in Politik

Dorothee Bär hat den Vogel abgeschossen, meinte jüngst ein Kommentator in einer Angelegenheit über eine Staatsministerin für Digitalisierung, die offensichtlich, so Kritiker, in einer anderen Welt lebt. Frau Bär reist auf dem Ticket der CSU in eine politische Karriere, die ihr den Kontakt zur realen Welt genommen hat. Jüngst kassierte sie einen Shit-Storm in den sozialen und auch in den realen journalistischen Welten, der zeigte, warum die Staatswirtschaft nicht funktioniert. Das handelnde Personal, hier Frau Bär, weiß einfach nicht, wie Wirtschaft geht.

Einfach mal was gesagt haben

Die Digitalministerin hat schon im März Aufmerksamkeit erregt, als sie endlich „positive Berichterstattung“ einforderte. So, als sei irgendeine negative Stimmung das größte Problem dieses Landes, indem die Digitalisierung weit hinter europäischen Nachbarländern hinterherhinkt, die Wirtschaft zusammengebrochen wurde und die Finanzierung all der Wohltaten der Politik künftig den Vermögenden überlassen werden soll.

Nun machte Bär Vorschläge zur Corona-App….

„Einige Kritiker wenden inzwischen auch ein, die App lasse sich nur auf neuen Mobiltelefonen installieren. Wer sich also partout überwachen lassen möchte, kann dies nicht immer. Die Regierung hatte einst behauptet, wir hätten die „beste App der Welt“. Zynisch reagierte nun die Staatsministerin Dorothee Bär auf diese Kritik. Sie ist Staatsministerin für Digitalisierung und damit dafür zuständig, dass es immer noch internet-blinde Flecken in diesem Land gibt. Frau Bär nun, direkt aus der Staatskasse alimentiert oder bezahlt, sieht jetzt den Ball bei den Nutzern. Die sollten sich einfach ein neues Mobilphone kaufen.

Bär: Nicht nur ein soziales Problem

Das Ganze sei nicht nur ein soziales Problem. Sondern auch eines der Bequemlichkeit. Auf iPhones 6, einem Jahre alten Apple-Modell, soll die App beispielsweise nicht laufen. Dementsprechend auch bei älteren Mobiles von Apple wohl nicht. Die Staatsministerin für Digitalisierung – noch einmal: verantwortlich für die Technisierung – meint dem ZDF gegenüber: „Manchmal ist es auch ein Problem der Bequemlichkeit. (…). Es haben mich auch schon einige Berufsgruppen, die sich durchaus ein neues Handy leisten könnten, darauf angesprochen, dass die App für sie nicht verfügbar sei. (…) Die sagen dann, sie seien zu bequem, sich ein neues Handy zu kaufen.“

Bedenklich ist nicht nur, dass die Bevölkerung zur Nutzung einer App überredet werden soll, die sie sich nicht installieren lassen kann. Bedenklich ist auch das Bild der Staatsministerin für Digitalisierung, die von Steuergeldern bezahlt wird und deren Smartphone auch von Steuergeldern finanziert wird, über die Motive, Handys zu kaufen. Es ist schlicht unplausibel, dass ganze Berufsgruppen „zu bequem“ sei. Menschen, deren Mobile nicht vom Staat bezahlt wird, sind oft genug vertraglich gebunden und zahlen, Frau Staatsministerin, das Handy damit quasi in Raten ab. Wer sollte sich für eine App der Regierung auf eigene Kosten durch die Arroganz der Staatsministerin ein neues Handy kaufen sollen? Wir kennen weitere Fälle der arrogant-dummen Art. Klicken Sie einfach hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die CSU und ihre Minister, das ist ein Kapitel für sich.

    Nun also Frau Bär. Sie führt das wichtigste Ministerium – ahnungslos und – was Geschichte angeht bewusstlos.

    Die Technik unserer Zeit ist die digitale Technik. Sie ist das Instrument der Dezentralisierung. Sie kann bewirken, die 1000jährige Fehlentwicklung der Verstädterung mit all ihren negativen Folgen zu korrigieren und in allen Landesteilen wieder gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Eine gigantische, eine nützliche, eine Jahrtausendaufgabe.

