

    Beim Burka-Artikel habe ich ein paar Hinweise hinterlassen, warum die Kirche untergehen sollte.

    • Ja , sicher — aber : es war einmal …
      katholische Kirche wie auch der Isalm werden an die Wand genagelt :
      Um den Hass und den Spott der Menschen und der ganzen Welt zu empfangen .
      Aber wer macht das ?
      Es exisiert kein Wert — alles ist für den Gebrauch :
      Vom Islam über die katholische Kirche über den Frieden , die Demokratie , die Menschenrechte und die Toleranz .
      Doch es existiert ein Wert : Macht
      Macht funktioniert über Kapital und Kontrolle .
      Wer ist Gott : too big to fail — heute ganz pragmatisch : die Banken .
      Und so klar und deutlich doch wieder Gott : Loyd Blankfein in Eigendefinition , Meister bei Goldman Sachs

  3. „Jesus und das Dogma der Trinitätslehre“ ist eine gelungene 3sat-Doku. Sie zeigt die Entstehung dessen, was wir heute Christentum nennen.
    Lesen ist immer schwierig, wir sind verwöhnt. Also schaut mal die Doku.

    Mit Gott hat das Christentum gar nichts zu tun. Der Bibel-Gott ist ein Arme-Leute-Brötchen.

    Die meisten kennen die Bibel überhaupt nicht. Die haben die nie gelesen. Hätten sie, wüßten sie, daß der mosaische Gott auf der Wolkendecke thront. Im A.T. kommt er herunter zu Moses und verteilt wertvolle Tips – von „Angesicht zu Angesicht“. Und wer die Himmelfahrt feiert, hat sich wohl nie gefragt, wie Jesus nach oben gefahren ist? Mit eben jener Paternoster-Wolke, welche schon der zornige Herr aus dem A.T. benutzt hat.

    • Diese Hoch- und Runterfahrerei ist die Klammer der ganzen Bibel. Und hier hat sich auch der Islam bedient!

      Wer eine Suchfunktion in der Bibel hat, suche nach „Hütte des Stifts“ im A.T. und im N.T. steht das: „Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“ (Apg 1, 8-11)

      Ich war Zeuge, wie meine Oma übers Wasser ging …

      • In der alten Luther-Bibel sind Bilder. Schaut Euch die Bilder an.

        Michelangelo malt Gott thronend auf der Wolkendecke! Der Papst hat die Bilder vor Augen. Der weiß Bescheid. Der glaubt selbst nicht.

        Trompetende Engel kommen aus den Wolken, Engel sitzen auf Wolken und spielen Harfe, Gott schaut durch die Wolken.

        Die Montheismen sind eine kollektive Psychose! Die Beterei verstärkt sie! Da wird man irre!

        Die Welt ist ganz anders und wer den Bibel-Gott gefunden hat, der wird etwas erleben.

        • Applaus !!!
          Aber jetzt vernichtest Du das ganze schöne Bild, – was glaubt Ihr wieviel Drogen eingefahren wurden, bis das so stand ? Das war richtig harte Geistes-Arbeit !

    • Die Bibel ist doch ohnehin nur noch eine zugunsten der Kirchendiktatur verstümmelte Massenliteratur.

      Wer weiß denn, was in der „echten“ Bibel stand? Wenn es überhaupt eine echte Bibel gebeben hat.

      Und wer die Inhalte geschrieben hat und vor allem wann sie geschrieben wurden, ist nochmal eine ganz andere Frage. Der stramme kirchliche Bibelleser will davon natürlich nichts wissen. Alles ist, wie es ist und Fragen sind unerwünscht.

      Wie auch immer, die Menschheit ist zwar im sozialen Kollektiv noch recht unterentwickelt, aber Dinge wie Kirche und Religionen in ihren Urformen gehen nach und nach den Bach runter und machen Platz für freie Fragen, freie Geister und freie Entwicklung. Und das ist gut so.

      • Na hoffentlich ! Als würde es nicht genügen, dass uns unsere Staatsmacht belügt, betrügt und missbraucht. Die Knebel des Geistes müssen abgelegt werden, damit Religionen nicht länger zum Helfeshelfer von Verbrechern benutzt werden können. Christliche Union – nicht bloß ein Prädikat ohne Inhalt, sondern auch Lüge zum Amtsmissbrauch. Dess Vatikans Augapfel wird in seinen Katakomben ebenso gehütet wie verschleiert. Dort befinden sich Manuskripte, die, die gesamte Christenheit und damit auch den Koran in seinen Grundfesten erschüttern können. Die kath. Kirche versorgt ihre Schafe seit der Aufklärung (ca. 1700) mit unverfänglichen Häppchen aus dieser Bibliothek. Wissenschaftler versuchen immer wieder Einblicke zu erhalten, – Salamitaktik !

