Rückblick 2018. Das Desaster der SPD in Zahlen

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Deutschland hat erst im Mai des neuen Jahres die Gelegenheit, Wählerstimmen abzugeben. Die EU-Wahlen werden dokumentieren, was sich bereits im Jahr 2018 verändert hat. Nach den jüngsten Umfragen hat die SPD innerhalb eines Jahres ungefähr ein Viertel ihrer Zustimmung oder Wählerschaft abgeben müssen. Ein Desaster, das den Grünen hilft. Die AfD ist stärker geworden, als viele erwarteten. Die FDP bleibt derzeit auf ungefähr demselben Level wie vorher. Die Linke bewegt sich ebenfalls kaum. Dennnoch erwarten Beobachter interessante Konstellationen für die gesamte Bundespolitik.

Trendbarometer zeigt wie Grüne gewinnen

Maßstab für die Veränderung der politischen Landschaft ist das RTL und NTV- Trendbarometer, das die Wählerstimmung im Laufe des Jahres dokumentiert hat. Demnach haben die Grünen in den Monaten von Januar 2018 bis zum Dezember 2018 massiv zugelegt. In der Januar-Umfrage kamen die Grünen auf eine Zustimmung von 12%. Aktuell stehen die Grünen in diesem Trendbarometer bei einer Zustimmung in Höhe von 20 %. Ein massiver Zugewinn gegenüber der Bundestagswahlen.

Die SPD hat bei der Bundestagswahl satte 20% erhalten. Inzwischen steht die Partei nach diesem Trendbarometer bei lediglich noch 14%. Teils ging es in diesem Jahr bei Umfragen bereits auf 13% nach unten. Jetzt scheint sich dieser Status auf dem niedrigen Niveau zu etablieren.

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Die Union hat ausgehend von 34 % inzwischen 31 % erreicht. Sie war allerdings im Laufe des Jahres in den Umfragen deutlich schwächer geworden. AKK, die neue Vorsitzende, hat die Umfrageergebnisse leicht verbessern können. Die AfD hat sich im Laufe des Jahres in Umfragen insgesamt per Saldo um 3 Prozentpunkte auf 13% in den Umfragen verbessert. Die FDP und die Linke sind beim Trendbarometer, das hier zitiert wird, um per Saldo einen Prozentpunkt gefallen.

Interessant ist, dass zum Ende des laufenden Jahres lediglich 4 % aller Wahlberechtigten in Deutschland der Meinung sind, die SPD könne die Probleme in Deutschland lösen. 25% halten die Union diesbezüglich für kompetent und trauen der Partei zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Die Grünen sind nach Auffassung von 51 % aller Befragten in der Lage, die wahrgenommenen Probleme in Deutschland zu lösen. Sie haben hier also einen deutlichen Vorsprung.

Die GroKo insgesamt steht weiterhin massiv unter Druck und wird offensichtlich von der Mehrheit der Bevölkerung inzwischen nicht mehr als die große Lösung gefeiert oder wahrgenommen. Alles dürfte darauf hindeuten, dass trotz des sogenannten AKK-Effekts die Union im Mai oder nach dem Mai 2019 eine neue Lösung in der Bundesregierung präsentieren wird.

Vermutet wird, dass die sogenannte Jamaika Koalition von Union, Grünen und FDP wieder aufgelegt werden könnte. Möglicherweise wird dies auch erst nach den Landtagswahlen im Osten im Herbst nächsten Jahres geschehen. Die Zeit von Angela Merkel scheint jedoch abgelaufen. Dass sie als Kanzlerin der nächsten Koalition noch zur Verfügung steht, ist weitgehend ausgeschlossen, nachdem FDP-Chef Lindner die Jamaika-Koalition ihretwegen ausgeschlossen hatte.

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