    Und dann – ein Tränentier in der Schlüsselposition! Eine Politikerin, die in Kategorien wie vor 1000 Jahren denkt und tut. Eine Statthalterin machtdienender Krankheitsmuster zum Start ins 3. Jahrtausend.

    Luja, sog i.

    • Worte verstehen…..
      die gute Frau Bär ist eine …Po – litikerin… Wie so viele andere auch. Also quasi voll für,n A… bendhimmel. Nur um nicht das andere A – Wort zu sagen. Die Bezeichnung dieser gierigen und fachlich nicht wirklich kompetenten Leute sagt doch eigentlich alles aus – man muss nur richtig hinsehen! Man könnte drüber lachen, wenn es nicht so eine Katastrophe
      wäre.

      • Nicht jeder Politiker ist ein Lump. Den meisten unterstelle ich grundsätzlich, sie sind mit guten Absichten angetreten. Das halte ich auch denen der AfD zugute.
        Allerdings kenne ich persönlich nur wenige, die Rückgrat bewiesen haben. – Dazu zähle ich Nobert Blüm, Heiner Geisler und Willy Wimmer.
        Egal. Der Weg nach oben ist brutale Auslese. Da spielen auch „Vitamin B“ eine Rolle und die Frage nach einem Schwachpunkt, der angreifbar und steuerbar macht.
        Mir fielen auf, wie irrational und aus dem Bauch heraus Entscheidungen getroffen werden, und Verhaltensweisen, die von Pubertierenden bekannt sind – Schnodderigkeit, Unbelehrbarkeit, Nicht-Zuhören-Können, Ignoranz, Unhöflichkeit, schnelles Beleidigtsein. Alles keine Führungsqualitäten.

  2. Dass Digitalisierung und ständig neue Handys wirklich zur Glücksseligkeit beitragen, bezweifle ich. Ich denke sogar, das Gegenteil ist der Fall.
    Wer also ständig herumnörgelt, die Digitalisierung sei in Deutschland noch so wenig fortgeschritten, der will für uns nichts Gutes.
    Man möge sich einmal mit der elektromagnetischen Strahlung befassen und speziell mit 5G.

    • 5G ist ein bewusster Generalangriff auf die Gesundheit von Mensch und Tier und wahrscheinlich auch auf die Pflanzen. Da bin ich mir sicher.

      Die Mikrowellen für den Handybetrieb sind auch nicht viel besser.
      Zumindest bei den Handyfrequenzen gibt es Alternativen, die unschädlich sind. Doch auch hier hat man sich bewusst gegen eine gesundheitsverträgliche Variante entschieden.

      Auch zu 5G sind Alternativen möglich.

      Digitalisierung kann also durchaus naturverträglich sein – falls man wollte.
      Deshalb ist es geboten, sich über eine vernünftige und unschädliche Digitalisierung Gedanken zu machen, Visionen und Konzepte zu entwickeln.

      Absolute Ablehnung in einer relativen Welt ist geistiger Stillstand und stoppt sinnvollen Fortschritt.

  3. Da habt´as, ihr faulen Schweine, kauft euch gefälligst ein neues
    mobiles Droiden Gerät, damit die Äb von der Frau Bär/in euch
    überall finden kann.

  4. Mir fällt gerade ein:
    Antrag auf Mehrbedarf aus gesundheitlichen Gründen beim Asitempel zu stellen.

    Sehr geehrte xxx,

    Hiermit möchte ich meine Mitwirkungspflicht den (§§ 60 bis 62, 65 SGB II) nachkommen und
    stelle den Antrag auf Mehrbedarf (§ 21 SGB II) aus gesundheitlichen Gründen.
    Um der Aufforderung des Digitalministeriums zur Anschaffung einer Corona-App nachzukommen beantrage ich hiermit mir die Anschaffungskosten für ein Apple 7 generalüberholtes Gerät zuzusagen.
    Vorraussichtliche Anschaffungskosten, inklusive einjährigem Produktschutz, belaufen sich auf 168,99 Euro (Stand 29.06.2020).

    Mit freundlichem Gruß,

    Ich