  4. DIE ILLUMINATI SIND EINES DER GRÖßTEN VERBRECHER, KRIEGSTREIBER, MÖRDER, SKLAVENHALTER, USW DIESER WELT

    I.N.A.
    Hier einfach draufklicken:Die Illuminati KINDERPROSTITUTION, MORD, TOTSCHLAG, WAFFEN, DROGENVERKAUF, KINDEROPFERERUNGEN UND RITUALE…

    I.N.A.

    Hier könnts ihr lesen über die Illuminati wie sie Kinderprostitution, Prostitution, Waffen, Drogenverkauf, Kinderopferungen und allgemin Opferungen usw betreiben.
    Hier einfach draufklicken:Die Illuminati Aussteigerin

    Hier über Kinder Prostitution in Augsburg in Deutschland. Einfach hier draufklicken:https://authentischeberichte.wordpress.com/2014/08/20/kinderstrich-in-augsburg/

  5. Gott ist – und Allah sagt, dass er keinen Sohn habe (Sure 4:171, 5:72-75, 18:4-5, 3:64, 3:151, 9: 31) – sowie dass jeder, der sagt, er habe einen Sohn, ungläubig sei, und deswegen getötet oder am besten der Sklave der Muslime (z. B. Sura 9:1-7) werden solle.

  6. Papst Paul VI sagte,”der Rauch des Satan” sei in den Vatikan eingedrungen. Entscheiden Sie selbst, ob er Recht hatte. Heute sind wir Zeugen, wie die Pharisäer-NWO die Kirchen für ihre luziferische Eine-Welt-Regierung verführen. Die Trumpfkarte der pharisäischen Geld-Meister-Bankster und ihrer Handlanger ist Gnosis – dh einen vorwiegend alexandriner-pharisäischen Versuch, die Christenheit mit heidnischer platonischer, aristotelischer Philosophie und heidnischen Religionen für ihren Gott, Luzifer, zu verschmelzen – und damit in den Köpfen der Menschheit die neue Weltordnung Jesu Christi als Gottes Sohn zu zerstören – von Adam Weishaupt in die Praxis umgesetzt.

  7. Sohn, ungläubig sei, und deswegen getötet oder am besten der Sklave der Muslime (z. B. Sura 9:1-7) werden solle.
    Die Muslime werden durch Abraham gerettet.” Erstens ist dies unwahr, weil Gott Abrahams Bitte, dass Ismael, Abrahams illegitimer Sohn, der Stammvater der Araber, seinen Segen von Gott (1. Buch Mose 17:18-21) erben könnte, ablehnte. Zweitens macht die Kirche einen Parallelweg zur Erlösung ohne Christus, wobei sie Christus überflüssig macht. Christus sagt: “Keiner kommt zum Vater außer durch mich.” (Johannes 14:6). Das macht die katholische Kirche nicht-christlich.

  8. Das das Judentum, Christentum, Islam eine Erfindung ist, genau in der Reienfolge, kann man beweisen. Sowie auch die Weltmachtverhältnisse die eng an diesen Religionen gebunden sind und chronologisch nachvollziehbar mit Gewalt durchgesetzt wurden. Die abrahamitischen Religionen haben eins gemeinsam es gibt einen Herren(FED, Papst, Iman(gibt Frauen nicht die Hand), Adel, europäische Zentralbank, Investoren, Banken) den man nicht braucht weil er eh nix tut aber wenn man selbst wie ein Gott leben will muss man halt einen Herren also Gott erfinden(Wirtschaftswissenschaften).

  9. @Nichts als die Wahrheit.
    Wir hatten unter dem Artikel: „Strafanzeige gegen die Bundesregierung“ einiges ausgetauscht, – zweimal wurde meine Frage an dich: Warum sollen die Briefe auch an die russische Botschaft gesandt werden ? – nicht freigeschaltet bzw. waren einfach weg ! Wenn Du dies liest, gib mir bitte hier eine Antwort !

