in Politik

Geht es nach zahlreichen selbst ernannten Klimaschützern, müsste Fleisch deutlich teurer werden. Denn der Fleischkonsum belaste die Umwelt durch die Produktion von CO-2. Sarah Wagenknecht nun ist der Auffassung, es sei sozial ignorant, das Fleisch deshalb teurer werden zu lassen, teilte sie dem Berliner „Tagesspiegel“ mit.

Wagenknecht: Nicht klimafreundlich?

Der Tagesspiegel indes will es wissen und fragt die „Linke“, wie klimafreundlich sie lebe. Wagenknecht ist der Auffassung, in dieser Wirtschaftsform lebe am Ende niemand klimafreundlich. Wir alle setzen auf „Wegwerfproduktion und Ressourcenverschleiß“. Zwar würde sie privat kaum fliegen und auch wenig Fleisch verzehren.

Viel Fleisch aber würde auch ungesund sein – dies dürfte der Hauptgrund für den weitgehenden Verzicht der Politikerin sein, lässt sie erkennen. In der Regel würden sie zudem den Urlaub in Frankreich verbringen und daher das Auto nutzen. Unter dem Strich aber halte sie nichts von der Konsumdebatte. „Die Wurzel der Probleme“ liege woanders. Konsumenten könnten das Klima ihrer Auffassung nach nicht retten. Dies könnten „nur Politik und Wirtschaft“.

Es wäre erforderlich, klare Gesetze zu haben, die vor allem Regeln schaffen würden, in welche Richtung die Entwicklung der Technologie ginge. Statt Verteuerungen seien auch schlichte Verbote sinnvoll, so die Politikerin. Ganz so, wie es beim Asbest gewesen sei. Preisaufschläge wie etwa teurer Dieseltreibstoff würden „keinerlei Lenkungswirkung“ haben, betont Wagenknecht.

Damit würde im „ländlichen Raum kein Bus“ regelmäßiger fahren. Die „stillgelegte Bahnstrecke“ würde zudem „nicht reaktiviert“ werden, meint Wagenknecht. Ölheizungen würden nicht ausgetauscht- und am Ende würde es einfach so sein, dass die ärmeren Haushalte belastet seien, denen es ohnehin nicht gut gehe.

Bemerkenswert ist zudem der Hinweis der Politikerin, dass die „untere Hälfte der Bevölkerung in den vergangenen 20 Jahren“ deutliche Wohlstandsverluste erlitten habe. Mit dem Klimapaket würde die GroKo genau diesen Bevölkerungsteil erneut benachteiligen – überproportional. Deshalb sollte sich niemand wundern, wenn es „Abwehr“ gibt. Mehr zur Klimapolitik erfahren Sie hier…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Frau Wagenknecht ist eine von wenigen Politikern, die noch Gehirn haben und dieses auch benutzen. Diese ganze Klimahysterie dient nur dazu, die Bürger auszupressen und die Gelder in der Welt zu verteilen.

  2. Ja, Frau Wagenknecht, Sie werden in der Partei, der sie jetzt noch dienen, niemals glücklich werden. Sie versuchen seit Jahren vergebens dieser Partei ein demokratisches Image zu geben. Auch die AfD braucht einen linken Flügel. Das wäre mal ein richtiger Schlag ins Gesicht dieser Alt Kommunisten, der Sozis und natürlich auch der Grünen, die gerade drauf und dran sind dieses Deutschland zu liquidieren.

  3. McDonalds erwirtschaftet seit Jahren zu Hungerlöhnen von ~$ 8,70 in den USA und ~9,70 € in Europa ein höhres Kurs/Gewinnverhältnis aufgrund des Umsatz pro Mitarbeiter (Angaben aus der eigenen Billanz), bei jährlich rückläufigen Umsätzen. Der Aktienkurs stieg dadurch immens. Eine normle AKTIE kann sich kein einziger der Köche bei Mc. D leisten, stattdessen werden die prekär beschäftigten mieser Rinderschlacht und Weizenbelly Fillialen mit Steuergeldern subventioniert.
    Wo hast die blöde Sau den Doc her, aus dem eigens für Abgeorndete geschaffenen Champagner Sozial Fond?

  4. Nachtrag : Ein BESSERes Kurs/Gewinnverhältnis=niedriger.
    Das meint 100 Euro/10 Euro Gewinn gleich 10 KGV
    Das meint 100 Euro/20 Euro Gewinn gleich 5 KGV

    Ein höheres KGV lag bei McD seit Jahren nicht vor, der Kurs stieg zu schnell, bei oben erwähnten sinkenden Umsätzen.

    Und ob das so Gesund ist… Möge der bessere bewerten.

Webmentions

  • Forderung nach Fleischverbot sozial intolerant… – Die Welt 12. November 2019

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