in Politik

Eine der größeren Hoffnungsträgerinnen der SPD ist Manuela Schwesig. Aktuell ist sie Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern. Sollte Andrea Nahles die kommenden Wahlen in der EU und in den Bundesländern 2019 wie absehbar verlieren, könnte auch Manuela Schwesig bei der Spitzenposten-Vergabe auf Bundesebene weit nach vorne kommen. Es dürfte ihr ungelegen erscheinen, dass die „Ostsee-Zeitung“ nun nachwies, wie ausgeprägt die Familienbande in Mecklenburg-Vorpommern über die Postenvergabe entscheiden.

Stefan Schwesig in der Landesforstanstalt

Stefan Schwesig könnte davon profitiert haben. Herr Schwesig ist Ehemann von Manuela Schwesig und war vor fast einem Jahr „Controller der Deponie Ihlenberg“. Er „prangerte Verstöße“ an und „erschütterte“ dem Bericht nach die Regierung. Danach sei er in der Elternzeit „abgetaucht“ und inzwischen wieder im Job. Nun ist er in der Landesforstanstalt tätig und dabei zuständig für „Strategisches Management“.

Zuständig dafür wiederum: Der Agraminister Till Backhaus. Die „OZ“ bemängelt: „Was Schwesig dort tut und seit wann – bisher keine Antwort vom Ministerium“.

Einen ähnlichen Fall erlebte das Land 2017 mit Britta Sellering. Die ist Ehefrau des früheren Ministerpräsidenten Erwin Sellering und wurde 2017 „Kontrolleurin“ am Landesrechnungshof. Im April 2018 wechselte sie nach Berlin und ist dort im Bundesfinanzministerium. Dessen Chef ist Olaf Scholz, Bundesfinanzminister der SPD.

Der frühere Finanzminister Mecklenburg-Vorpommerns, Mathias Brodkorb, weiß seine Frau ebenfalls gut versorgt. Die ist in der „Landeszentrale für politische Bildung“ tätig und organisiert Veranstaltungen.

Carina Stopsack-Sternberg wiederum ist die Ehefrau des in MV stellvertretenden Landesvorsitzenden der Sozialdemokraten. Frau Stopsack-Sternberg ist zudem Referatsleiterin für Personal – in der Staatskanzlei von Manuela Schwesig. Die wiederum „setzt auf Susanne Bowen als Staatssekretärin im Bildungsministerium“. Frau Bowen war einst Kanzlerin der Fachhochschule Stralsund und scheiterte wohl (lt. „OZ“) mit einer Bewerbung im CDU-geführten Innenministerium. Sie ist die Tochter der früheren Bürgermeisterin von Rosemarie Wilcken von der SPD.

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