  10. ALLE Kriege der USA und der NATO seit 1945 beginnen immer mit einer Lüge – natürlich auch der völkerrechtswidrige mit deutscher Beteiligung in Syrien. Hier zur Erinnerung die Lügen der Bush-Regierung in 2003. Und: NIE ging es um Demokratie, Menschenrechte oder „westliche Werte“ – es war immer nur Energie, Geld, Macht, ohne die die Psychopathen in Poltik und Wirtschaft nicht existieren können. https://www.youtube.com/watch?v=gnYGxGcdifA

    • Schlimm mit den Mächtigen. Die sind von einem anderen Stern. Wir können nichts tun. Die kommen einfach her und lügen für Energie und Macht und Geld. Schlimm. Wir sind immer davon betroffen. Die Guten haben unsere Erde noch nicht gefunden. Ich hoffe ja das die Guten uns finden. Wir halten das solange aus. Mit den Bösen. Wir Guten.

  11. Christoph Stein. Wer ist das ? Freier Autor. Frei wie die Freiheit der Dummen. Was soll dieser Beitrag verständlich machen? “ Der heutige Chiliasmus ist ein säkulares prophetisches Projekt der Mächtigen, eine Revolution von oben. “ Bitte was? Die intellektuelle Dummheit ist die widerlichste Dummheit die es gibt. Das Ergebnis ist so ein Satz. Mächtige von oben revolutionieren. Das hat einen Namen. Säkuläres Projekt. Na denn. Intellektuelle Dummheit. Die hat gelernt was gelernt werden soll. Fein gelernt.

  12. +++ Erschreckende Bilanz nach Ausschreitungen in Leipzig: 69 verletzte Polizisten +++ Terroristen unter den syrischen Flüchtlingen +++ Frisch Gehetztes bei SPON: » Petrys AfD und Le Pens Front National: Schwestern im Geiste« +++
    Redaktion

    • Hallo Redaktion, – gute Idee aktuelles hier einzufügen, so weiß man gleich wo’s wieder brennt. Also, danke für die Info – weiter so !
      „Schwestern im Geiste“: Brüder im Geiste verbreiten ja auch nur Chaos, Mord und Totschlag. Da wird es aber mächtig Zeit dass Schwestern im Geiste wieder Ordnung schaffen. War doch immer so: Mama räumt die Zimmer auf ! Ok, es gibt auch Muttis, die sehr schlecht haushalten können und sich von der Fuchtel des großen Bruders beeindrucken lassen. Wenn der Papa von Mutti dann auch noch ein Gottessohn ist, weiß man wo die Verirrung herkommt. Schwestern, bald ist Frühjahrsputz !

  13. Demokratie ist eine gute Sache, die nur gelebt werden muss !!! Solange Privatisierung für die eigene Tasche existiert und das Finanzwesen dem Staat entgleitet wird es keine gerechte Leistungsverteilung geben. Die Lokalisierung von Arm und Reich wächst und wächst bis alles in Scherben liegt. Jeder verteidigt seinen Standpunkt bis auf den letzten Bluttropfen. Der Sinn der Gemeinschaft wird nur noch lokal gesehen, so dass Blut fliesen muss. Erneuerungen kann es nur durch bittere Niederlagen bzw. Kriege geben. Klingt leider etwas pessimistisch doch für mich ist es war. Ich glaube es ist auch gut so !!!

    • Das muss auch anders gehen ! Noch haben wir demokratische „Werkzeuge“, die wir uns aber nicht abnehmen lassen dürfen. Deshalb müssen wir die unterstützen die darum kämpfen, statt nur Reden zu schwingen. Auch wenn wir nicht mit ihnen in allem 100% übereinstimmen, darüber lässt es sich später reden, – jetzt geht’s erstmal um die ganze Wurst, – Scheibchen schneiden wir später ! Also, unterstützt die, die jetzt schon eine Chance haben die Wurstfresser aufzuhalten !

  14. ist dein Nickname Bengelchen oder Frankenberger oder Olli
    Wo ist der eigentlich abgeblieben?

    Apropos Demokraten -Bundeskanzlerin Angela Merkel, die vor kurzem vom US-Magazin „Time“ zur Person des Jahres 2015 gekürt wurde, hat auch von den Lesern des Online-Portals „Alles Schall und Rauch“ einen Ehrentitel bekommen, den der „größten Lügnerin des Jahres“. Zu den Top-3 gehören weiter US-Präsident Obama und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

    • Hab mich auch schon gefragt wo der abgeblieben ist. Ich finde Öscheich hat ’ne Menge von Olli, – kann mich auch täuschen. Olli, mach mal Piep !!!