in D/A/CH

Die „Grünen“ betreiben ihre Politik bzw. die Forderungen zu Lasten der Mittelschicht und der Ärmeren, stellt Sarah Wagenknecht fest. Die Bundestagsabgeordnete der Linken hat sich in einem Interview mit dem „Fokus“ dazu geäußert, dass der Ansatz der Umweltschützer moralisch nicht geboten und zudem auch nicht wirkungsvoll sei.

Zustimmungswerte umstritten

Der „Fokus“ stellt die Frage, ob die Zustimmungswerte nicht für den Ansatz der „Grünen“ sprechen würden. Wagenknecht hingegen verweist auf ihre Annahme, wonach die Zustimmung sogar sinken würde, wenn der Ansatz sich u Lasten der Mittelschicht und der Armen positionieren würde. Der Ansatz der „Grünen“ sei insofern verkürzt.

Menschen, die das Auto benötigten, etwa auf dem Land, seien ihrer Meinung nach als Feindbild ungeeignet. Wenn in deren „Region kein Zug und kein Bus mehr“ fahren würde, seien die Alternativen rar gesät. Nicht jeder könne sich „eine Wohnung in hippen Großstadtbezirken leisten“, von der aus man gut mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle gelangen könne.

Zudem sei der „klimaschädliche Ausstoß einer Durchschnittsfamilie, die sich einmal im Jahr eine Flugreise leistet und öfter Fleisch isst“, in „keinem Verhältnis zu klimazerstörenden Effekt der Globalisierung“ zu sehen. Die Globalisierung sorge erst dafür, dass die Waren und deren Zwischenprodukte hin- und her, teils global verschifft würden. Riesige Distanzen werden immer dann zu überbrücken sein, wenn die Produktionsweise sich stets die günstigsten Standorte aussuche.

Schließlich konstruierten auch die Unternehmen ihre Produkte oft so, dass sie möglichst schnell zerstört seien. Würde die Haltbarkeit verdoppelt, reduzierte sich der Treibhausgas-Ausstoß.

Ansätze, in dieser Richtung zu gängeln, gibt es nach Beobachtungen der Redaktion kaum. Insofern legt Frau Wagenknecht offensichtlich interessante Überlegungen vor. Sie stehen allerdings nicht im Einklang mit der Doktrin der marktorientierten Verwertungsgesellschaft – die Grünen und entsprechende politische Helfer orientieren sich indes vor allem an den Verbrauchern. Und dies aus Sicht der Großstadt. Wir teilen diese Sicht nicht – lesen Sie hier…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ach herje, überall biedern sich die Linken für Koalitionen mit den Grünen an und viele Parteimitglieder der Linken sind von den Grünen nicht mehr zu unterscheiden.

    Das was Sahra Wagenknecht wie immer macht, eine verbale, leichte, oberflächliche Korrektur, um so noch ein paar Prozentpunkte für ihre Partei zu ergaunern.

    Nach den Wahlen marschieren dann Linke und Grüne wieder Arm in Arm, begleitet von der gemeinsamen ANTIFA.

    • Das hat Gregor Gysi 25 Jahre lang so gemacht und dafür von den Boomern kräftig Applaus geerntet ich sehe heute noch Boomer die sagen ,,der Gysi das war einer von den guten,, die komplette links Partei ist und war immer Kommunistisch und die geben und gaben schon immer einen Dreck auf Deutschland und sein Volk

  2. Ja, selbst die CDU und die CSU finden immer mehr Berührungspunkte mit den Grünen. Selbst mit dem Erzfeind den Linken könnte man sich arrangieren. So tief ist diese Partei schon gesunken, Hauptsache man bekommt noch eine Hand ans Lenkrad vom Staat. Bei den Sozis ist das schon lange Realismus genau so wie bei der SED Nachfolge Partei. Das wird ein ganz harter Weg für die Mehrheit der Deutschen.